Hallo zusammen, ich bastele mir gerade eine RFID-Antenne für ein RFID-Tag-IC. Als Antenne soll eine einfache Print-Spule mit einem Parallel-Kondensator dienen. Dieser Kondensator liegt laut Berechnung bei etwa 30pF. Hierfür wollte ich erstmal einen Trimm-Kondensator (5 - 50pF) verwenden um den Schwingkreis genau anzupassen. Ich wollte dann einfach mal die Amplitude an der Antenne messen während mit dem RFID-Reader eine Kommunikation statt findet. Logischerweise verstimmt das Oszilloskop den Schwingkreis ganz erheblich. Die Eingangskapazitäten des Oskar liegen bei etwa 15pF + 20pF vom Tastkopf. Wie kann ich den Schwingkreis ausmessen ohne, dass die Eingangskapazität Auswirkungen auf den Schwingkreis haben? Gruß, Tobi
Gast
#1630085
Verbinde mal den Tastkopf-GND mit der Tastkopf-Spitze, und halte das vor den Reader bzw. die Antenne. Da solltest du das Feld sehen können. Dann beim Trimmen auf die höchste Amplitude achten. Funktioniert jedenfalls bei mir immer :) Ralf
Ralf schrieb: > Verbinde mal den Tastkopf-GND mit der Tastkopf-Spitze, und halte das vor > den Reader bzw. die Antenne. Da solltest du das Feld sehen können. Naja, klar - weil die daraus entstehende "Leiterschleife" und die Eingangskapazität einen Schwingkreis bilden... > Dann beim Trimmen auf die höchste Amplitude achten. Funktioniert jedenfalls > bei mir immer :) Wenn du die Antenne trimmen willst und den Reader zum Abstimmen nimmst, kannst du an dem Schwingkreis der Antenne so viel drehen wie du willst - da ändert sich logischerweise nix ;-) Es muss irgendwie möglich sein die Eingangskapazität des Oszilloskops zu umgehen - durch Messverstärker o.ä. GND und Messspitze verbinden ist jedenfalls keine Lösung... Gruß, Tobias
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