> meine Schaltung
sieht wie aus? Vielleicht läuft der µC nicht, weil er eine externe
Taktquelle vermisst, die auf dem Pollinboard vorhanden ist. Oder RESET
ist und bleibt auf LOW gezogen... Es gibt zig Möglichkeiten.
Sonst fällt mir auf:
Misstraust du den Defaultwerten nach dem RESET bzw. Power-Up? Laut
Datenblatt sind die DDRx gleich , d.h. als Eingänge geschaltet und die
PORTx Register stehen auf 0. Die muss man nicht extra nullen.
> int x;> x = 500;> _delay_ms(x);
"In order for these functions (d.h. _delay_ms und _delay_us) to work as
intended, compiler optimizations must be enabled, and the delay time
must be an expression that is a known constant at compile-time."
http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__util__delay.html
Ich kann nicht aus dem Stegreif sagen, ob der Compiler merkt, dass x zum
Zeitpunkt des Übersetzens eine Konstante ist und bleibt. Sicherer ist:
_delay_ms(500);
Oder
#define WARTEZEIT_IN_MS 500
_delay_ms(WARTEZEIT_IN_MS);
Ich wollte den reset Pin eigentlich auch als Ausgang nutzen. Ist das
möglich?
Ich möchte in dieser Schaltung gerne erst einmal alle Pins als Ausgänge
benutzen.
Eine externe Taktquelle gibt es nicht. Hat der AtTiny sowas nicht
intigriert?
Das mit der Variablen x habe ich so schonmal bei einem Mega8 benutzt wo
ich auch x=x+1 benutzt habe. Das hatte soweit funktioniert (nur im
pollinboard getestet).
Ich gehe jetzt mal davon aus das es an der Taktquelle liegt. Muss ich da
dann einen Quarz benutzen und kann ich da nicht einen der Integrierten
benutzen?
So und Schaltung ist nun mit dabei :)
Danke für deine Antwort schonmal
Hi
>Ich gehe jetzt mal davon aus das es an der Taktquelle liegt. Muss ich da>dann einen Quarz benutzen und kann ich da nicht einen der Integrierten>benutzen?
Nein.Ja. Aber du solltest die richtige Taktquelle aktivieren.
MfG Spess
Taktquelle
Die Frage wäre höchstens: Hast du den Attiny2313 jemals auf externe
Taktquelle umgestellt oder nicht, also ist der noch fabrikneu?
Wenn fabrikneu, dann ist die interne Taktquelle aktiv und es wird keine
externe Taktquelle benötigt. Wenn auf extern umgestellt war und nicht
auf intern zurückgestellt wurde, dann wird die externe Taktquelle weiter
benötigt. Deine Schaltung hat keine externe Taktquelle. Dann wäre klar,
dass der µC nicht läuft.
Bei deiner Unkenntnis bzgl. Taktquelle hast du daran wahrscheinlich noch
nie gedreht. Wenn es auch kein anderer gemacht hat, dann spielt dieses
Thema wohl keine Rolle. Eher auf den Reset konzentrieren.
Reset
Der Resetpin PA2 muss von aussen einen HIGH Pegel bekommen, damit der µC
anläuft. Das kann man mit einem externen ~10K Pullup-Widerstand machen
oder man kann den rel. hochohmigen internen Pullupwiderstand dafür
verwenden. Beide Methoden sorgen für einen sauberen HIGH Pegel am
Resetpin.
Du hast aber am Resetpin PA2 über einen rel. niederohmigen
Basiswiderstand von 1,8k die Basis eines Transistors angeschlossen. Das
ist in Verbindung mit dem schwachen internen Pullup des Resetpins so gut
wie eine Verbindung zu GND (OK nicht zu GND sondern zu U_BE ca. 0.7V).
Der wenige Strom durch den internen Pullup ist ratzfatz durch den
Basiswiderstand entfleucht. Der Resetpin sieht einen LOW Pegel. Der µC
startet nicht.
Du hast so viele Pins frei, ich sehe nur Nachteile, wenn du ausgerechnet
den Resetpin PA2 als I/O Pin verwendest.
