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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Anfänger Entwicklungsumgebung


Autor: Anonymus (Gast)
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Guten Tag,

ich möchte nun langsam mit der Microcontrollerprogrammierung anfangen.
Deshalb benötige ich noch ein Board.

Ich habe eine Weile gesucht und folgendes gefunden:
http://www.conrad.de/ce/de/product/191562/MYMULTIP...

Kann ich dami alle gänigen Atmel-mP programmieren?

Ist das Board für einen Anfänger wie mir geeignet?

Benötige ich sonst noch weitere Hardware (abgesehen von Prozessor usw.)?

Für Antworten wäre ich euch sehr verbunden.

Lg

Autor: Robert W. (einsdurchnull)
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Hallo,
ich kann das STK500, von Atmel selbst, empfehlen. Es ist vielleicht 
nicht gerade billig, aber um den Umgang mit 8bit µC von Atmel zu 
erlernen find ich es sehr gut.

Den Programmierer, den du dir rausgesucht hast verwendet einen 
Parallelport als Schnittstelle! Bist du dir sicher, dass du den noch in 
deinem Rechner hast?

einsdurchnull

Autor: vuyfv (Gast)
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Sieh Dir mal dieses an, damit kommst Du weiter:

http://www.pollin.de/shop/dt/MTY5OTgxOTk-/Bausaetz...

Dazu gleich noch ein paar Prozessoren (Atmega8 + Atmega 644) und Du hast 
Alles, was man fuer den Anfang braucht.

Allerdings: nur sinnvoll, wenn der PC einen ECHTEN Serialport hat. 
USB-Adapter funktionieren nicht immer und wenn dann mies.

Gast

Autor: STK500 FAN (Gast)
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Auch ich empfehle dringend was Originales von Atmel,
der STK500 ist sein Geld wert. Da kannst Du sicher sein, daß
das Teil funktioniert. Der Ärger wenn "es nicht geht" beschränkt
sich auf die EIGENE Hardware und Software.
Bei STK500 und LED blinken lassen ist es nur die Software.

Lass besser die Finger von obskuren Nachbauten, Bit-Bangig
Programmern und ähnlichem.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Ein Feature dieses Boards ist der integrierte ISP Programmer vom 
SP12 Typ. SP12 ist ein einfacher, d.h. mit preiswerter Hardware 
aufbaubarer Programmer.

SP12 hat aber Einschänkungen, die bei anderen, u.U. teureren Programmern 
wegfallen. Um den SP12 ISP Programmer zu nutzen, brauchst du für dieses 
Board einen Rechner mit "klassischem LPT-Port" (Druckeranschluss).

An sonstiger Hardware brauchst du ein Verbindungskabel PC-Board. Und 
eine Stromversorgung. Das sollte im Datenblatt oder Handbuch erklärt 
sein.

"alle gänigen Atmel-mP" hängt von deiner Definition ab. Du kannst sicher 
alle AVR programmieren, die in den Erklärungen und Beispielen des 
AVR-Tutorials und AVR-GCC-Tutorials verwendet werden.

Wenn man bereit bist nicht vom Board unterstützte AVRs einzusetzen, 
macht man sich sowieso eher eine spezielle Platine. Dabei kannst du u.U. 
den SP12 weiter verwenden.

Ich persönlich würde mir ansehen:

* Wie verständlich ist die Anleitung?
* Wieviele Anwender gibt es?
* Wie ist die Unterstützung des Herstellers?

Autor: oldmax (Gast)
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Hi
Zum Einsteigen in die µC-Praxis sollte man sich folgende Fragen 
beantworten:
Habe ich Kenntnisse in Grundlagen der Elektrik (Stromkreis etc)?
Habe ichKenntnisse über Elektronik (Bauteile und Funktion) ?
Habe ich "Begabung" in der Praxis (löten, beschalten, zeichnen)?
Habe ich bereits Meßgeräte und Werkzeug ?

erst jetzt die Fragen zur Programmierung:
Kann ich logisch denken und analysieren?
Habe ich Programmiersprachen bereits "ausprobiert" ?
Habe ich verstanden, warum eine Struktur wichtig ist?

letztlich:
Bin ich gewillt, Freizeit zu opfern, zu lesen, zu lernen ?
Habe ich Ideen zu Anwendungen ?
Bin ich bereit, entstehende Kosten zu tragen und ein Budget einzurichten 
?

