Hallo,
ich habe an unserer FH schreckliches Feststellen müssen als ich nach den
Semesterferien wieder in die FH gekommen bin. Da gerade umgebaut wird
wurde die abgehängte Decke entfernt.
Darunter fand ich Dinge wie frei hängende Abzweigdosen sogar ein
Sicherungskasten für den man keine Löcher bohren wollte kann man sehen,
Leitungen die andere aus Dosen herausziehen weil sie so spannen,...
Schaut euch am besten mal die Bilder an. Sorry wegen der miesen Qualität
ich hatte nur mein Handy zur Verfügung.
Da ich Elektrofachkraft bin und dieser Aufbau meiner Meinung nach grob
Fahrlässig sehr nahe kommt und ganz und gar nicht der VDE entspricht
sehe ich mich gezwungen zu Handeln. Die Frage ist nur an wen wenden?
VDE, Rektorat, Bürgermeister, Presse oder ganz woanderst?
Ich schrieb:
> Da gerade umgebaut wird> wurde die abgehängte Decke entfernt.
Typisches Bild bei "gewachsenen" Altbeständen - ist soweit mal nicht
bedenklich, wenn während den Umbaumaßnahmen auch hier nachgearbeitet
wird
Ich schrieb:
> Da ich Elektrofachkraft bin und dieser Aufbau meiner Meinung nach grob> Fahrlässig sehr nahe kommt und ganz und gar nicht der VDE entspricht> sehe ich mich gezwungen zu Handeln. Die Frage ist nur an wen wenden?> VDE, Rektorat, Bürgermeister, Presse oder ganz woanderst?
Als Elektrofachkraft weist Du nicht, wer für eine elektrische Anlage
verantwortlich ist?
Nur mal als Tipp: die VDE interessiert sowas überhaupt nicht ;-)
wenn da irgendwas passiert zahlt keine versicherung ... spätestens da
wird es interessant, ob die verkabelung i.O. ist. finde es unglaublich,
wie manche hier diese verkabelung "gut heißen"
Ich schrieb:
> ich habe an unserer FH schreckliches Feststellen müssen als ich nach den
Habe im µc.net Forum Schreckliches feststellen müssen!
Leute mit furchtbarer Rechtschreibung posten!
> Da ich Elektrofachkraft bin und dieser Aufbau meiner Meinung nach grob
Aaaaber sicher!
Und als Elektrofachkraft bist du auch problemlos fähig, anständige
Bilder einzustellen.
Wenn sie schon verrauscht und unscharf sind, müssen sie nicht 1 MB groß
sein.
> Fahrlässig sehr nahe kommt und ganz und gar nicht der VDE entspricht> sehe ich mich gezwungen zu Handeln. Die Frage ist nur an wen wenden?> VDE, Rektorat, Bürgermeister, Presse oder ganz woanderst?
Ja, woanderst!
Ich schrieb:
> @ G L>> Danke für deine Antwort. Wenn das die VDE nicht interessiert wen> interessiert es dann?
Da Du scheinbar nicht weisst, wer besser WAS die VDE ist
http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik
Zuständig ist der Betreiber der Anlage - in diesem Falle die FH (deren
Träger)
Bevor Du den Schlaumeier raushängen lässt, würde ich mich eher mal
informieren, was noch nicht demontierter Altbestand, Provisorium (lässt
sich oft nicht entgehen), zur Endmontage vorbereitet (Halter in der
Fertigung), was in Betrieb und was nicht,.....
Du bist ohne irgendwelcher Kenntnisse der Baumaßnahme/Projektplanung u.
-ablauf da reingestolpert, machst ein paar Fotos, masst Dir Fachkunde
an, die Maßnahme als Ganzes beurteilen zu können, ohne ausreichend
Hintergrundwissen, wer, was, wie und warum zuständig ist? Respekt!
Der unbefestigte Sicherungskleinverteiler z.B. ist vlt. deshalb nicht
festgeschraubt, weil die geplante Vorsatzwand, der Halter/Unterbau noch
nicht erstellt ist und erst dann fest montiert werden kann - daß er hier
so lose rumhängt ist allein aufgrund dieser Momentanbetrachtung noch
kein Problem. Es könnte auch eine provisorische Inbetriebnahme aus
betrieblicher Notwendigkeit sein.
hallo schrieb:
>finde es unglaublich,> wie manche hier diese verkabelung "gut heißen"
Etwas nicht voreilig zu verteufeln, heißt nicht automatisch gutheißen
oder befürworten
Diese Verkabelung ist keine momentane Verkabelung. Man kann sie gerade
nur besonders gut sehen da die Deckenverkleidung nicht montiert ist.
