Klingt jetzt vielleicht relativ blöd die Frage, aber ich stelle mir sie
(10.Klasse). Was kann denn nun ein Absolvent von z.B. ET/Mechatronik?
Hätte er das Wissen um selbstständig Projekte zu verwiklichen wie:
Alarmanlage für ein Haus bauen oder Programmieren von z.B. einer
selbstgebauten Digitaluhr??
Ich kann mir das nich so recht vorstellen, was nun vermittelt wird und
was nicht? Es wird oft gesagt, man lernt eh erst im Beruf... Also wäre
man nach Abschluss nicht in der Lage sowas zu verwirklichen???
Auch wenn ihr vielleicht lachen werdet, die Frage interessiert mich
wirklich.
Wenn er fit ist, sollte er eine Alarmanlage schon sinnvoll hinbekommen.
Nichtsdestotrotz kann man nach dem Studium immer noch viel lernen,
vor allem über das rein Fachliche hinaus.
Also sowas kann ein Facharbeiter mit Standardkomponenten bauen. Ich
glaube das der wesentliche Vorteil eines "studierten" ist das er sich
schnell in komplexe Themen "reindenken" kann ohne vorher ne Ahnung davon
zu haben.
Ich würde dir raten mal ein Praktikum in einer Firma zu machen bei dem
du mit jemand zu tun hast der ET oder Mechatronik studiert hat. Die
Ingenieure bei uns haben ein extremes Wissen und können aus Platinen die
eigentlich Ölsensoren sein sollen ein Ping Pong Spiel bauen (aus einem
alten Projektor)
Achim F. schrieb:
Die
> Ingenieure bei uns haben ein extremes Wissen und können aus Platinen die> eigentlich Ölsensoren sein sollen ein Ping Pong Spiel bauen (aus einem> alten Projektor)
Ich meine natürlich die Platinen als Steuerung und der Projektor als
"Display"
@Böörner
Deine Ausgangssituation ist mir nicht ganz klar.
>(10.Klasse)
Von was? Schule? Reifegrad? vermitteln? etc.
Wenn du gerade in der Situation bist die Grund/Realschule oder das
Gymnasium zu verlassen, sollte das bekannt sein um dir einen
brauchbaren Rat geben zu können. Die Agentur müsste da eine
zumindest brauchbare Erstberufsberatung anbieten können.
Gewisse Interessen, Vorkenntnisse und Erfahrungen sind da
bestimmt nicht von Nachteil. Über die Chancen auf dem Arbeitsmarkt,
die dich vielleicht interssieren mögen(wie ich vermute) kann
man nicht viel sagen weil das von so vielen Kriterien abhängt
das eine verlässliche Aussage kaum Sinn macht. Ein Blick in die
Printmedien oder im Web kann über einen gewissen Zeitraum betrachtet
einen schon einen Eindruck vermitteln ob man seine Berufswünsche
erfüllen kann oder nicht.
>Was kann denn nun ein Absolvent von z.B. ET/Mechatronik?
Bezüglich einer Berufsausbildung spricht man in aller Regel
dann von Absolventen wenn der Auszubildende/Student eine
Fachausbildung erfolgreich beendet hat.
>ET/Mechatronik?
Das ist nur eine von vielen beruflichen Fachrichtungen mit
entsprechendem Inhalt. Schau mal hier was dazu geschrieben steht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mechatroniker>Alarmanlage für ein Haus bauen oder Programmieren von z.B. einer>selbstgebauten Digitaluhr??
Sicherlich wird der Mechatroniker das auch können, aber das ist nicht
seine hauptberufliche Zielsetzung. Dazu sollte man sich die
Berufsbeschreibungen etwas genauer anschauen.
Wenn es dein Wunsch ist solche oder ähnliche Geräte zu bauen, dann
versuch dich in Richtung:
Elektroniker Geräte und Systeme einzulesen und zu informieren.
Allerdings sind solche Berufsbilder selten schwarz-weis, sondern
es gibt auch Grauzonen mit verwandten Berufen.
Voraussetzung für solche Berufe sind dann auch Zeugnisabschlüsse
mit gutem Notendurchschnitt von, sagen wir mal, nicht schlechter wie
2,5 im Durchschnitt. Schlechtere Noten werden von der Wirtschaft
in dem Bereich kaum toleriert.(War ja vor ein paar Tagen in den Medien).
Noch Fragen?
