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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schlauch stromlos quetschen


Autor: Seb (Gast)
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Tach zusammen,


War mir nicht so recht sicher, ob das Thema hier rein passt, aber 
vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich suche folgende Vorrichtung 
möglichst von der Stange und nicht als Bastellösung:

In einem System kann ein Fehler (Stromausfall) auftreten und in diesem 
Fall muss ein dünner Silikonschlauch abgequetscht werden. Dies muss, da 
zu diesem Zeitpunkt der Strom ausfällt, möglichst ohne eben diesen 
passieren. Ich bin also auf der Suche nach einer Vorrichtung, welche 
z.B. durch eine Spule einen Magneten "hält" und diesen "zuschnappen" 
lässt, wenn der Strom ausfällt. Das Halten des Magneten soll durch einen 
µC geschehen.

Wie nennt sich sowas und bei welchem Hersteller sollte ich am besten 
suchen?

Danke schonmal für die Anregungen.


Grüße
Seb

Autor: Peter (Gast)
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man könnte versuchen den Schlauch durch ein Magnetventil zu fädeln. 
Diese sperren wenn kein Strom anliegt.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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eine mausefalle ?

gruss klaus

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Das Halten des Magneten soll durch einen µC geschehen.

Wieso braucht man einen uC, um einen Magneten zu halten? Soll der uC 
denn mehr machen als:

"Wenn spannung da, dann halte den Magneten" ?????

Autor: Seb (Gast)
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lol!

Die µC-gesteuert Mausefalle hat was. Das behalte ich mir mal für 
zukünftige Projekte im Hinterkopf.

@Peter: Ja, sowas wie ein Magnetventil suche ich. Gibts da übliche 
Hersteller mit fertigen Lösungen? Ich strecke meine Fühler mal aus.

Danke!

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Seb schrieb:
> Wie nennt sich sowas und bei welchem Hersteller sollte ich am besten
> suchen?
Zudrücken stromlos per Feder, öffnen mit Strom.
Zugmagnet ist das Stichwort. Z.B. Isliker, Kendrion-Binder...

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> muss ein dünner Silikonschlauch abgequetscht werden.

wieso muß dennd er Schlauch gequetscht werden? Gibt es denn nicht die 
Möglichkeit, den Schlauch aufzutrennenn  und ein Magnetventil selbst in 
den Pfad einzubauen?

Autor: Labortechniker (Gast)
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Wie Peter bereits gesagt hat: Magnetventil in die Schlauchleitung 
hängen, die Spule entsprechend der zu überwachenden Versorgungsspannung 
wählen, fertig. Dazu braucht's keine Mikrocontroller.

Autor: Seb (Gast)
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@Wegstaben: hehe, der µC hat auch noch ein paar andere Sachen zu tun. 
Das wäre ansonsten sicherlich ein overkill. Hier geht es mir wirklich 
nur um das stromlose Quetschen eines dünnen (3mm) Schlauches.

Autor: faustian (Gast)
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Das klingt doch nach einem ganz ordinaeren Hubmagneten mit entsprechend 
vorgespannter Feder ...

Autor: Seb (Gast)
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Bin fündig geworden.

http://www.directindustry.de/industrie-hersteller/...

Hier gibt es einige Hersteller mit dem was ich suche.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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Die Frage, warum das ein Controller machen muß, ist immer noch offen.

Zur Sache. Nutze die Schwerkraft, die ist immer da. Ein Gewicht quetscht 
den Schlauch ab, und wenn Durchfluß erwünscht ist, dann muß man halt 
aktiv das Gewicht anheben.

Zu Magnetventil:
Was läuft da durch den Schlauch? Eventuell reagiert das Zeug mit dem 
Material des Magnetventils, so daß nur die Abdrücklösung bleibt.

guude
ts

Autor: blub (Gast)
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Autor: Olaf (Gast)
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> Wie nennt sich sowas und bei welchem Hersteller sollte ich am
> besten suchen?

Was du suchst ist eigentlich Industriestandard und es nennt sich:

Tada....   Schlauchquetschventil

Olaf :-)

Autor: Labortechniker (Gast)
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> Eventuell reagiert das Zeug mit dem Material des Magnetventils,

Magnetventile gibt's auch in PP oder sogar PTFE, das hält wesentlich 
mehr aus als der Silikonschlauch. Da kannst du sogar kochendes 
Königswasser ohne Probleme durchschicken. Das wäre halt eine 
professionelle Lösung, denn Seb sucht ja eine:

>Vorrichtung möglichst von der Stange und nicht als Bastellösung

Aber wenn er unbedingt den armen Silikonschlauch abquetschen will, soll 
er halt.

Autor: Sepp (Gast)
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Ich vermute einmal dieser Silikonschlauch führt zum Nadelvergaser eines 
1-Zylinder 2-Takt Dieselmotors der in einem Modellauto werkelt.

Falls ich richtig vermute:
Ich hatte auch schon Versuche mit Mikroservo+Federmechanismus und mit 
gezieltem Luft einlassen in den Treibstoffschlauch vor dem Vergaser 
gemacht.

Doch das hatte immer den unguten Effekt dass der Motor mager wurde und 
desswegen bis dass er aus geht hochgedreht.
Dass ist aber genau das Gegenteil von dem was man in einem solchen Fall 
will.

Da aber selten die Energie komplett ausfällt, sondern nur die Spannung 
zusammen bricht, verwende ich eine Failsave-Schaltung die an die von 
Hannes Lux angelegt ist.
Dadurch wird auch ein Empfangsausvall abgedeckt.

Dass bedeutet, dass im Fehlerfall einfach das Gas-/Bremsservo in 
Bremsstellung gefahren wird.

Bei einer rein mechanischen Lösung würde ich die Luftzufuhr 
abschneiden/drosseln, da dadurch der Motor einfach abstirbt.

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