Ist so etwas wirklich zulässig (in Deutschland)? Ich denke das dies auch
nicht als Provisorium zulässig ist?!
Aber ihr (zumindest ein paar von hier) wissen da anscheinend besser
Bescheid. Findet ihr so etwas den in einem Öffentlichen Gebäude in
Deutschland okay? gebt ihr selbst auch solche "Arbeiten" ab?
Ich finde dies als Murks zu bezeichnen wäre fast noch ein Lob...
wenigstens sieht hallo das genauso wie ich.
Es sieht aber weniger nach Strom als nach Netzwerk aus, oder?
Und du bist doch nur eine überschaubare Zeit dort. Man muß im Leben
oftmals wegschauen können. Also wegschauen oder unbeliebt machen, du
kannst wählen!
Wenns anfängt zu brennen gehst halt nachhause... Wo ist das problem?
Schau weg, das da ist noch harmlos... Es gibt viel schlimmeres wo ich
schon lange drann vorbeischaue, man muss nicht alles wissen/sehen. Damit
kann man sich sogar seelich kaputt machen.
Ich könnte mich den ganzen Tag aufregen, ich bin aber keinesfalls dazu
verpflichtet...
Man sollte es nur richtig machen falls man irgendwann mal selber in die
situation kommt so eine arbeit zu machen/abzunehmen.
Gruß
Torsten
Oder natürlich wenn man jemanden den man wirklich nicht leiden kann
damit in die Pfanne hauhen könnte ohne selbst dabei auf die fresse zu
fallen ;-)
Das ist aber hier nicht der fall...
Das wird halt eine stetig gewachsene Installation sein. Weder Elektriker
noch Büromensch sind begeistert wenn jedesmal wegen einem Kabel die
ganze Zwischendecke ausgehängt wird, nur damit alles sauber verlegt
werden kann. Sieht doch keiner, die Dosen, Kabel und Sicherungskasten
hängen normalerweise auch nicht in der Luft sonder liegen auf der Decke.
Wo ist also das Problem?
Also, ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Das ist doch ganz klar ein
Provisorium, das mit dem Umbau zu tun hat. Wo liegen wohl die Kabel und
Abzweigdosen, wenn dort eigentlich eine Zwischendecke vorhanden ist?
Natürlich auf derselben!
Auch der Sicherungskastn befindet sich normalerweise woanders. Das ist
doch ganz offensichtlich.
Kai Klaas
So sieht es auch in den Untergrund-Stationen des Hauptbahnhofs Frankfurt
seit Jahren aus, eine kurzzeitige Umbauphase ist es nicht.
Es käme zu teuer, nach jeder Änderung die Blenden wieder anzubringen.
Vorschrifts- und berufsmäßig ist die Verlegung ganz offensichtlich
nicht.
Du kannst es besser verstehen, wenn du daran denkst, daß dort politische
gehandelt wird.
Willkommen in der Realität.
Ich würde der Schule den Vorschlag machen dass Du es auf Deine Kosten am
Wochenende in Ordnung bringst.
Da haben dann alle was von.
hallo schrieb:
> wenn da irgendwas passiert zahlt keine versicherung ... spätestens da> wird es interessant, ob die verkabelung i.O. ist. finde es unglaublich,> wie manche hier diese verkabelung "gut heißen"
Da es bei der öffentlichen Hand üblich ist, sich nicht extern zu
versichern (Selbstversicherung), zahlt da sowieso keine Versicherung.
Fackelt der Bau ab, zahlt ...
... der Steuerzahler.
warum sollte ein frei hängendes Kabel oder ein schiefer Verteiler ein
Brand auslösen? Der Strom ist die Lage ziemlich egal.
Es muss alles Isosliert sein und die Kabel müssen richtig abgesichert
sein. Das einzigste was man sich genauer anschauen könnte ist die
Zugentlastung der Leitungen sein.
Klar sieht das nicht wirklich schön aus, aber die VDE schreibt das aber
auch nicht vor.
Ich schrieb:
> Die Frage ist nur an wen wenden?> VDE, Rektorat, Bürgermeister, Presse oder ganz woanderst?
Bitte nicht an den VDE. Sonst wird das als Vorschlag zur Normung
aufgefasst.