Böörner schrieb:
>Was kann denn nun ein Absolvent von z.B. ET/Mechatronik?
Zunächst mal das, was er gelernt hat. Da ist wohl schon manches an
Grundlagen zum Beruf drin.
>Hätte er das Wissen um selbstständig Projekte zu verwiklichen>wie:>Alarmanlage für ein Haus bauen oder Programmieren von z.B.>einer selbstgebauten Digitaluhr??
Warum nicht? Vieles liegt auch im eigenen Interesse, z.B. Elektronik als
Hobby. Da bringt man sich vieles selbst bei, ohne Kurse und Papiere.
Bereits vor meinem Studium, beschäftigte ich mich aus eigener Initiative
mit Mikrocontrollern, und programmierte die eine oder andere Anwendung.
Das spätere Studium brachte dann nochmal verstärkte Grundlagen wie
Physik und Mathe, welche zu vertieften Anwendungen aber auch nötig sind.
Mathe ist eine Art Hassliebe, man mag es nicht immer, braucht es aber
oft. So gewöhnt man sich auch daran. Außerdem erhält man ein Papier zum
Abschluß.
>Ich kann mir das nich so recht vorstellen, was nun vermittelt>wird und was nicht? Es wird oft gesagt, man lernt eh erst im>Beruf...
Am besten lernt man was, wenn man sich für die Dinge wirklich
interessiert. Also nicht nur ein Teil von dem, der an einen heran
getragen wird.
Ich hab da in meiner früheren Berufsausbildung Leute kennen gelernt, die
Tag und Nacht alles auswendig lernten, wie ein Gedicht. Die flogen auch
mit Pauken und Trompeten durch die Prüfung, da sie Zusammenhänge nicht
kombinieren konnten.
>Also wäre man nach Abschluss nicht in der Lage sowas zu>verwirklichen???
Siehe oben.
>Auch wenn ihr vielleicht lachen werdet, die Frage interessiert>mich wirklich.
Gut, wenn jemand interessiert ist.
Ich hatte damals als TK-Elektroniker Kollegen, sogar Vorgesetzte, die
schon 30 Jahre im Beruf waren. Wenn sie wissen wollten, wie ein
Autoradio an die Batterie angeklemmt wird, riefen sie dich in eine
stille Ecke, und fragten ganz leise, wie das geht. Die fachliche
Kompetenz sollte ja nicht jeder mit bekommen, denn die Herren waren vom
Dienstgrad schon Hauptsekretär oder Inspektor.
Soviel zu beruflichen Kenntnissen.
>sowas kommt dann dabei raus, wenn Ingenieure etwas umbauen:
Wer sagt denn das dafür ein Ingenieur nötig ist?
Wer weis ob Bauanleitungen hier nicht schon mal kräftig
unterstützt wurden weil keiner nach dem Verwendungszweck
fragt. Wird zwar sowieso keiner zugeben aber in Erklärungsnot
würde der eine oder andere schon kommen, glaub ich.
Ihr sagtet, dass ein Mechatronikabsolvent nicht prädistiniert
ist(alarmanlage), aber er hat doch z.B. auch Analogtechnik,
Digitaltechnik, ET 1 und 2 oder wie es auch immer heißt,
Regelungstechnik ,etc.
Mechatronik klingt nämlich für mich am vielversprechendsten... es wird
immer gesagt, dass man erst im Beruf richtig lernt. wenn man nun schon
eine breite grundlage wie in mechatronik hat ist das dann doch top?!
Wie siehts aus mit nem Hexacopter bauen... ist ein Absolvent fähig alles
allein zu konstruiren und zu bauen???
dankeschön für die bereits zähligen antworten!
>Wie siehts aus mit nem Hexacopter bauen... ist ein Absolvent fähig alles>allein zu konstruiren und zu bauen???
Wenn man das Talent dazu hat und die klassische Ausbildung
handwerklich erlernt, dürfte er das auch können. Allerdings
wäre es günstiger nicht nur Fragen beantwortet zu bekommen
als auch mal Fragen selbst zu beantworten weil die Antworten
dann ähm rein akademisch sein können.
Bei Absolventen der Ingenieurwissenschaften schafft der das
eher theoretisch, kaum praktisch, wenn er sich handwerkliche
Fähigkeiten nicht anderweitig aneignet.
Manche haben allerdings auch so viel Talent das es auch so gehen
würde.
