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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studieren in Kiel?


Autor: Söhnchen Frost (Gast)
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Ich habe mich mal erkundigt, was man in Kiel so studieren kann und ich 
bin nicht abgeneigt. Jedoch wurde ich eindrücklich vor der 
Fachhochschule und der Universität gewarnt; beides soll nicht so gut 
sein. Ursprünglich plante ich ein Studium an der dortigen FH. Was meint 
ihr? Der Warner meinte, gerade die FH Kiel hat schwache Absolventen.

Autor: Hans (Gast)
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Mir fallen da die Terroristen ein denen es nicht gelungen ist einen 
funktionierenden Zünder zu bauen. Wenn ich mich richtig erinnere 
Mechatronik-Studenten in Kiel.
Freizeitmäßig gefällt mir Kiel super.

Autor: Wilhelm (Gast)
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Söhnchen Frost schrieb:

>Der Warner meinte, gerade die FH Kiel hat schwache Absolventen.

Der Warner hat eine von vielen persönlichen individuellen Meinungen. 
Frag ihn mal nach konkreten Hintergründen, jedoch nicht nach 
Einzelfällen.

Möglicherweise hast du ja Gründe, warum du in Kiel bleiben möchtest, und 
wenn es einfach nur die räumliche Nähe ist, die keinen Umzug erfordet.

Fakt ist doch, daß ich nach einem Abschluß ein Papier in der Hand habe, 
was mir bestimmte Fähigkeiten bescheinigt.

Gibt es eigentlich eine Statistik darüber, wer von welcher FH 
anschließend erfolgreich ist oder nicht? Gute und Schlechte? Wenn ja, 
wäre das für den Standort ja außerordentlich übel.

Daß man irgendwo was geschenkt bekommt, und woanders mehr oder weniger 
leisten muß, kann ich einfach nicht glauben, auch wenn es immer wieder 
solche Märchen gibt.

Autor: Hi (Gast)
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Tja Märchen hin oder her aber so ist die Tatsache, dass es zum Teil 
extreme Unterschiede gibt. Und interessant ist, dass man sogar von 
solchen Statistiken nichts gehört hat obwohl es Elite-Unis in 
Deutschland gibt. Es werden auch jährlich Rankings veröffentlicht. Nun 
die Wahl einer richtigen FH/Uni ist sehr wichtig für die persönliche 
Zukunft, bei mir in der Firma werden nur bestimmte FH/Uni Absolventen 
genommen und das rein aus der Erfahrung. Es gibt FH/Unis wo der 
Abschluss (und sogar gute) fast geschenkt wird, bei den Anderen ist das 
totale Gegenteil.

Autor: Der Hotte (Gast)
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man man man na dann nen doch mal die Unis/FH die deine Firma nicht 
nimmt. Bis jetzt ist das nur heiße Luft die du verbreitest ohne konkret 
zu werden, ein typischer Troll eben .

Autor: dagger (Gast)
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Söhnchen Frost schrieb:
> Der Warner meinte, gerade die FH Kiel hat schwache Absolventen.
Vor einem Jahr war über den VDI ein Gruppenleiter von Siemens bei uns, 
Kommentar von dem zu solchen Dingen, 'gute Studenten sind überall gut 
und schlechte überall schlecht'.

Hi schrieb:
> Es werden auch jährlich Rankings veröffentlicht.
Die sind einfach nur wertlos.

Autor: hmpf (Gast)
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Es ist nunmal nicht von der Hand zu weisen dass eine Uni mit grossem 
Forschungsetat höchstwahrscheinlich auch bessere Möglichkeiten bietet. 
Ich finde besonders im Hauptstudium macht sich das besonders bemerkbar. 
Wenn die Uni keine Kohle hat dann siehts nun mal schlecht in Sachen 
HiWi-Stellen, Praktika, Projekte, Seminare, Studienarbeiten, 
Diplomarbeiten und speziallisierten Vorlesungen.

Und solche allgemeine Sachen wie Etats, Patente, Lehrstühle, 
Doktorandenstellen etc kann man sehr wohl gut "ranken".

Autor: Dipl.-Ing. (Gast)
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Es kommt schon darauf an wo man studiert. Ich war zum Beispiel an der 
Hochschule Karlsruhe und habe dort Elektrotechnik studiert. Wenn ich mal 
andere Hochschulen vergleiche, da waren zum Beispiel unsere Klausuren 
sowie die Vorlesungen um einiges heftiger. Die Firmen schauen schon 
genau hin wer wo studiert hat. Für Technik (Elektrotecchnik, Informatik) 
ist halt Karlsruhe eine Top Adresse.

Autor: Paul (Gast)
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Kommt wohl auch auf das Jahr und den Studiengang drauf an. Wenn Du z. B. 
Nautik (fürs Kapiänspatent zur großen Fahrt in München an der FH (wenn 
es das dort gäbe) und in Kiel studierst, traue ich den Kielern aber mehr 
zu. Es kommt auch viel mehr auf den aktuellen Prof an.

Autor: Giz (Gast)
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Ich sehe es auch so, das es schon alleine zu sehr großen Anteil an den 
Profs liegt. Da sind echt riesige Unterschiede im Niveau und bei den 
Anforderungen. Da bekommt man bei einem Prof ohne Probleme ne 1.0 wo man 
bei nem anderen Prof mit dem gleichen Wissen, im gleichen Fach 
vielleicht grade so ne 4.0 bekommen hätte.
Das Problem daran ist halt, am Ende steht nur noch die Note auf dem 
Zeugnis wo keiner mehr sagen kann, was derjenige nun wirklich kann oder 
ob er sich nur den "richtigen" Prof ausgesucht hat.