Du hast dich schon ganz korrekt verhalten, als du dich an dieses Forum
gewendet hast. So haben wir unseren Spaß und die Angelegenheit behindert
nicht weiter das große Ganze. Vergleiche die Verdrahtung mal mit dem
Zweiten Weltkrieg oder dem Zustand in Afghanistan und du wirst deine
Sorgen zu relativieren wissen.
Im übrigen - wenn du eines Tages mal gebaut haben wirst, wirst du noch
lernen
wozu deutsches Handwerk fähig ist.
tex schrieb:
> Willkommen in der Realität.
Das hat nix mit Realtität zu tun. Das ist Murks. Selbst wenn da vorher
abgehängte Decken waren. Das Zeug gehört in die abgehängten Kabelkanäle.
Da sind ja auch einige. Verteiler auf Holzbrettern frei unter der
Decke... eyeyey. NYM-Leitungen sind nicht zur "fliegenden" Verdrahtung
bzw. Mechanischen Belastung geeignet. Und es ist auch nicht
empfehlenswert die Teile auf der Abgehängten Decke aufliegen zu lassen.
Das Zeug is immer ein bischen in Bewegung/am Arbeiten. Da kommt schon
mal vor das ein blöd mit einem Bogen auf einer Aluschiene aufliegt und
durchscheuert. Das kommt nicht Heute und auch nicht Morgen. Aber wenn
ein paar Tausen Quadratmeter Bürofläche auf die Art verdrahtet sind,
merkst das schon in 10-20 Jahren. Und die Hütte brennt nur einmal weg.
Ausserdem rupfen einem die Lüftungsmenschen oder ITler beim durchwuseln
durch das Chaos immer wieder mal Leitungen raus.
Und da gibts überhaupt keine Ausreden von wegen "Altbestand". Wenn was
nachgerüstet wird, wird auch sauber verlegt. Alles andere is Murks.
Leider lernens die Leute halt erst wider wenn ein Bürokomplex/Halle
abfackelt.
Michael M. schrieb:
> Leute mit furchtbarer Rechtschreibung posten!
Wenn jemand nicht vorsätzlich Kauderwelsch schreibt (so wie manche
Kiddies, kein Punkt, kein Komma, keine Großbuchstaben, jedes dritte
Wort) find ich so eine Motzerei unmöglich. Manche könnens, manche
nicht... völlig egal solange man andere damit nicht vorsätzlich auf den
Sack geht.
> Und als Elektrofachkraft bist du auch problemlos fähig, anständige> Bilder einzustellen.> Wenn sie schon verrauscht und unscharf sind, müssen sie nicht 1 MB groß> sein.
Also das blöde gemotze is echt eine Unart hier im Forum. Man weise in
höflich drauf hin das es das so machen soll. Beim nächsten mal weis er
es dann. Manche wissens/könnens halt ned. Muss man denn jedes mal so
doof daherquatschen? Ich weiß das es manchmal sehr anstrengend sein kann
wenn viele "Neulinge" irgendwo rumkrebsen. Aber das rechtfertigt noch
lange nicht manche Ansprachen hier.
Ich kenne die o.g. Bilder selber zu gut; zum einen aus meiner Zeit an
der FH, zum anderen aus der Zeit, wo ich selber aufm Bau mitgearbeitet
habe.
Das ist meiner Meinung nach ein zeitlich begrenzter Zustand, das ganze
wird verkabelt (wehe, man muss mal für einen Tag den Strom abschalten)
und Stück für Stück ordentlich weggepackt (die angesprochenen Kanäle
etc)
Es wurde auch schon angesprochen, dass evtl noch Material im Zulauf ist;
weiß der OP, wie lange der Zustand so schon ist? Weiß er, wann die
Elektriker angefangen haben? Weiß er, wie es unter der Decke aussieht?
Weiß er, was an Material bestellt ist? Weiß er, wann das kommt?
Der OP scheint mir so ein Kandidat zu sein á la "Ich renn dem Handwerker
mit dem Putzlappen hinterher"...
Peter schrieb:
> warum sollte ein frei hängendes Kabel oder ein schiefer Verteiler ein> Brand auslösen? Der Strom ist die Lage ziemlich egal.
Das sind Nymleitungen, starr. Die sind für keinerlei Bewegung oder
Lasttragen (in dem Fall eigengewicht) zugelassen. Dem Strom mag die
Lage/Bewegung egal sein, dem Kupfer aber nicht. Starre Leitungen können
bei Mechanischer beanspruchung brechen oder Wiederstände bilden.