Im Zweifel würde ich in der Vertiefungsrichtung Mechatroniker
mal ein mehrwöchiges hilfreiches Praktikum machen.
Einen Job zu finden wo man UNBEDINGT tolle Digitaluhren,
Alarmanlagen oder Hexacopter baut, dürfte, sofern man keine
Beziehungen hat, eher unwahrscheinlich sein. Da muss man dann
das nehmen wofür man gebraucht wird und das kann auch was
ganz anderes sein. Wünsche und Träume sind zwar etwas schönes
aber die Wirklichkeit kann da schon mal ziemlich ernüchternd
sein.
Böörner schrieb:
>Ihr sagtet, dass ein Mechatronikabsolvent nicht prädistiniert>ist(alarmanlage), aber er hat doch z.B. auch Analogtechnik,>Digitaltechnik, ET 1 und 2 oder wie es auch immer heißt,>Regelungstechnik ,etc.
Wer sagt das? Es kommt darauf an, ob und wie man sich für die Dinge
interessiert, und sich selbst einarbeiten kann.
OK, Regelungstechnik ist mitunter sehr kniffelig, mathematiklastig,
trocken und theoretisch. Das wird im Studium z.B. in
Automatisierungstechnik vertieft behandelt.
>Wie siehts aus mit nem Hexacopter bauen...
Na ja, da findet man immerhin Bauvorschläge im Internet.
Zu Regelungstechnik, gab es bei uns damals das stehende Pendel als
Studienseminar. Am Ende, gab es jedoch mehr schlechte als rechte
Lösungen, trotz Seminars mit mehreren Teilnehmern an einem Projekt.
Was ich hier im Forum erst kürzlich fand, ist die schwebende Kugel.
Böörner schrieb:
> Wie siehts aus mit nem Hexacopter bauen... ist ein Absolvent fähig alles> allein zu konstruiren und zu bauen???
Ganz sicher wird es einige geben, die das könnten.
Sehr viele leider nicht.
Diese sind schon lange "raus", bzw. hatten noch nie wirklich was
funktionierendes selbst entwickelt. Die müssten es eigentlich können,
aber, die Idee verwirklichen machen sie nicht selbst. Das macht dann der
Ing.-Assi. Wenn er gut ist. Sonst ist es für die Tonne...
Dabei muss ich an das hier denken:
http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY
(...Eunuchen, sie wissen wie man es macht...)
Keine Angst, wenn ich ET/IT Studieren würde, würde ich nicht ins
typische Raster fallen. :)
Hab nochmal geschaut... wenn man sich besonders für das Konstruieren und
auslegen von Geräten und Systemen interessiert, die z.B. im Haus
verteilt sind, einige dinge über sensoren aufnehmen, untereinander
kommunizieren und z.B. per wlan verbunden sind.... welches studium
würde mir da besonders spaß machen? Informationstechnik??
Oder wenn man Zündungen für Motorräder konstruieren will...etc.??
Interssiert bin ich an:
1. ET --> Automatisierungstechnik
2. Mechatronik
3. Informationstechnik
Es gibt ein mega angebot dieser Studiengänge, inhalte überschneiden sich
zum großteil....
was würdet ihr mir raten? ihr kennt mich ja nun schon ein wenig ... :)
>Hab nochmal geschaut... wenn man sich besonders für das Konstruieren und>auslegen von Geräten und Systemen interessiert, die z.B. im Haus>verteilt sind, einige dinge über sensoren aufnehmen, untereinander>kommunizieren und z.B. per wlan verbunden sind....
Mit dieser Frage hast Du ein ganz gewichtiges Detail an der Ausbildung
angesprochen.
Für Deine Ziele wäre ein Mechatronikstudiengang ebenso anzuraten wie ein
Elektrotechnikstudium. An einer Hochschule, ob Uni oder FH, lernt man
Methodenwissen und das Wissen, wie man lernt. Das Ziel eines Projektes
oder einer Schaltung ist dadurch egal. Du lernst z. B. in der Vorlesung
zur Schaltungstechnik neben Einigem, das man außer in der Forschung nie
wieder braucht, auch Dinge wie Schaltungsbestandteile (z. B. alles über
Kaskodenschaltungen) in der EMA-Vorlesung, wie man Antriebsmaschinen
dimensioniert über rechnerische oder grafische Methoden. In
Leistungselektronik kommen dann Berechnungsverfahren zu verschiedenen
Stromrichterschaltungen, deren Netzrückwirkungen usw.
