mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Berechnung Spannungsteiler für IRF540


Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich baue mir gerade eine Platine auf und meine starken/lauten
Rechnerlüfter etwas einzubremsen.

Ich will das mit einem IRF540 machen und am Gate einfach die Spannung
andern um die Lüfter die zw. Plus und Drain hängen zu bremsen.

Leider bekomme ich es nicht vernünftig hin das ganze zu regeln. Denn
bei knapp 4V schaltet der IRF540 voll durch. Ich müsste also einen
Spannungsteiler haben den ich sehr genau zw. 3,8 und 4,1 Volt
verstellen kann. Könnte mir das jemand berechnen. Habe folgende Potis
hier rumfliegen 2,5k 50k und 250k an normalen Wiederstanden müsste ich
alle da haben ist ein ganzes Tütchen mit einigen 1000 Stück.

Oder liegt dieses Verhalten vielleicht an der niedrigen Last habe das
ganze mit einem kleinen 0,9Watt Lüfter ausprobiert. Es sollten aber
einige Lüfter drangehängt werden die zusammen ca. 6 Watt verbrauchen.

Autor: harry (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi,
wird so auch nix werden.
ein transistor ist erstmal ein stromverstärker, ein fet ist ein
extrem-stromverstärker. deinen lüfter kannst du theoretisch schon per
strom steuern, der müsste halt recht konstant gehalten werden, damit
das teil gleichmässig läuft. problem wird der anlaufstrom sein, der ist
um einiges grösser als der betriebsstrom. ist also alles nix.
versuch mal 'ne simple pwm-steuerung, lüfter an, lüfter aus, wieder
an..., sehr schnell eben. dabei wird immer die volle betriebsspannung
an den lüfter gegeben für zeit AN, dann pause für AUS. das verhältnis
AN/AUS dreht den lüfter schneller oder langsamer. das verhältnis kannst
du recht einfach mit dem timer-ic ne555 machen, der schalttransistor
muss nicht gleich so ein bolide wie der irf540 sein, rechnerisch reicht
ein bc337, mit einer bd-type bist du auf der sicheren seite.
gruss, harry

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

danke für deine Antwort. Also PWM für eine 20Watt Brine hab ich schon
gemacht, aber das wäre mir jetzt etwas viel elektr. für so ne simple
Aufgabe.

Dachte erst mit einen Spannungsregler machen da ich noch ein paar
LM317 oder LM350 hab, aber da wird der Drop Out so hoch sein so das ich
dann max. 10V am Ausgang haben werde.

Wollte das ganze halt eigentlich ziemlich smart halten und da wäre so
ein Fet mit Poti o. NTC optimal gewesen.

Ein FET der nur z.b. für 2A ausgelegt ist sollte doch feiner zu regeln
sein oder? Dann würde ich mir nämlich einen kleineren FET holen und es
damit aufbauen.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

habe das ganze erstmal mit einem Transistor aufgebaut. Es funktioniert
auch ganz gut. Hier mal die Schaltung falls es jemand nachbauen will.
Ich habe einen kleinen Filter mit 2 kleine Spulen und einen Kondensator
 integriert da ich am Oszi gesehen habe das die Lüfter viel Dreck
erzeugen. Kann man zwar weglassen ich wollte aber den Rechner nicht mit
diesen Spikes bombardieren.

Autor: AxelR. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
<Zitat>
ein fet ist ein
extrem-stromverstärker.
</Zitat>
Hmm...sicher? Aber egal, wollt ich eigentlich nicht drauf rumreiten.

Nimm mal eben einen N-Kanal MOSFET und bastel den Lüfter zwischen
Source und Masse, Drain an Plus. dann kannst Du ganz weich reglen.
Allerdingens nicht mehr volle Kanne. Deine Spannung am Lüfter beträgt
jetzt Spannung am Gate - SchwellSpannung vom Mosfet. Die Dinger kommen
so bei 3-4Volt, je nach Typ. Dann nimmst Du irgentein Poti 10K, 47K,
100K egal. schliesst die beiden Enden an Plus12V und Minus und den
Schleifer ans Gate. fertich.
Kannst aber auch nen normalen NPN-Transistor nehmen. Kollektor an
Plus12V, Emitter an den Lüfter(rot) und Lüfter(schwarz) an Masse. Poti
genauso beschalten. Vorteil der Lüfter dreht mehr am Maximum, weil nur
0.8Volt Schwellspannung.

Kollektorschaltung, Spannungsfolger.

Gruß
Axel

Autor: harry (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi nochmal,

@ axel: fet ist nicht gerade der lausige stromverstärker, fast null
gatestrom -> monster source-strom.

wenn's die sparvarinate mit 1 halbleiter und 1 poti sein soll:
spannungsregler 7802, gnd-anschluss mit poti hochheben, schon haste die
simple einstellbare spannungsquelle. 317er geht natürlich genauso. aber
das problem mit dem anlaufen bleibt, der lüfter hat bei halber
betriebsspannung halt kein drehmoment mehr, 'n bissl dreck in dem teil
lässt ihn stehenbleiben, dann himmelst du dein netzteil.

gruss, harry

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

meint ihr wirklich das das Netzteil kaputt gehen kann wenn ein Lüfter
zum stehen kommt? Wenn ja wie begründet ihr das. Also ganz
heruntergedreht habe ich sie nicht. An der 5V Leitung laufen sie noch
an ich fahre sie aber mit ca. 8-9V so das sie nicht ganz so laut sind
aber immernoch genug Luft durchs Gehäuse befördern.

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

ein FET ist keineswegs ein "extremer Stromverstärker". Kann er
garnicht sein denn ins Gate fließt kein Strom (wir gehen mal von
idealen Bauteilen aus)

Über die Spannung am Gate läßt sich der Widerstand zwischen Drain und
Source steuern. Das wars dann aber auch.

Matthias

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ja so soll es sein, leider war es beim IRF540 so das er bei schon bei
0,3Volt Differenz schon zw. aus und voll aufgedreht hat. Im nachhinein
denke ich das wird wegen der geringen Last gewesen sein weil ich da nur
einen 25mm Lüfter zum Testen genommen habe, hätte vielleicht ne Lampe
mit 10W nehmen sollen die eher der Leistungsaufnahme meiner
Lüfterarmada entspricht.

Aber wie gesagt das Ding funktioniert erstmal und wenn ich mir keine
Bedenken um mein Netztteil machen brauche lasse ichs erstmal so, falls
ich das ja neu baue wirds warscheinlich ein PWM-Controller TL494 mit
FET und NTC/PTC zum regeln.

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

0,3V sind bei der kleinen Last durchaus normal. Es besteht bei einem
FET kein linearer Zusammenhang zwischen Ugs und Rds. Rds ist auch nicht
nur von Ugs sondern noch von vielen weiteren Parametern abhängig.

Matthias

Autor: AxelR. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Um diesen Zusammenhang etwas zu linearisieren, kann man in die
Drainleitung nach Masse einen Widerstand von ca.50Ohm einfügen.
Schon mal probiert. Funktioniert als Gegenkopplung. Oder, wie oben
vorgeschlagen, gleich die Last in die Drain zuleitung un Source an
Plus, dann ist es Linear!
Aber auf mich hört ja keiner heul

Gruß
Axel

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.