Das ist nicht sophisticated, sondern Standard seit ca. 40-50 Jahren ;)
Stichwort PLL (Phase-locked-Loop). Das man damit Frequenzen
multiplizieren kann, klingt zwar abenteuerlich, beruht aber darauf, dass
man eigentlich nur dividieren kann. Dein Idee mit "Quarz Ziehen" geht
zwar in die Richtung, aber es braucht eine aktivere Ziehregelung, damit
die Takte wirklich synchron sind.
Further Reading:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phase-locked_loop
Beispiel mit dem 4046:
http://www.electronics-tutorials.com/devices/74hc4046.htm
In Kurzfassung:
Man bekommt irgendwoher eine Referenzfrequenz fr und will am Ausgang
fr*n.
Dazu hat man einen steuerbaren Oszillator, der im Zielbereich ziehbar
ist (also meistens VCO, manchmal auch VCXO). Dessen Ausgangstakt fo
TEILT man durch n und vergleicht das Ergebnis fd mit fr
(Frequenz/Phasenkomparator). Ist fd>fr, muss man den VCO kleiner drehen,
andersrum grösser. Wenn man diese Rückkopplung richtig macht (nicht zu
stark, nicht zu schwach, nicht zu schnell, nicht zu langsam), rastet der
VCO exakt auf dem n-fachen von fr ein und die Rückkopplung "schubst" nur
noch ganz sanft die Flanken und passt sich den Flanken von fr an
(phasenstarr).
Der 4046 hat VCO und zwei Komparatortypen schon drin, du bräuchtest nur
noch das Teilen durch 2, also ein Toggle-FF (oder das letzte Bit eines
Binär-Zählers). Die "Kunst" ist dann nur noch der passende
Schleifenfilter für das Feedback, da gibts aber Daumenregeln und bei
einem Verhältnis 2:1 ist das auch nicht so kritisch.