Erst im Beruf kannst Du diese erlenten Methoden zur Dimensionierung
miteinander zum gewünschten Gesamtprojekt kombinieren. Auch mußt Du Dich
später immer wieder selbstständig! in neue Themengebiete einarbeiten
können. Das macht den Unterschied eines Hochschulabsolventen zur
klassischen Ausbildung an Berufsschulen oder Fachschulen aus. Du
bekommst keine konkrete Antwort auf ein Problem serviert, sondern lernst
"Überlebensstrategien" für noch nicht beschriebene Probleme.
Die andere Frage ist natürlich, wie ein späterer Absolvent sein erlentes
Rüstzeug auch anwenden kann. Da gibt es dann himmelweite Unterschiede
zwischen guten Leuten und Blinsen. Ein guter Absolvent einer Uni oder FH
müßte in Eigenleistung die o. g. Geräte entwickeln können.
Zum Informieren über die Art der Wissensvermittlung Studieninhalte gehe
doch einfach mal in einen Buchladen und schaue in Lehrbücher für die FH
oder Uni. Einen Bastler erschreckt das sicherlich, weil alles
mathematisch beschrieben wird und weniger funktionell.
Mich würde eigentlich auch von FH-Absolventen interessieren ob ihr nach
dem Abschluß in der Lage wart selbständig ein Gesamtprojekt zu
entwickeln.
Welche speziellen Fächer hattet ihr zur Hardwareentwicklung.
Andere Frage: Was versteht man im Berufsleben unter Digitaltechnik?
MfG
Naja wenn man in einem Schreiben sieht dass Digitaltechnik gefordert
ist, bezweifle ich dass die Firma meint dass man wissen sollte was ein
FlipFlop oder Zähler ist.
Deshalb würde mich interessieren was die Firma sich unter Digitaltechnik
vorstellt
Ziff schrieb:
>Digitaltechnik bedeutet Mikrocontroller plus das ganze drumherum.
Was ist das ganze drumherum?
FPGA, CPLD, VHDL, die zugehörige Software am PC, Theorie zu Schaltwerken
(Mealy- und Moore-Maschinen), Flowchart, Boolesche Algebra,
hierarchisches Design, synchrone und asynchrone Schaltwerke, Simulation,
usw., das kann man beliebig weiter ausführen.
Und die µC mit Softwareentwicklung sowieso.
Es liegt im Auge des Betrachters, und kann alles und nichts bedeuten.
>Mich würde eigentlich auch von FH-Absolventen interessieren ob ihr nach>dem Abschluß in der Lage wart selbständig ein Gesamtprojekt zu>entwickeln.
Ja das war ich (HTWK Leipzig). Allerdings gab es auch genug
Kommilitonen, die heute noch nicht die 1 am IC indentifizieren können.
Es kommt darauf an, was man aus den in den Vorlesungen Erlernten macht.
Außerdem war ich schon vor dem Studium seit meinem 13. Lebenjahr
Elektronikbastler, was mir oft geholfen hat.
Bei uns gab es folgende Vorlesungen, für digitale Schaltungsentwicklung
wichtig waren:
- Grundlagen Elektronik (Grundstudium)
- Systemtheorie (Boolsche Logik, Automatentheorie) (Grundstudium)
- Digitale Schaltungstechnik
- Schaltkreisentwurf (FPGA)
- Mikrorechentechnik
- Mikroprozessortechnik
- Digitale Signalverarbeitung
- Digitale Bildverarbeitung (Wahlpgflichtfach)
- Konstruktion elektronischer Geräte
- Hardwarenahes C
- Theorie der Leitungen (Wellenwiderstaände, Belagsmodell,
Bergeronverf.)
- EMV
Davon waren aber fast alle Vorlesungen im Hauptstudiengang
NAchrichtentechnik
@Paul
Kann man dich irgendwie anderweitig kontaktieren. Ich hätte ein paar
Fragen bzgl. der HTWK. Falls ja könntest Du mir ja vlt. eine Mail
schicken an: da-phil(bei)t-online.de
>Digitaltechnik bedeutet Mikrocontroller plus das ganze drumherum.>Was ist das ganze drumherum?
Ne, na embedded Systems (eingebettete Systeme) heißt das heut.
Warum einfach, wenns auch schwer geht.
