@Seppl:
Ich hab hier noch eine Bosch-Zündspule liegen, sieht optisch so aus, wie
man es gewohnt ist. Bakellit-Gehäuse mit öligem Inhalt. Ist
wahrscheinlich aber eine modifizierte Spule für Transistor-Zündungen
bzw. Hochleistungs-Zündungen, was immer man darunter verstehen mag.
Hab mal gemessen, aber nur ohmsche Widerstände: Primär: 0,7 Ohm.
Sekundär: 700 Ohm. OK, das sagt zunächst gar nicht viel aus, außer zur
Dimensionierung der Ansteuerung.
Warum mich damals der Mut verlassen hatte, die Spule weiter zu sezieren,
war einfach, daß die Bleche nach dem Öffnen völlig lose im Öl umher
schwammen. Sie sind wohl im Kopf und Boden des zylinderförmigen
Spulengehäuses fest zentriert. Und wenn man es zum Öffnen beschädigt?
Ebenso die Spule: Nach dem Versuch, die Spule heraus zu ziehen, hatte
ich einen wilden Wust an losen Drähten in der Hand.
Es gab auch Zündspulen anderer Hersteller, ich erinnere mich an Delco.
Das ist (war?) ein amerikanischer Hersteller, der auch gerne
französische und italienische Autos ausrüstete. Eine war im Opel Rekord
C, und defekt. Die war ohne Öl, und solide, sah wie ein Netztrafo aus.
Viel Kupfer und Eisen drin, da waren die paar Bleche von Bosch erheblich
weniger... Wir tauschten die damals gegen eine Bosch aus, da leichter
erhältlich. Opels, bekam man mal mit Bosch- oder Delco-Zündspule, das
war je nach Wetterlage.