Brummen in Audioschaltung

#1628960
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Hallo,

ich habe folgendes Problem: das angehängte Layout zeigt eine Schaltung, 
die ich aufgebaut habe, welche mir es ermöglicht bestimmte Anweisungen 
auf einem Display anzuzeigen und gleichzeitig akustisch auszugeben. Die 
Sprache wird dabei mittels des ISD2560 ausgegeben und mit einem LM386 
verstärkt. Das Problem liegt nun darin, dass ich ständig ein Brummen auf 
den Lautsprechern habe egal ob Sprache ausgegeben wird oder nicht, 
jedoch geht es während der einzelnen Sprachsequenzen ziemlich stark 
unter. In den Pausen ist es hingegen ziemlich laut und nervig. Kann mir 
jemand einen Tipp geben, wie ich das Brummen minimieren kann???
Habe schon überlegt einfach den LM386 in den Pausen mit dem MC 
„künstlich“ schlafen zu legen also VCC am LM386 mit einem Transistor zu 
und wegschalten….wäre natürlich nur eine Notlösung…

Bin dankbar für jede Hilfe
Angehängte Dateien:
#1628977
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entweder schlechte Masseführung (Masse der gleichgerichtete 
Wechselspannung des Trafos geht z.B. mit über irgendwelche 
Signalmasseleitungen, bzw. quer durch die Schaltung ....), 
Brummeinstreuung aus der Luft (sollte sich ändern, wenn man mit der Hand 
die Schaltung abschirmt, und dabei die Hand mit Masse in Berührung 
bringt - hat nix mit Handauflegen zu tun ;-), oder der µC koppelt 
irgendwas ein (evtl. ebenfalls vermatschte Analog und Digitalmasse).
Gast #1629034
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Schalte zwischen SPK+ und SPK- einen 32Ohm oder 47Ohm Widerstand als 
Abschluss für den Soundchip. Die 560K verringerst du auf 5.6K und das 
Poti hat dann am Ende noch 1K. Die 100nF in den Eingängen sind dann 
entsprechend um die 10er Potenz zu erhöhen. Direkt über die 
Betriebsspannungsanschlüsse vom LM386 PIN6+4 noch einen 47µF Elko zum 
Stützen. X1-2 und R6 direkt an PIN4 löten, die Zuleitung zum PIN4 des 
LM386 auftrennen und mit einem (dickeren) Draht mit C9 am Sp.Regler 
verbinden. Die Masse vom ISD (PIN12+13) auch direkt durch den C17 dicht 
puffern und die Verbindung direkt mit einem extradraht zum 
Masseanschluss des Sp.Reglers ziehen. So werden Spannungsabfälle auf der 
Masseleitung zum Soundchip und zum NF-Verstärker vermieden. Das Brummen 
kommt sicher eher von der extrem hochohmig ausgelegten Symmetrischen 
Eingangsbeschaltung, die sicher nicht zu 100% symmetrisch sein wird. 
Schon mal im Datenblatt vom LM386 nachgesehen, was dort gemacht wird? Du 
musst nicht sysmmetrisch in den LM386 reingehen...

Viel Erfolg
Axelr.
#1631523
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Zunächst mal die Info das dein Anhang kein Layout sondern
ein Schaltbild, auch Schaltplan genannt, ist.

C8 in deinem Netzteil sollte 470µF oder 1000µF haben.
Könnte sein, das ein 100Hz Oberwelle noch auf der Betriebs-
spannung liegt und die Schaltung ungünstig beeinflusst.
C9 dagegen kann deutlich kleiner bemessen werden.
4,7µF oder was in der Hersteller- Spezifikation
empfohlen wird.

Wenn es ein Leiterplatten-Layout gibt, poste das
doch mal um evtl. Probleme beurteilen zu können.
#1638514
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holger schrieb:
>>Hatte auch schon an
>
>>einen asymetrischen Aufbau wie im Datenblatt angegeben gedacht.
>
>
>
> Dann nimm den. Lass den Kondensator zwischen Pin 1 und 8 weg.
>
> SP- vom Soundchip nicht mit anschliessen.
>
> Den - (Minus) Eingang vom LM386 legst du hart auf Masse. Danach reisst
>
> dir das
>
> LM386 Kerlchen die Ohren weg. Also Poti vor den + (Plus) Eingang.

super! das funktioniert 1A...und tatsächlich: der LM386 hats 
lauststärkemäßig echt in sich...

jetzt nur noch eine kleinigkeit, die mich stört...vor und nach jeder 
wiedergabe einzelner samples kommt es zu einem lästigen knacken im 
lautsprecher....zwar nicht sehr laut aber doch etwas störend...wie 
bekomme ich das am besten weg?
#1638652
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das ist eine gute frage, die ich leider nicht beantworten kann....wie 
bereits oben erwähnt gibt der soundchip ISD2560 einzelne samples aus, 
die vom LM386 verstärkt werden und auf den lautsprechern ausgegeben 
werden...das knacken kommt jeweils einmal vor und nach den samples und 
ist ziemlich kurz...schätze viertel bis halbe sekunde...
#1639076
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Reine Vermutung: Könnte an der AGC liegen weil die auch mit
den Eingängen vom Chip verknüpft ist. Die unbeschalteten Eingänge
(AUXin,ANAin)würde ich mal alle auf Masse legen und dann sehen ob es was
gebracht hat. Ansonsten würde ich mal auf den Steuerleitungen
(Device Control) mal ein wenig messen ob Zeitgleich ein Signal
ist was für das Knacken verantwortlich sein könnte.
#1639965
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>kann man sowas irgendwie unterdrücken?
Kann ich nicht verlässlich sagen.
Sollte doch irgendwie möglich sein.
Ich vermute das das Knacken mehr eine Gleichspannung
als ein Audiosignal ist. Gut möglich das eine
Veränderung der Koppelkondensatoren C10,11
hier etwas bringen könnte. Allerdings kann sich
unter Umständen das Signalverhalten (Bandbreite)ungünstig
verändern. Ist diese Schaltung eine eigene Idee
oder stammt die aus eine Application?
Ansonsten sehe ich noch die Möglichkeit über den
Prozessor die Signalleitung mit Transistoren
nach Masse oder zwischen den Signalleitungen
(wo ein Poti angeschlossen werden kann)
in den Pausen kurzzuschließen. Muss man eben
ausprobieren.
#1640020
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da ich jetzt zu einer asymetrischen ansteuerung des lm386 übergegangen 
bin sieht der schaltplan nun etwas anders aus...habe einen 10 uF 
Koppelkondensator zwischen dem isd und dem lm386...dachte das wäre ein 
guter wert...
also ich hatte mir ja auch anfangs überlegt einfach die 
spannungsversorgung des lm386 mit dem µC zu steuern...quasi nach chip 
select des isd ca. 10 ms warten und dann den verstärker einschalten aber 
beim ausschalten wird es dann schwierig da ich nie sagen kann wann die 
aufnahme beendet ist...
Angehängte Dateien:

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