Anderer Campus, andere Namen
>- Grundlagen Elektronik (Grundstudium)>- Systemtheorie (Boolsche Logik, Automatentheorie) (Grundstudium)
Boolsche Algebra
>- Digitale Schaltungstechnik
Kombinatorische Logik
>- Schaltkreisentwurf (FPGA)VHDL-Design
>- Mikrorechentechnik
Assembler?
>- Mikroprozessortechnik
Mikrocontrollerarchitekturen und embedded Systems
>- Digitale Signalverarbeitung
Kommunikationsysteme (Bussysteme, Schnittstellen)
>- Digitale Bildverarbeitung (Wahlpgflichtfach)
Wahlpgfp...?(netter vertipper, wie ein Haar im Mund)
>- Konstruktion elektronischer Geräte
Spezifikation und Designflow
>- Hardwarenahes C
Ansi C Integration
>- Theorie der Leitungen (Wellenwiderstaände, Belagsmodell,
Keine Einwände
>Bergeronverf.)
Nie gehört
>- EMV
Design-Richtlinien
Anderswo wird so damit geprahlt, Abweichungen möglich).
>Ne, na embedded Systems (eingebettete Systeme) heißt das heut.>Warum einfach, wenns auch schwer geht.
Digitaltechnik geht wesentlich weiter als Mikrocontroller.
>Anderer Campus, andere Namen>>- Grundlagen Elektronik (Grundstudium)>>- Systemtheorie (Boolsche Logik, Automatentheorie) (Grundstudium)>Boolsche Algebra
Zu Systemtheorie gehören noch ganz andere Dinge, wie
Transformationsvorgänge Bild-Zeit (Laplace, Z-Trafo, die ganzen p-T
Ableitungen, Hilberttrafo usw.), Verhalten im quasistationären Fall
>>- Digitale Schaltungstechnik>Kombinatorische Logik
Auch das ist zu wenig Digitale Schaltungstechnik befaßt sich mit
Kombinatorik, Takt. Flanken, Zustandsgesteureten Schaltungen,
Zeitverhalten, Laufzeitprobs, Moore-, Mealy-Automaten usw.
>>- Schaltkreisentwurf (FPGA)>VHDL-Design
Es ging damals nicht um eine spezielle Implementierungssprache, es ging
v. a. auch um Epitaxieverfahren, Customchipentwicklung, als
Sprachmodelle gab es Abel, Verilog und VHDL zur Auswahl (1995).
>>- Mikrorechentechnik>Assembler?
Struktur und Aufbau von Mikrorechnern, Assembler am Beispiel des
MC68HC11>>- Mikroprozessortechnik>Mikrocontrollerarchitekturen und embedded Systems
Architekturunterschiede (Neumann, Harvard, Symbolisch vs. Mnemonisch,
Register vs. Akkumaschine, Peripherieelemente (TPU,
Parallelverarbeitung) am Beispiel des MC68332>>- Digitale Signalverarbeitung>Kommunikationsysteme (Bussysteme, Schnittstellen)
Völlig falsch: Beschreibung von Signalsystemen, Z-Trafo, FFT (Cooley
Tuckey), FIR, IIR, adaptive Filter, Filterkoeffizientenbestimmung,
Hilberttrafo, Audioverarbeitung usw. am Beispiel des DSP 56k, TMS320
>>- Digitale Bildverarbeitung (Wahlpgflichtfach)>Wahlpgfp...?(netter vertipper, wie ein Haar im Mund)>>- Konstruktion elektronischer Geräte>Spezifikation und Designflow
Dimensionierung von Kühlmitteln, EMV-gerechtes Design von Leiterplatten,
Leiterplattenherstellungsprozeß in der Industrie, Normmaße, CAD usw.
>>- Hardwarenahes C>Ansi C Integration
und Anwendung am 68332 (Projekt)
>>- Theorie der Leitungen (Wellenwiderstaände, Belagsmodell,>Keine Einwände>>Bergeronverf.)>Nie gehört
:-)
>>- EMV>Design-Richtlinien
Falsch: Messung von EMV nach DIN (ESD, Surge, Burst usw.), Modell der
Gleich- und Gegentaktstörungen, Human Body Modell, Erdableiter nach
Spiegelbildmethode, Ableitverfahren usw.
>Anderswo wird so damit geprahlt, Abweichungen möglich).
Das war Stand 1996, heute kann es durchaus anders sein, Studienziel
damals FH-Diplom nach 8 Semestern (incl. ein Praxissemester).