> Ich möchte die verdoppelte Spannung von einem Nabendynamo auf 2,2 V
> regeln um damit eine Kondensatorbank aus mehreren Goldcaps zu laden.
Warum kommen so vollkommen unpassende Vorstellungen immer von den
Fahrradbenutzern ? Kann man das auch auf deren Fahrradkenntnisse
übertragen ?
Ein Goldcap ist kein sinnvoller Energiespeicher, weil seine Spannung mit
der Entladung sinkt und eher wenig reinpasst.
Akkus wären geeignet, die Schaltung mit 4 x NiMH Zellen für 6V ist sehr
einfach. LiIon geht auch recht einfach.
Ein Schaltregler benötigt bei kleiner Eingangsspannung mehr Strom als
bei hoher. Das möchtest du nutzen, um aus dem Dynamo mehr Leistung zu
holen. Dynamos sind aber leistungsbegrenzt, holst du aus ihm bei
niedriger Spannung viel Strom (doppelt so viel wie bei doppelt so
hoher), so wird er nie eine hohe Spannung entwickeln. Der negative
Widerstand eines Schaltreglers ist also die falsche Last für einen
Dynamo.
Aus 1 Volt 5W zu holen, bedeutet Schaltströme um 6A. Das ist für einen
GoldCap vollkommen hirnrissig. Selbst ein richtig dicker GoldCap, ein
Maxwell FC10 mit 10F, ist nur für 2.5A ausgelegt.
Nicht ohne Grund sagen Firmen wie LiearTech, TI bei 6V/0.8A aus 1V njet,
hammwanich. Aber irgendwie sind Fahrradbenutzer extrem lernreistent.