wie 5V-Einspeisung entkoppeln?

OP #1642634
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Hallo,

ich designe gerade eine neue Platine. Standardmäßig soll diese mit 24V 
über den Hausbusstecker gespeist werden, an dem auch RS485-Signale 
anliegen. Aus den 24V werden mit einem DC/DC-Wandler von Traco-Power 5V 
erzeugt (siehe Anhang).

Nun möchte ich die Platine aber auch alternativ mit einem 5V-Netzteil 
versorgen können (wenn die 24V am Hausbus-Anschluß nicht vorhanden 
sind). Ich habe nur Bedenken, daß der DC/DC-Wandler ein Problem machen 
könnte, wenn man ihm am Ausgang 5V einspeist.

Man könnte die 5V-Spannung vom DC/DC-Wandler mit einer Diode entkoppeln, 
jedoch fallen dann dort mind. 0,2V ab, was bei manchen angeschlossenen 
Komponenten zum Problem führen könnte, wenn nur noch 4,8V oder sogar 
noch weniger ankommen...

Ich habe mir Gedanken gemacht, wie man das Ganze noch entkoppeln kann. 
Mit einem Relais wäre es recht einfach, aber das Ganze will mir nicht so 
recht gefallen.

Man könnte aber auch die Masse des DC/DC-Wandlers mit der 
X-Supply-Buchse trennen. Diese hat ja einen Öffner, der offen ist, wenn 
man einen Hohlstecker steckt. Spricht da etwas dagegen?
Oder gibt es eine sinnvolle Möglichkeit, das Ganze z.B. über einen 
MOSFET zu trennen?

Gruß
Martin


PS: ich könnte auch 24V an der Hohlbuchse einspeisen. Jedoch habe ich 
diverse 5V-Netzteile im Einsatz, die den selben Hohlstecker haben. Ich 
möchte daher keine andere Netzteile mit anderen Spannungen verwenden. 
Die Gefahr des Falschsteckens ist mir einfach zu groß...
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OP #1642648
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@maxim:
Wechselschalter: mir wäre eine automatische Umschaltung lieber....

Hohlstecker:
die von mir verwendete Buchse hat ja einen Öffner (Pin 2 - siehe 
Schaltplan), aber halt nur für die Masse des Hohlsteckers... Die Frage 
ist ja, ob ich damit die Masse vom DC/DC-Wandler schalten könnte.
OP #1642766
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eine Schottky-Diode hat nen gewissen Spannungsabfall, der zum Problem 
führen kann. Einige Bauteile sind mit 5V +/-5% spezifiziert. Da wird es 
eng, wenn man auch noch davon ausgeht, daß das 5V-Netzteil eine Toleranz 
nach unten haben kann.

Active Diode? Hab zwar einen Schaltplan gefunden, mir ist aber nicht 
klar, wie diese Schaltung funktioniert.
Gast #1642770
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Hi

>eine Schottky-Diode hat nen gewissen Spannungsabfall, der zum Problem
>führen kann.

Den Spannungsabfall kann man mit einer baugleichen Diode am 
Masseanschluss des DC-Wandlers kompensieren.

MfG Spess
OP #1643120
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Hallo Spess,

das mit der zusätzlichen Diode im Massezweig des DC/DC-Wandlers müßte 
prinzipiell gehen (siehe Anhang). Allerdings wird die Flußspannung 
unterschiedlich sein, da über den Massezweig sicherlich ein geringerer 
Strom fließen wird als im Ausgangszweig.

Wenn ich im Layout genug Platz habe, sehe ich diese Variante und auch 
die mit der geschalteten Masse vor (Bestückungsoption). Eine davon wird 
schon gehen.

Oder hat jemand noch ne Idee, wie man die Entkopplung mit einem MOSFET 
realisieren könnte? Irgend wie an den Ausgang des DC/DC-Wandlers 
geschaltet und nur durchgesteuert, wenn auch Spannung vom DC/DC-Wandler 
kommt. Ansonsten sollte er gesperrt sein.

Gruß
Martin
Angehängte Dateien:
Gast #1643125
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Hi

>Hallo Spess,

>das mit der zusätzlichen Diode im Massezweig des DC/DC-Wandlers müßte
>prinzipiell gehen (siehe Anhang).

Richtig.

Nur mal so: Welche BE sind denn wirklich so kritisch bezüglich der 
Betriebsspannung?

MfG Spess

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