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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Was macht diese Schaltung genau?


Autor: Andy H. (vinculum) Benutzerseite
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Vielleicht kann sich ein Analog-Experte nochmal diesen Plan angucken.
Es ist der Original-Aufbau eines Radar-Empfängeers.
Der TSH74 ist ein vierfach Video-Opamp, nichts besonderes sonst.
Der LMV7235 ist ein schneller Komparator.
(die LT-Typen im Bild dienten nur der Simulation und sind nicht in der 
Schaltung)
Die Dioden sind BAT754S.
Von links kommt ein manchester-kodiertes Signal (500ns min. Pulsbreite) 
direkt von einem AD8313 logamp, also etwa 700mV Rauschen und da drauf 
max. 1,3 V Signal.
Rechts weg geht es auf einen PIC-Prozessor..
Nach meiner Wahrnehmung sind das zwei Sallen-Key Tiefpässe (unbekannte 
Grenzfrequenz, da ich die Kondensatorwerte nicht kenne) auf dem einen 
Pol des Komparators und als Referenz agieren zwei Spitzenwertdetektoren? 
Was machen die da genau? Die positive Spitzenspannung wird zur negativen 
addiert?
Ich habe das ganze in Spice simuliert, bin aber nicht so richtig schlau 
draus geworden. Am Ende soll wohl die Schaltschwelle des Komparators 
dynamisch bestimmt werden?

Autor: Fritz (Gast)
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>Nach meiner Wahrnehmung sind das zwei Sallen-Key Tiefpässe (unbekannte
>Grenzfrequenz, da ich die Kondensatorwerte nicht kenne) auf dem einen
>Pol des Komparators und als Referenz agieren zwei Spitzenwertdetektoren?
>Was machen die da genau? Die positive Spitzenspannung wird zur negativen
>addiert?
Die beiden Spitzenwertdetektoren filtern quasi die obere und untere 
Grenze des Signals raus, und das Widerstandsnetzwerk ist eigentlich auch 
nur ein einfacher Spannungsteiler (den 100 Gig Widerstand kann man da 
vernachlässigen), wodurch die Schaltschwelle des Komperators immer etwas 
oberhalb der Mitte des Nutzsignals liegt. Deine Vermutung ist also schon 
richtig.

Füg deiner Signalquelle einfach mal einen variablen Offset hinzu und 
variier auch mal den Signalpegel, dann sollte das besser zu sehen sein.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wie schon angedeutet, wird der Schaltpunkt des Komparators dynamisch dem 
Grundpegel am Eingang nachgeführt. Sowas macht man bei starkem 
Ruhesignal-Schwankungen. Man will ja nur die Wechselspannungskomponente 
des Eingangssignals differenzieren. Offset des ZF-Verstärkers, 
Temperaturgang usw., soll alles weg!
Die einfachere Version wäre ein simpler Tiefpaß zwischen den beiden 
Eingängen des Komparators.

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