Autor: Dipl.-Ing. (Gast)
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Ja das trifft auf die Hochschule Karlsruhe Fachbereich 
Nachrichtentechnik zu. Die Klausuren sind echt krass. Naja man will halt 
einen auf Elite Hochschule machen, weil ja die Uni Karlsruhe eine Elite 
Uni ist.

Autor: Hi (Gast)
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Ja vollkommen richtig, es hängt stark davon ab wo und bei welchem Prof. 
man das ganze gemacht hat. Also ich komme z.B aus Aachen und glaubt mir 
das spricht für sich also es muss nicht heißen, dass ich mir was drauf 
einbilde, ich möchte nur meine Erfahrungen verdeutlichen. Bei jedem 
Vorstellungsgespräch hatte man mich nach bestimmten Profs von der Uni 
gefragt und ob und was ich mit Ihnen zu tun hatte.
Bei meinem ersten Beitrag hatte ich keine FH/Unis genannt dies werde ich 
auch weiterhin nicht tun da ich neutral bleiben möchte. Aber wenn dir, 
der Hotte, das nicht bewusst ist, dass in Deutschland kein Uni 
Formalismus herrscht und es eindeutige Forschungsgelder-Unterschiede 
vorhanden sind dann bist du der allergrößte Troll den es gibt.

Autor: CAU Student (Gast)
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Hallo,

ich studiere an der Kieler Uni E-Technik auf Diplom.
Zu irgendwelchen Rankings kann ich nicht viel sagen, genau wie zu 
praktischen Erfahrungen mit Unterschieden zu anderen Unis. Für mich war 
die Lage ausschlaggebend für die Wahl des Studienstandortes, wobei ich 
im großen und ganzen nichts bereue.
Was ich außerdem vorweg nehmen muss, ist dass ich im 9. Semester des 
Diplomstudienganges bin, d.h. ich kann nicht viel über den 
Bachelor/Master sagen (außer dass die Umstellung runder laufen könnte, 
nachdem was ich so höre). Das Grundstudium dürfte auch nicht mehr so 
aussehen, wie bei mir damals, da der alte Prof der "Grundgebiete der 
E-Technik" gemacht hat (Dirks) in Rente gegangen ist.
Meine Erfahrungen sind folgende:
- Grundgebiete war recht heftig. Das muss nicht mehr so sein (s.o.), 
aber wir sind quasi sofort mit Raumintegralen und Gradientenfeldern 
bekannt gemacht worden. Generell ist der Fokus sehr stark auf selber 
rechnen ausgelegt. Taschenrechner, die symbolisch rechnen können sind 
nicht zugelassen. Ich habe keine Ahnung wie das anderswo ist, aber 
E-Technik studieren bedeutet hier von Anfang an knietief in Mathe 
herumwaten ohne Rettungsring ;)
- Als Studienrichtungen gibt es Algemeine E-Technik (50% Energietechnik, 
50% Regelungstechnik), Nachrichtentechnik (HF, Informationscodierung, 
Signalverarbeitung) und Nanoelektronik/Halbleiterelektronik (kein Plan 
ehrlich gesagt, ist grad im Aufbau).
Zu den einzelnen Fachrichtungen/Lehrstühlen mit denen ich Erfahrung 
habe:
* Energietechnik: Katastrophe! Der Prof. hat wichtigeres zu tun, als 
seinem Lehrauftrag nachzukommen. Die Vorlesung ist nahezu unbrauchbar, 
die Hiwis sind noch nutzloser, wenn man mit Fragen zu sich 
widersprechenden Musterlösungen aus Altklausuren zu ihnen kommt. Ich hab 
da meine Pflichtvorlesungen abgesessen und bin froh mit denen nix mehr 
zu tun zu haben. Wenn einen das Thema interessiert, sollte man wo anders 
hin gehen.
* Regelungstechnik: Extrem Anspruchsvoll, sowohl vom Thema, als auch vom 
Prof/Mitarbeitern. Allerdings sind die Leute kompetent wenn man mit den 
sehr Beweis/Mathelastingen Vorlesungen klar kommt.
* Nachrichtenübertragung/Signalverarbeitung: Mathematisch anspruchsvoll, 
Personal ok.
* HF: Etwas entspannter als die beiden vorherigen was die Rechnerei 
angeht, aber deshalb nicht schlechter.

Wenn ich einen Kritikpunkt benennen sollte, wäre das die fast gänzliche 
Abwesenheit von Mikrocontrollern im Studium. Es gibt zwar ein Semester 
Digitallogik und ein Semester C, aber alles andere muss man sich selber 
beibringen. Nicht dass das etwas wäre wozu jemand nicht in der Lage 
wäre, der ansonsten mit dem Studium zurecht gekommen ist, aber 
erwähnenswert finde ich das schon.
Ansonsten würde ich mich mal schlau machen, inwieweit die Umstellung auf 
Bachelor/Master abgeschlossen ist. Da kann ich nicht so viel zu sagen.

Alles in allem mag ich es hier. Die technische Fakultät ist recht klein, 
aber das hat schon wieder Charme wenn man quasi alle Gesichter kennt, 
die da rum rennen. Wenn man nicht grade Energietechnik als 
Vertiefungsrichtung wählt, sehe ich keinen Grund warum es hier 
schrecklich sein soll :)

Autor: Big Game James (Gast)
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Die Uni Kiel kenne ich nicht so gut, aber die Leute, die auf der FH 
waren... Naja. Lag aber wohl auch an denen selbst. Die wurden in Kiel 
geboren, sind dort aufgewachsen, waren auf der Uni Kiel gescheitert, 
sind dann anschließend auf die FH oer haben sich die Uni von Beginn an 
nicht zugetraut.

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