Spätestens wennst mal so ein glühendes Knäull aus der Decke holst weist
was ich meine.
> Es muss alles Isosliert sein und die Kabel müssen richtig abgesichert> sein. Das einzigste was man sich genauer anschauen könnte ist die> Zugentlastung der Leitungen sein.
Zugentlastung und Starre Leitung.. bei meinem Ausbilder anno dazumals
währ spätestens jetzt der "Watschenbam" umgefallen.
> Klar sieht das nicht wirklich schön aus, aber die VDE schreibt das aber> auch nicht vor.
Sowas passiert wenn Elektroniker die VDE interpretieren. Mach dich mal
kundig über Verlegearten, Kabelarten, etc. Dann reden wir weiter.
Florian Th. schrieb:
> Das ist meiner Meinung nach ein zeitlich begrenzter Zustand, das ganze> wird verkabelt (wehe, man muss mal für einen Tag den Strom abschalten)> und Stück für Stück ordentlich weggepackt (die angesprochenen Kanäle> etc)
Das glaub ich ned. Bis auf den einen Verteiler der runterhängt ist alles
direkt ohne Luft verlegt. Ohne das neu einzuziehen bekommst das in
keinen Kabelkanal mehr verlegt weil einfach alles verknotet und zu kurz
ist. Es ist sogar mit den Datenleitungen und Kabelanschlüssen
verknüddelt welche ja eigentlich seperat verlegt werden müssten. Wobei
man da auch mal schon mal Ausnahmen machen muss/kann.
Elektromeister schrieb:
> Das sind Nymleitungen, starr. Die sind für keinerlei Bewegung oder> Lasttragen (in dem Fall eigengewicht) zugelassen. Dem Strom mag die> Lage/Bewegung egal sein, dem Kupfer aber nicht. Starre Leitungen können> bei Mechanischer beanspruchung brechen oder Wiederstände bilden.> Spätestens wennst mal so ein glühendes Knäull aus der Decke holst weist> was ich meine.
Was soll den für eine Bewegung in der Decke stattfinden, ist das ganze
etwa in einem Erdbebengebiet?
Bei jeden Schalter den man mehrfach ein und ausbaut ist die mechanischer
beanstpruchung der Leiter größer als in diesem Fall!
Es gibt auch Kabelschellen dabei wird kabel auf der Wand ohne Schutzrohr
installiert dabei trägt das Kabel auch ein Teil seinen Gewichtes. Ist
das etwas auch verboten?
@Elektromeister
wie verlegt du denn zu einer Rastereinbauleuchte die in der Rasterdecke
eingebaut ist das Kabel? machst du etwas an die Decke eine Abzeigdose
und gehst dann mit flexibler Leistung zu der Lampe?
Ich würde sagen das in 99% der Fälle das NYM-Kabel frei von der Decke zu
lampe gelegt wird (ohne Tragseil oder Ähnliches).
Sowas:
>Sowas passiert wenn Elektroniker die VDE interpretieren. Mach dich mal
provoziert sowas
>Wiederstände
Bei Elektronikern gibt es sowas nicht, nur Widerstände.
Gast
Peter schrieb:
> Was soll den für eine Bewegung in der Decke stattfinden, ist das ganze> etwa in einem Erdbebengebiet?
Das sind Dinge die Lernt man im Laufe der Zeit in der Praxis. Das is
auch der Grund warum so manche VDE 0100 Vorschriften für
Normalsterbliche so Paranoid klingen.
Alles bewegt sich irgendwie. Obs Warm/Kaltphase, Produktionsanlagen
unterhalb der Büros, vorbeirauschende Ubahnen oder schlichtweg
Türenzuknallen ist. Insbesondere letzteres lässt abgehängte Decken
arbeiten. Der Zahn der Zeit nagt an allem. Starres Kupfer ist da sehr
gemein, insbesondere die weichen Varianten die Früher verwendet wurden.
Das is zb. oft eine Fehlerquelle für abbrennende (alte) Dosen oder
Verteiler die noch komplett geschraubt wurden. Temperaturwechsel und
Vibrationen "latschen" sprichwörtlich die Drähte bzw das Kupfer aus.
Diese werden lose und/oder verursachen Übergangswiderstände die dann
unter Last abfackeln. Deswegen werden heutzutage immer mehr Federklemmen
verbaut (Wago). Sehr gern zb. die Reihenfederklemmen in neuen
Industrieschaltschränken, weil die Schraubklemmen in der rauhen Umgebung
nach ein paar Jahren immer wider teure Störungen verursachen. Also..
niemals die Zeit unterschätzen. Dieses Monster nagt unablässig.