Wenn du den Resetpin allerdings schon als IO-Pin umgefust hast... kannst
du das mit dem Pollinboard sowieso nicht mehr zurück ändern. Dann musst
du schauen was mit dem µC im Istzustand noch anzustellen ist.
Du schreibst, dass die Schaltung auf dem Pollinboard funktioniert hat.
Wenn das tatsächlich mit dem Basiswiderstand und dem Transistor war,
dann baue in der Schaltung auch einen externen Pullup-Widerstand ein so
wie auf dem Pollinboard.
Schaltung
Für die T1 bis T3 würde man eher PNP Transistoren nehmen und PNP gemäß
ansteuern.
Vielen Dank muss ich sagen :)
Der Atmel läuft jetzt super. Ich habe den PA2 als Reset gelassen und mit
dem internen pull-up Widerstand auf 5 volt gelegt. Hinter den
Spannungsregler an die 5 Volt musste noch ein kondensator da sonst, wenn
alle LED's an waren der Reset wieder low erkannt hat. Aber jetzt läuft
es erst mal.
Das mit den Transistoren werde ich mir nochmal angucken.
Muss auch dazu sagen war das erste mal das ich mit Transistoren
gearbeitet habe. Und sie haben auch nicht die von mir erwartete
Ausgangsspannung von 12 Volt.
Wenn alles funktioniert werde ich die Schaltung und ein kleines
Testprogramm nochmal reinstellen damit sich Interessenten den LED-Cube
nachbauen können.
Vielen Dank an dich Stefan B.
Hallo,
Mike schrieb:
> Hinter den> Spannungsregler an die 5 Volt musste noch ein kondensator da sonst, wenn> alle LED's an waren der Reset wieder low erkannt hat. Aber jetzt läuft> es erst mal.
Da Du die nicht eingezeichnet hast und selber schreibst, daß Du Anfänger
bist, ist hier vielleicht noch ein obligatorischer Hinweis angebracht:
Man sollte immer passende Kapazitäten an die 78xx Regler hängen, am Ein-
als auch am Ausgang. Am Ausgang können evtl. große Kapazitäten
problematisch sein. Für die genaue Dimensionierung siehe Datenblatt,
aber meistens sind jeweils 0.1uF keramisch perfekt. Ansonsten kann der
Regler Murks bauen, auch z.B. dann wenn man an einer
Experimentierplatine ein Bauteilbein auch nur ein wenig verbiegt, die
Platine auf eine andere Unterlage stellt etc. Das ist einfach instabil
und macht auf Dauer keinen Spaß.
Die Spannungen an den Emittern von T1-3 sind immer 0,7 V kleiner als die
Basen welche max. 5V sein können also max. 4,3 V.
Stichwort Kollektorschaltung bzw. Emitterfolger.
Was ich besonders unschön und irritierend finde ist der in den
Schaltplan eingezeichnete Spannungsregler als Gehäusebild. Wenn man sich
auf das Bild verlässt und nicht die Pinnummern beachtet, geht das
sicherlich schief, da der mittlere Pin GND ist.
Daher immer das Schaltzeichen und nicht die Gehäuseform verwenden.
Der mitllere Pin ist nicht GND. Ich habs ja mit 1 3 2 beschriftet und
immer 1 = Vi; 2 = GND und 3 = Vo. Es gibt Transistoren die 1 3 2 und
welche die 1 2 3 belegt sind. Man sollte da ja eh ins Datenblatt gucken.
Mike schrieb:
> Der mitllere Pin ist nicht GND. Ich habs ja mit 1 3 2 beschriftet und> immer 1 = Vi; 2 = GND und 3 = Vo. Es gibt Transistoren die 1 3 2 und> welche die 1 2 3 belegt sind. Man sollte da ja eh ins Datenblatt gucken.
1. Der 7805 ist kein Transistor, sondern ein Spannungsregler.
2. In der Bauform TO220 ist links der Eingang, in der Mitte GND und
rechts der Ausgang.
3. Gezählt wird hier immer von links nach rechts, als 1,2,3