Audioausgabe Cinch

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Patrick schrieb:
> Hallo Liebe Forenmitglieder,
> ich versuche gerade über den Attiny13 einen Lautsprecher über eine
> Cinch-Buchse anzusprechen.
> Hab aber leider keine Ahnung, wie ich ihm ein Piepen entlocken kann.
> Kann mir da jemand helfen?

PortPin auf 1
PortPin auf 0
PortPin auf 1
PortPin auf 0
....

unterschiedliche Tonhöhen sind dann einfach unterschiedliche Pausen 
dazwischen.

Ideen dazu kann man sich zb hier holen
http://www.hanneslux.de/avr/divers/melody/melody01.html
http://www.hanneslux.de/avr/divers/melody/melody02.html
Gast
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>>aber was für Pegel sind denn bei Cinch erlaubt?

Der Pegel hat nicht mit dem Anschluss zu tun.

Ich denke du willst ein "Line-out" Signal erzeugen.
(Weiß auch nicht wie es genau heißt)


Auszug von "hifi-wiki":

Die Eigenschaften dieser Ein- und Ausgänge sind in der Norm IEC-61938 
international festgelegt, was nicht zwangsläufig bedeutet daß sich alle 
Hersteller daran halten. Die Norm legt einen Bezugspegel von 0,5V fest 
(-6dBV) und verlangt:

Ausgänge haben eine Ausgangsimpedanz von maximal 2,2kOhm
Eingänge haben eine Eingangsimpedanz von minimal 22kOhm und eine 
Übersteuerungsfestigkeit von mindestens 2,8V
Es ist dabei abhängig von der Art des Gerätes wie der Normpegel zu 
verstehen ist. Bei einem Bandgerät wird der Normpegel zum Beispiel beim 
Abspielen eines Kalibrierbandes erreicht, bei einem CD-Spieler ist der 
Normpegel als 12dB unter dem Maximalpegel (also -12dBFS) festgelegt. Das 
heißt insbesondere daß der Normpegel nicht der höchste erlaubte bzw. 
technisch mögliche Pegel ist, sondern eher der im normalen Betrieb bei 
guter Aussteuerung benutzte Pegel. Der Unterschied zwischen Normpegel 
und maximalem Pegel wird Aussteuerungsreserve bzw. Headroom genannt.
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Patrick schrieb:
> Danke, schon mal hilfreich, aber was für Pegel sind denn bei Cinch
> erlaubt?
> Reicht das, nen Widerstand vor den Ausgang zu setzen?


Wenn du 'nur einen Lautsprecher' anschliest, ist es erst mal 
unbedeutend, ob du da jetzt Cinch-Stecker/Buchsen verwendest oder die 
blanken Drähte zusammenzwirbelst. Es ist der Lautsprecher, der 
entscheidet, was du an elektronischen Aufwand am AVR-Ausgang treiben 
musst/willst. Cinch ist nur ein Stecker/Buchsen System und bedeutet erst 
mal für sich genommen gar nichts.

Also was ist das für ein Lautsprecher
* aktiv
* passiv
Wenn passiv, wieviele Ohm?
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Patrick schrieb:
> Ich wollte ne Box mit Cinch-Stecker verwenden.
> Ich möchte nur alle halbe Sekunde nen lauten Piepton erzeugen.
> Könnt ihr mir bei der Schaltung und Programm helfen?
> Wie gesagt, ich hab kaum Zeit.

Wieso nimmst du dich dann der Aufgabe an, wenn du sie nicht bewältigen 
kannst?
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Also nochmal: Was ist das für ein Lautsprecher? Welche Daten hat er?
Wenn das eine Box ist, dann wird da ja wohl irgendein Aufkleber drann 
sein, an dem man ablesen kann, wieviele Ohm er hat.

Wenn du nichts hast, dann kannst du auf jeden Fall die 2.te Schaltung 
von hier benutzen
http://www.hanneslux.de/avr/divers/melody/melody02.html

Damit macht der sicherlich einen Höllenlärm.
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Patrick schrieb:
> Ok, kann ich jetzt nicht sagen, ich gucke mal nach.
> Aber könnt ihr nicht mal grob sagen, was ich machen muss, bzw. welche
> Teile ich brauche?

Du brauchst einen Tiny13 in ganz normaler Grundschaltung.

und je nach Lautsprecher und gewünschter Lautstärke brauchst du einen 
Treiber oder auch nicht (zb die beiden Transistoren im verlinkten 
Artikel)
Gast
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Z.B. der Fernseher, da kann man mit Cinchstecker Digitalkameras 
anschließen, der Ton muss auch nicht besonders eingestellt werden.
Welche Signal sendet also die Kamera, damit ein Ton rauskommt?
Es brauch einfach nur ein lautes Piepen sein.
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Patrick schrieb:
> Das mit den Pause, wie lange sind die?

Der Kammerton A hat eine Frequenz von 440 Hz.
Das heist 440 mal in der Sekunde muss passieren

   PortPin auf 1
   warte die Pause ab
   PortPin auf 0
   warte die Pause ab

Den Rest kannst du dir jetzt hoffentlich selber ausrechnen.
Und ja, für deine Zwecke kannst du der Einfachheit halber annehmen, dass 
das Setzen des Pins auf 0 oder 1 keine Zeit verbraucht.

> Brauche ich z.B. einen Wiederstand, wenn ich den Attiny 13 an die Buchse
> anschließe?

Hast du dir die Links, die ich dir gegeben habe angesehen?
Ist da ein Widerstand am Pin, an dem der LS angeschlossen wurde?
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Patrick schrieb:
> Vielen Dank!!!
> Bei nem kleinem Lautsprecher höre ich was, kann ich es nun wagen, die
> Schaltung an unseren Fernseher oder die Anlage anzuschließen?

Besser nicht.

Was beim Lautsprecher noch egal war, ist bei deiner Anlage nicht so 
simpel. Jetzt kommen tatsächlich die Pegel ins Spiel.
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d.h. jetzt wird das hier

> Ausgänge haben eine Ausgangsimpedanz von maximal 2,2kOhm
> Eingänge haben eine Eingangsimpedanz von minimal 22kOhm
>   und eine Übersteuerungsfestigkeit von mindestens 2,8V

relevant.

Besser du hängst jetzt erst mal ein Poti (1K) als Spannungsteiler an den 
Ausgang. Dazu noch ein Elko, so wie er im verlinkten Artikel zu sehen 
ist.

Das Poti stellst du so ein, dass zunächst der Spannungsteiler ganz weit 
runterteilt. Und dann drehst du 'vorsichtig' das Poti auf während sich 
der Tiny abmüht.

Probier es zuerst mit dem Lautsprecher aus. Du brauchst die Einstellung 
am Poti, bei der man nichts mehr hört. Mit der fängst du an. Da kann 'an 
der Anlage' erst mal nicht viel passieren. Und dann vorsichtig am Poti 
lauter drehen.

Wenn du dir den Eingang deiner Anlage zerschiesst ... ich bin nicht 
schuld.

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