> Bei jeden Schalter den man mehrfach ein und ausbaut ist die mechanischer> beanstpruchung der Leiter größer als in diesem Fall!
Erstens... is das Material klarerweise so augelegt das man es Montieren
kann und natürlich brichts ned so einfach. Der Faktor Zeit ist oft der
ausschlaggebende Punkt. Zweitens.. hast du sicher noch nicht allzuoft
Schalter,Lampen,Motoren oder sowas gewechselt.. insbesondere in alten
Installationen. Da hast schon öfter mal einen Draht in der Hand. Selbst
bei flexiblen. "Zefix... nein... auch noch zu kurz... komplett raus...
ahhhh"
> Es gibt auch Kabelschellen dabei wird kabel auf der Wand ohne Schutzrohr> installiert dabei trägt das Kabel auch ein Teil seinen Gewichtes. Ist> das etwas auch verboten?
Eine Kabelschelle ist keine Zugentlastung! Eine Kabelschelle oder
Verlegerohr muss in den erlaubten Abständen angebracht werden!!! Es gibt
genaue Vorschriften zur Mechanischen Belastung von solchen Leitungen.
Sogar Biegeradien sind geregelt. Und in den Bildern oben sind teilweise
10m die Überbrückt werden. Die gespannten Leitungen sind auch auf
verschiedenen Höhen.. deswegen glaub ich das die nicht mal auf einer
abgehängten Decke aufgelegen sind. Lass dir mal 10m NYN 5x2,5qmm in die
Hand drücken. Das ist nicht mehr geringfügig.
Peter schrieb:
> wie verlegt du denn zu einer Rastereinbauleuchte die in der Rasterdecke> eingebaut ist das Kabel? machst du etwas an die Decke eine Abzeigdose> und gehst dann mit flexibler Leistung zu der Lampe?
Es geht immer um die Verhältnismäßigkeit. Ich kann die Teile nicht quer
durch den Raum werfen. Und das is auch nicht nötig. Insbesondere bei
Büros und Industriebauten braucht man in einem normalen Raum i.d. Regel
nur eine Hauptkabelwanne und ein paar querleger (Rohre oder kleine
Wannen). Die Gebäude sind oft schon so aufgebaut. (wenn ein guter Planer
war) Dann is das sauber aufgeräumt, und man kann nachträglich noch was
einziehen. Und nix hängt großartig in der Gegend herum. Das geht
einwandfrei.. selbst bei 3Phasigen Lichtbändern. Und nein.. ich mach
nicht für jede Lampe ne Dose mit Flexiblen Leitungen. Wenn ein halber
Meter von der Decke hängt macht das keine Probleme.
> Ich würde sagen das in 99% der Fälle das NYM-Kabel frei von der Decke zu> lampe gelegt wird (ohne Tragseil oder Ähnliches).
Hat auch nie jemand was anderes behauptet. Ich sag nur das oben ist
unnötiger Murx, insbesondere für ein Gebäude wo sich viele Menschen
aufhalten. Fakt ist, wenn man weiß wie kann man ohne "großartige"
Mehrkosten ne saubere Verlegung realisieren, was sich langfristig
auszahlt. Ich möchte nicht derjenige sein der sich mit dem Chaos von
oben in 30 Jahren mal beschäftigen muss. Ich muss aber sagen ich komm
auch direkt aus der Industrie. Da geht Sicherheit... ua.
Produktionssicherheit vor. Deswegen geht so ein gemurxe garned, weil das
über kurz oder lang Probleme verursacht. Und wenns nur der Blechbatscher
(Lüftungsbauer) oder die ITler sind die wider mal in den Leitungen
wühlen und komplette Verteiler rausreissen. Wobei das noch der
günstigere Fall ist. Richtig böse sind die schleichenden Fehler.
Elektromeister schrieb:
> nicht... völlig egal solange man andere damit nicht vorsätzlich auf den> Sack geht.
genau da ist der punkt.
seine siebengescheitheit (puh, das klingt im dialekt besser ^^), macht
genau das - sie geht mir auf den sack.
da muss man auch mal n schuss vor den bug vertragen.
