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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ansteuerung Opto 4N27


Autor: Knud (Gast)
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Hallo ,

OPTO: 4N27

kurze Frage, ist es notwendig  den PIN 6 (Base) des Opto anzusteuern?


Ich habe im Moment nur bei der LED die PINs 1 und 2  sowie auf der 
Ausgangsseite die Pins 5 und 4 des Transistors in gebrauch.

MFG

: Verschoben durch Admin
Autor: MaWin (Gast)
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Nein, wie Figure 14 zeigt.

Autor: electronicfox (Gast)
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Hallo!

Verbinde die Basis über einen 220k-Widerstand mit dem Emitter. Manche 
4N27 sind manchmal recht schwingfreudig.

Autor: Knud (Gast)
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hallo ,

habe leider kein 220k würden 10k reichen?

Autor: electronicfox (Gast)
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Über 150k sollten es schon sein. Bei 10k müsstest du mit dem LED-Strom 
experimentieren. Bei 8mA reichen 220k. Überschlagsmäßig würde ich 
ILED=20mA sagen.

Autor: Knud (Gast)
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kann es sein das mein Opto kaputt ist,

wenn ich ohmisch an LED von A nach K durchmesse bekomm ich 9 Mohm...

ist das nicht eine stink normale LED??

Autor: led (Gast)
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Um den Optokoppler zu testen, mußt du dein Messgerät auf Diodentest 
stellen. Der Messbereich für Widerstände schafft es normalerweise nicht 
den PN-Übergang zu öffnen. Daher werden diese 9 MOhm angezeigt.

MfG

Autor: Knud (Gast)
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habe ich gemacht, durchgang hat er ! hatte nur gedacht wegen dem hohen 
wiederstand stimmt was nicht!

dann weis ich ehrlich gesagt nicht warum mein Mosfet nicht mehr 
abschaltet.

wenn am eingang PD5 ein signal kommt müsste doch der Opto durchschalten 
und das gate des MOSFETs auf Masse ziehen... wieso schaltet aber mein 
Mosfet nicht ab!


Rvorwiderstand = 120 ohm
Rgate = 300 ohm

jemand ne Idee?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Beim Durchschalten des Optokopplerausgangs auf Masse würden durch den 
300R-Widerstand 40mA fliessen. Das passiert aber nur, wenn bei deinem 
Optokoppler (CTR 10%) 400mA durch die LED fließen. Da durch deine Diode
etwa 40mA fließen ergibt das einen Kollektorstrom von 4mA. Daraus 
resultiert ein Spannungsabfall an denn 300R von 1,2V der wiederum zu 
einer Gatespannung von 10,8V führt. Weshalb sollte der FET dann sperren?

1. Du hast einen grottenschlechten Optokoppler.
2. Der 300R Widerstand ist viel zu klein.

MfG Spess

Autor: MaWin (Gast)
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> Rgate = 300 ohm

40mA muss der Optokoppler nach Masse ableiten.

> Rvorwiderstand = 120 ohm

Aber du schickst nur 28mA (wenn überhaupt) hinein.

Ein Optokoppler mit 100% CTR kann aber nur so viel Strom durch CE 
fliessen lassen, wie er auch durch die LED bekommt. Dein optkoppler 
müsste 200% CTR haben, eher unwahrschienlich.

Nimm doch mal 4k7 als Gate-Widerstand (und die 300 Ohm recykele als 
Rvorwiderstand).

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Nachtrag: Ich hatte die Durchlasspannung der Led nicht berücksichtigt. 
Also ist es noch schlechter.

MfG Spess

Autor: Knud (Gast)
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achso danke euch,

ich habe die 120 ohm gewählt damit ich ca. 30 mA If bekomme da max. 40 
mA vom uC herausgegeben werden sollten.

wenn ich also die 120 ohm beibehalte 30mA wäre das bei dem CTR 3mA Ic, 
da ich keine 4,7 k zuhause habe würden auch 10k funktionieren?

3mA * 10k = 30V

würde das so auch gehen?


mfg

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>3mA * 10k = 30V
>würde das so auch gehen?

Eher 12V/10k= 1,2mA. Allerdings sind die 10K als Gatewidestand 
suboptimal.

MfG Spess

Autor: Knud (Gast)
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habe die 10k mal eingebaut um das ganze mal zu Versuchen.

bei den 300 ohm hatte ich ca. 8 V am gate zu masse als der opto 
durchgeschaltet war.

jetzt bei 10k habe ich 0 V, die Glühlampe wird viel dunkler aber 
flackert wie verrückt, wie soll ich mir das erklären? vielleicht weil 
die 10k doch zu viel sind?

Autor: MaWin (Gast)
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Wo kommen denn deine 12V her ?

(das man den Leuten auch jeden Halbsatz einzeln aus der Nase ziehen 
muss, garusam...)

Autor: Knud (Gast)
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die kommen vom meinem gebauten Netzteil, ein Trafo der 2 
ausgangswicklungen besitzt mit der einen Speise ich meine Steuerung mit 
der anderen erzeuge ich mir meine 12V um den MosFet zu schalten.

mfg

Autor: Knud (Gast)
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Nachtrag:

auf der Eingangsseite des Spannungsreglers ist einmal ein Kerko (100nF) 
und ein Elko (2200µF) , Ausgangsseitig nochmals ein Kerko (100nF).

Autor: MaWin (Gast)
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Ok,
und GND_1 ist mit GND_1, GND_2 mit GND_2 verbunden,
so weit so gut, so weit so so viel Aufwand.

Wenn also die LED des Optokopplers dauerhaft an ist,
ist deine Lampe auf 230V Seite nicht dauerhaft aus,
sondern flackert.

Ist es eine normale Glühlampe, oder eine Energisparlampe
oder sonstiges ekeltronisches Gemoppel ?

Der MOSFET ist ein NMOSFET ausreichender Sperrspannung
und richtigrum eingelötet ?

Es flackert auch noch, wenn du ca. 180kOhm (0.5W) parallel
zu deiner Lampe schaltest ?

Autor: Knud (Gast)
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hey Marwin, habe heute leider keine Zeit mehr morgen werde ich dir 
weiteres sagen.

aber es ist eine normale Glühlampe angeschlossen.

Ich habe mit dem Oszi mal über der Lampe gemessen.

Wenn ich ein dauerhaftes Signal also 5V auf die beschaltung gebe wird 
komischer Weise nur 1 Halbwelle gekillt, was auch das Flackern erklären 
würde. Normalerweise müsste aber der Mosfet bei geöffnetem Zustand 
(Eingangssignal 5V) beide Halbwellen sperren....

gruß bis morgen

Autor: MaWin (Gast)
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Eine Diode kaputt oder den ganzen Brückengleichrichter vergessen :-)

Autor: Knud (Gast)
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Hallo wollte nur bescheid geben, dass ich den Fehler gefunden habe, war 
tatsächlich ein winziger Lötzinnrest der an einen anderen Lötpunkt ragte 
und somit eine Diode überbrückt hat.

gruß und danke an alle

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