Umgang mit umfangreichen Datenblättern

Gast #1625939
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Teile zu denen ich ständig hinblättern würde (wie z.B. die komplette 
Übersicht der Register) drucke ich aus. Den Rest lese ich am Bildschirm. 
Von Vorteil sind hier natürlich zwei Monitore. Auf einem das DB, auf dem 
anderen wird programmiert.
Moderator #1626068
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Ich lese Datenblätter grundsätzlich am Bildschirm. Ein Bildschirm mit
einer Vertikalauflösung von 1200 kann eine Seite komplett in guter Qua-
lität darstellen, bei 1920×1200 passen sogar zwei Seiten plus Inhalts-
verzeichnis nebeneinander. Die Vorteile gegenüber dem Papierausdruck:

- Zugriff auf die Datenblätter, ohne zum Regal zu laufen
- schnelle Suche nach Stichwörtern
- kein Platzverbrauch auf dem Schreibtisch und im Regal
- kein unbeabsichtigtes Umblättern
- Copy/Paste (z.B. von Codebeispielen)
- Vergrößerung von Diagrammen u.ä. ohne Lupe möglich

Ich habe früher einmal einen (physischen) Ordner mit Datenblättern der
wichtigsten Standardbauteile angelegt, der verstaubt aber mittlerweile
im Regal.

Der einzige Vorteil von Papierdatenblättern ist in meinen Augen die
leichtere Transportabilität, bspw. vom Schreib- zum Labortisch. Deswegen
passiert es in ganz seltenen Fällen, dass ich mir die Anschlussbelegung
eines komlizierteren Bauteils ausdrucke, um sie direkt neben die aufzu-
bauende oder zu testende Schaltung legen zu können.

Papier ist zum kreativen Beschreiben oder Bemalen da, nicht zum
Bedrucken :)
Gast #1626076
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Ich drucke immer alles aus. Hat den Vorteil das man auch mal fuenf 
Datenblaetter gleichzeitig nebeneinander legen kann um etwas zu 
vergleichen. Und man kann auch mal ein paar Anmerkungen daneben
schreiben.
Ausserdem verwende ich natuerlich die PDFs parallel zum suchen oder wenn 
man nur mal kurz eine Kleinigkeit wie ein Register oder aehnliches 
kucken muss.

Olaf
Gast #1626164
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Egal wie, für ein Projekt sollte man alle sammeln in einem verzeichnis 
auf dem PC und unabhängig vom Rechner abheften.
Ich drucke kleine Datenblätter aus, schreibe grosse auf früher CD heute 
USB-Stick, und packe jegliche Dokumentation zu einem Projekt in einen 
Ordner und der kommt in den Schrank, teilweise hängen noch übrige 
Platinen und Bauteile in Kunststofftaschen mit drin.
Gast #1626241
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Papier nutze ich nur zur "Monitorerweiterung" und zum markieren.

Wichtig ist jedoch ein System in dem man auch nach Jahren noch was 
wiederfindet, wenn es schon beim Hersteller verschwunden ist. Ein 
USB-Stick ist dabei die "flüchtigste" Art wichtige Daten zu speichern, 
da schon einige Sticks gestorben sind.
Gast #1626418
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> Ein USB-Stick ist dabei die "flüchtigste" Art wichtige Daten
> zu speichern, da schon einige Sticks gestorben sind.

Na ja, unlesbar gewordene Floppys habe ich auch,
manche Festplatten wollen nach 20 Jahren im Schrank nicht mehr anlaufen,
geschweige denn dass in den akteullen PC noch der passende Controller 
reinpasst,
bei CD-ROMs sind vermutlich alle unlesbar,
dagegen sind USB-Sticks fast noch zuverlässig,
und wohl nicht schlechter als Papier, welches auch teilweise vergammelt, 
dazu muss es gar kein FAX Thermopapier sein.


Daher speichere ich doppelt, im Ordner und auf dem PC.
Gast #1626553
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Ich drucke in höchst seltenen Fällen einzelne Seiten der Doku aus, wenn 
ich drin herummalen muss.
Ansonsten bleibt das PDF im Bildschirm gefangen. Es gibt sowiso alle 
paar Monate ein Update des Datenblattes mit mehr/neuen/nützlichen Infos 
drin.

Zur Datensicherung gibt es eigentlich nur eine Sichere Variante, die 
hält mich bereits seit über 15 Jahren 100% die Daten.

Die Daten müssen in Bewegung bleiben!!!

Privat habe ich die Daten auf mindestens 3 Festplatten. Im PC die 
Arbeitsplatte, und 2 USB Platten zur Sicherung. Alle 2-4 Jahre werden 
die Festplatten erneuert und die Daten natürlich drauf gespielt. Immer 
dann wenn der Platz wieder enger wird und die "großen" Disks günstiger 
geworden sind.

USB Stick, oder CD oder Kasette/Deiskette/Lochstreufen, alles humbug. 
Wenn man sich auf eine CD verlassen möchte, dann am besten gleich 3 
Stück brennen, und hoffen dass nach mehreren Jahren eine noch tut.

Wenn ich wegen Neuinstallation die Daten nur noch auf einer 
"Not-USB-Platte" habe, dann hab ich schon mächtige Bauchschmerzen. Vor 
10 Jahren war das doch einige male ein Problem wo es noch nicht so die 
USB-Teile gab.
#1626576
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@  Plan (Gast)

>die Festplatten erneuert und die Daten natürlich drauf gespielt. Immer
>dann wenn der Platz wieder enger wird und die "großen" Disks günstiger
>geworden sind.

Das kann aber auch mal ins Auge gehen. Denn wenn eine große Platte den 
Geist aufgibt, sind noch mehr Daten im Eimer.
Diversifikation und Redundanz sind die Zauberworte.

MFG
Falk

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