Füll dir mal diese Fragen mit Antworten. Dann erkennst du z.B. wo du 
stehst. Jedes nein bringt dich weiter weg von deinem Vorhaben und am 
Ende kann die Entscheidung fallen, einfach ins Kino zu gehen und die 
µC's zu vergessen.
Wenn das so nicht ist, dann weißt du aber, worauf du dich einläßt. Jede 
Frage wird irgendwann einmal Bedeutung haben und dich zwingen, diese mit 
"ja" abzuhaken.

Dann denke ich, kommt die Frage zu den Bauteilen:
Netzteil
PC (Schnittstelle ?)
Ob Stk500 oder Pollin kann ich nicht sagen, ich benutze Pollin, weil es 
einfach billiger war und die Platine hinterher gleich Applikation 
bleiben kann. Für rd. 15 € lohnt es sich nicht, noch eine eigene 
Schaltung hinterherzubasteln.  Die notwendigen E/A's kann man auch 
leicht auf ein Lochraster bringen und wenn's was ganz aufwändiges ist, 
na ja, dann baut man eben eine eigene Platine. Aber soweit ist's ja noch 
nicht. Für den Einsatz dieser Platine genügt ein serieller Port am PC 
und ein einfaches 9-12V Steckernetzteil. Egal, ob Gleich- oder 
Wechselspannung, eine Gleichrichtung (kann man auch als Verpolschutz 
betrachten) ist auf der Platine sowie ein einfacher Festspannungsregler. 
Wenn man den Bausatz sich nicht zutraut, kann man auch für ein paar 
Euros mehr eine Fertigplatine bekommen.
Ein Meßgerät, Vielfach, sollte auch im Budget berücksichtigt werden, 
davon mindestens ein gutes. Vielleicht zusätzlich so ein paar 5€-Teile. 
Die gehen ganz gut, wenn man nur Spannungen betrachten möchte...
evtl. ein Lötkolben... - station
Ein Steckbrett für zusätzliche schnelle Schaltungsaufbauten und ein paar 
"gängige" Bauteile... (Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, 
Relais, LED's usw.)
Wenn dein Arbeitsraum begrenzt ist, kauf dir für ein paar Euro einen 
Alukoffer und Sperrholzplatten. Die Sperrholzplatten sägst du passend in 
den Koffer und beklebst sie mit Filz (der Optik wegen). Dann klebst du 
Klettbandsteifen drauf und dahinter. Einmal halten die Klettbandsteifen 
die Platte im Koffer und auf der anderen Seite deine Experimentierteile 
und Zubehör (Platinen, Sortierkästen, Meßgeräte und was auch immer du 
für deine Experimente benötigst). Dann meckert auch niemand über die 
Unordnung.....
Ich habe ein festes Netzteil, ebenfalls vom Billigversand, ein 
Steckbrett, meine Meßgeräte sowie 2 Sortierkästen und meine µC-Platine 
über Klettband im Koffer befestigt. Dadurch bleiben sie herausnehmbar 
und trotzdem ordentlich im Koffer fixiert. Platz für notwendige Kabel 
und Werkzeug ist auch noch.
Nun brauchst du noch Software. Da arbeite ich mit AVR Studio (Assembler) 
und mit PonyProg*. (*ist der Nachteil bei Pollin-Board, aber auch kein 
so großes Problem).
Wenn du einen Controller mit einem PC reden lassen willst, dann ist es 
gut, wenn du auch auf PC-Seite Applikationen erstellen kannst. Also, es 
ist viel zu tun und Langeweile ist ab Entscheidung zum µC 
Verhgangenheit.....
Gruß oldmax

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