Olaf schrieb:
> Mich wuerde mal interessieren wo denn eine sinnvolle Anwendung
> fuer soetwas liegt.
-ein einfache HW-debugmonitor der uber eine RS232 angesprochen wird und
einfache Kommandos parst
-Berechnung von Parametern, einfache Filterung. also sowas wie Wert an
output ist 3*Potiinput1 + 3.5* Potiinput2 (f. switch1 =1) else
0.75* Potinput1 - Potiinput4
wird man ungern in einem reinen Rechenwerk + FSM bauen wollen. Zumal
eine programmänderung für einen Softcore schneller compilert und geladen
ist, als Synthese + P*R für geänderte Hardware.
> Ich dachte wenn man schon einen Prozessor baut, dann waere es von
> entscheidender Bedeutung den zu einem bekannten Modell kompatible
> zu machen damit man bereits verfuegbare Entwicklungstools verwenden
> kann?
Kommt halt daraufan wo die die Prioritäten setzt. Standard-CPUs sind
erfahrungsgemäß deutlich langsamer als exakt auf die FPGA'sarchitektur
angepasste Soft-CPU. Das ist ärgerlich, wenn man extra für die langsame
CPU ein extra Taktdomain einfuhren muss, weil der Rest des FPGA's auf
einen Höheren taktrate klemmt. Und ich kann eigene Hardwareblöcke besser
in die Architektur einbauen. BsPw. lasse ich das dritte Timerregister
weg und bau dafür einen CRC-Register ein, das mir übertragungsfehler
anzeigt.
Und wenn ich eine kleine CPU habe, kann ich mir mehrere davon einbauen.
Weniger komplex und da kleinteilig auch besser in anderen projekten
verwendbar. Das Erhöht auch die Sicherheit, bleibt die einzige CPU
stehen, geht nix mehr, bleibt eine von den kl. AmeisenCPUs hängen,
wuselt der Rest fleissig weiter.
MfG