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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Datenerhalt bei Spannungsausfall


Autor: Josef (Gast)
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Liebe Elektronikfreunde !


Weiß jemand, wie man bei Spannungsausfall Daten von einem Zähler im AVR
speichern kann ? Aus Kostendgründen dürfen keine Batterien oder ex. RAMs
verwendet werden. Danke für die Anregungen !


SG Josef

Autor: Chris (Gast)
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Viele AVRs haben EEPROM. Was da drin steht, überlebt auch
Stromausfälle.

Du musst aber präventiv reinschreiben, wenn die Spannung absackt ist es
schon zu spät.

Autor: Josef (Gast)
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Danke !
Bei Spannungsausfall ist es schon zu spät zum Reinschreiben.
Muß also eine Früherkennung einbauen. Hat jemand eine Schaltung ?


SG Josef

Autor: Tobi (Gast)
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wurd hier irgendwann schonmal recht ausführlich diskutiert, dass das mit
einem kondensator geht, der noch lange genug spannung liefert um alles
zu sichern + eine erkennung ob spannung vorhanden oder nicht. probier
mal die suche, wenn du nix findest schreib nochmal dann wühl ich mal
mit

Autor: Josef (Gast)
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Danke Tobi ! Werde nachsehen.

SG Josef

Autor: Jens123 (Gast)
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hi der aufbau sollet einfach sein

+5V -- Diode -- Kondensator -- µC
an die +5V setzt du einen Interupt dran, der bei einer abfallenden
flanke ausloesst und dann sicherst du den inhalt des registers, wie
gross der kondensator ist uff k/a musst mal ausprobieren oder messen
wieviel strom dein avr zieht

Gruss Jens


PS: gehen auch GoldCaps?

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Goldcaps haben einen reichlich hohen Innenwiderstand (>10 Ohm) Das
macht bei ein paar mA Entladestrom schon ganz ordentlich
Spannungsabfall.

Matthias

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ja ich hatte das ganze schonmal beschrieben. Man könnte aber auch statt
einen Interrupteingang den Comerator oder einen A/D-Eingang benutzten,
wobei es dann etwas lngert dauert bis der AVR den Spannungsabfall
erkennt. Ein 10.000µF Elko sollte da schon für ein paar Sekunden
ausreichen evt. vor den Elko noch eine Schottkydiode reinmachen damit
sich nicht bei Stromausfall der Spannungsregler an der Energie des
Elkos zu schaffen macht. Schottky deshalb weil da der Spanungsabfall
nur 0,2-0,3V beträgt. Dadurch würde der AVR allerdings eine etwas
niedrigere Spannung zum arbeiten bekommen.

Autor: Dave (Gast)
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Den Spannungsdrop kann man ja mit ner Shottky-Diode an dem
Masse-Beinchen vom Spannungsregler ausgleichen.. du setzt die Spannung
so viel hoch, wie sie nacher verdroppt wird.

Und wenn man einfach vor dem Spannungsregler ne Leitung nimmt und die
bis zum MC zieht, den externen irq auf fallende Flanke stellen und
sobald die Spannung da abfällt, das Ding ausschalten und dann zum
anmachen steigende Flanke nehmen?

Für die Reaktionszeit wird nen 5-10F lässig reichen.

dave

Autor: OldBug (Gast)
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Wenn man noch irgendwas speichern möchte, würde ich die
"Notstromversorgung" vor dem Spannungsregler machen! Damit wäre
zumindest über einen etwas längeren Zeitraum noch eine difinierte
Spannung vorhanden. Kann natürlich sein, daß dann ein größerer Elko
notwendig ist...

Autor: Michael von Gersdorff (Gast)
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Ich hab das gleiche Problem. Ich denke das ich mit einem 100uF
Kondensator auskommen muesste. Nimmt man einen Stromverbrauch von 10mA
an der 5 Volt -Versorgung und hat man im Spannungsregler (von 13 Volt
auf 5 Volt) etwa 6 Volt Reserve so ergibt sich mi I=C * (dU/dt) eine
Zeit von ca 60 msec. Das sollte doch bei einem Mega16 reichen um den
Spannungsabfall zu erkennen und ca 60 Bytes in das E-prom zu
speichern?
Hat jemand schon mal gemessen wie schnell das geht.
Gruss Michael

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

irgendjemand hatte mal gepostet 1Farad bei 1 Ampere Strom reicht für 1
Sek. müsste man also nur noch umrechnen falls die Formel stimmt.

Autor: Malte Marwedel (Gast)
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Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Schreibzeit eines Bytes ins AVR EEPROM etwa 8ms. Pagewrite ist
nicht.

Matthias

Autor: Michael von Gersdorff (Gast)
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Das ist ja eine "Ewigkeit !!"
Da werde ich wohl einen größeren Kondensator brauchen und einige Tests
machen müssen.
Danke für die Info.
Michael

Autor: Läubi (Gast)
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Es gibt bei Reichelt so runde Stützbatterien, von der größe eines
Goldcaps (etwas größer) die kosten nun wirklich nicht viel, erlauben
sogar dauerladen, liefern zwar nur 3,6V, aber wenn du z.B. nen LT1108
davorhängst, hast du für ne sehr lange Zeit ausreichend Strom/Spannung
zur Versorgung um alles zu speichern.
Den nen Coldcap/großer Kondesator kostet auch nicht weniger, und mit
der Methode hast du ne Todsicher Sache, bei dem Kondesator wäre ich mir
nicht so sicher ob das gut klappt.

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