Elektromeister schrieb:
>> Bei jeden Schalter den man mehrfach ein und ausbaut ist die mechanischer>> beanstpruchung der Leiter größer als in diesem Fall!>> Erstens... is das Material klarerweise so augelegt das man es Montieren> kann und natürlich brichts ned so einfach. Der Faktor Zeit ist oft der> ausschlaggebende Punkt. Zweitens.. hast du sicher noch nicht allzuoft> Schalter,Lampen,Motoren oder sowas gewechselt.. insbesondere in alten> Installationen. Da hast schon öfter mal einen Draht in der Hand. Selbst> bei flexiblen. "Zefix... nein... auch noch zu kurz... komplett raus...> ahhhh">>> Es gibt auch Kabelschellen dabei wird kabel auf der Wand ohne Schutzrohr>> installiert dabei trägt das Kabel auch ein Teil seinen Gewichtes. Ist>> das etwas auch verboten?>> Eine Kabelschelle ist keine Zugentlastung! Eine Kabelschelle oder> Verlegerohr muss in den erlaubten Abständen angebracht werden!!! Es gibt> genaue Vorschriften zur Mechanischen Belastung von solchen Leitungen.> Sogar Biegeradien sind geregelt. Und in den Bildern oben sind teilweise> 10m die Überbrückt werden. Die gespannten Leitungen sind auch auf> verschiedenen Höhen.. deswegen glaub ich das die nicht mal auf einer> abgehängten Decke aufgelegen sind. Lass dir mal 10m NYN 5x2,5qmm in die> Hand drücken. Das ist nicht mehr geringfügig.
glaube mir bis 50² habe ich jeden Querschnitt schon verlegt.
Wenn ein Kabel in einem Schacht (z.b. Fahrstuhl) senkrecht verlegt ist,
dann ist die Kabelschnell die Zugentlastung!
> Ich muss aber sagen ich komm> auch direkt aus der Industrie. Da geht Sicherheit... ua.> Produktionssicherheit vor.
genau das ist eventuell das Problem, in der Industrie ist das ganze ein
wenig mehr nach Vorschrift als im Wohnungsbau.
Ich komme aus dem Wohnungs und Büro bau und dort sieht es unter den
Decken nicht selten so aus, aus dem Grund erschecken mich solche Bilder
nicht. Ich würde es selber nicht so machen. Ein paar mehr Kabelösen (wo
man mehre Kabel einhägen kann) und ein paar Kabelbinder und die Sache
sieht schon viel freundlicher aus. Aber ein Kabeltrasse ist für den
Zweck einfach übertrieben.
Peter schrieb:
> Aber ein Kabeltrasse ist für den Zweck einfach übertrieben.
Warum? bei uns an der uni beispielsweise ist auch alles schön in
kabeltrasesen verlegt und dann gehen die kleinen kunststoffrohre weg.
das ist sicherlich teurer als ein paar kabelbinder und kabelschellen.
sieht aber sauber aus und ist einfach zu erweitern.
es sind ja aber sogar teilweise kabeltrassen vorhanden... also könnte
man das sicher doch erweitern.
Hallo Threaderöffner,
mich würd das ganze mal aus der Sicht Brandschutz interessieren. Auf den
Bildern sind Teile von Rauchschutztüren (mit Drahtglas) zu erkennen.
Diese Türen werden nicht selten wirkungslos dadurch, dass die Abtrennung
nur bis zur Zwischendecke reicht. Feuer und Rauch können sich so
ungehindert von Brand, bzw. Rauchabschnitt, zum nächsten Ausbreiten.
Hier sind Schotts einzubauen oder Durchführungen durchs Mauerwerk zu
vermörtelen.
Wenn du erkennst, dass dies nicht vorhanden ist, kannst du mit genauer
Ortsangabe und Beschreibung die Bauaufsicht der Stadt oder die Abteilung
Vorbeugender Brandschutz der örtlichen Berufsfeuerwehr informieren.
Diese müssen dann tätig werden, sprich eine Ortsbegehung durchführen,
sofern deine Angaben hinreichend dafür sind ("unwirksame
brandschutztechnische Einrichtungen, hier Brandschutztüren). Bei einem
Orttermin würde dann auch eine ggf. vorhandene "Wildwest-Verkabelung"
auffallen.
Grüße
Hochfrequenz
Ähm, diese Diskussion zeigt, warum da normalerweise ne Blende vor ist...
bzw. ne Decke drunter. Es läuft. Es liegt nix blankes rum. UND... da
könnte man vermutlich ne ungeschirmte Datenleitung gerade durchziehen,
weil sonst nix gerade ist und somit kaum was stört. Ist doch prima.