Wo kann ich eine Sample & Hold Schaltung bestellen?

Gast #1646159
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Das ist eine typische Analogschaltung mit Operationsverstärker und einem 
Kondensator, der die analoge Spannung eine Weile hält. Kann man selber 
bauen, je nach Anforderungen findet man im Netz eine Menge Beispiele.
Gast #1646508
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Ähm, ich bin jetzt nicht ganz momentan was eine Füllstandsanzeige mit 
einer S&H-Schaltung direkt zu tun hat. Aber Du scheinst ja mit der Frage 
auch schon mal hier aufgeschlagen zu sein 
(http://www.mikrocontroller.net/topic/171904#new).

Grob gesehen sind doch folgende Dinge zu erledigen:

In Hardware:
- uC mit AD-Wandler in Grundkonfiguration (32 kHz Taktgeber [ggf. auch 
interne uC-Taktquelle] + Stromversorgung)
- Anpassverstärker der Füllstandsensors (für uC-AD-Spannungsbereich)
- 8-/4-bit Digitalausgänge für ein LC-Display + Spannungsversorgung

In Software:
- uC-Zeitgeber (Timer), A/D-Wandler und Analog- und Digitalpins 
konfigurieren
- Timergesteuert ist folgende Schleife fortwährend abzuarbeiten:
 1. Füllstand einlesen (A/D-Wandlung starten, Wert lesen wenn fertig)
 2. Füllstand auf Display ausgeben (A/D-Wert für LC-Display aufbereiten 
und über 8-/4-bit-Port an's Display ausgeben) -> Wert bleibt bis zur 
nächsten Ausgabe erhalten (S&H ?)
 3. Für Fortgeschrittene: uC schlafen legen und per Timer-Interrupt nach 
10 min wieder aufwachen lassen und dann weiter wie 1. ODER
 4. per Timer-Interrupt weiter wie 1.

Dürfte selbst für Anfänger easy zu machen sein, denke ich.
#1646581
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Sampler schrieb:
> Ähm, ich bin jetzt nicht ganz momentan was eine Füllstandsanzeige mit
> einer S&H-Schaltung direkt zu tun hat. Aber Du scheinst ja mit der Frage
> auch schon mal hier aufgeschlagen zu sein
> (http://www.mikrocontroller.net/topic/171904#new).
>
> Grob gesehen sind doch folgende Dinge zu erledigen:
>
> In Hardware:
> - uC mit AD-Wandler in Grundkonfiguration (32 kHz Taktgeber [ggf. auch
> interne uC-Taktquelle] + Stromversorgung)
> - Anpassverstärker der Füllstandsensors (für uC-AD-Spannungsbereich)
> - 8-/4-bit Digitalausgänge für ein LC-Display + Spannungsversorgung
>
>


Vielen, vielen Dank.....das ist echt spitze....hast du so ungefähr eine 
Ahnung was das kostet?
#1646648
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mh, das hört sich für einen Laien wie mich echt verrückt an, so günstig. 
Wäre es auch möglich die Messung durchlaufen zu lassen und immer nur den 
Mittelwert aus den Messungen der letzten zehn Minuten an das Display zu 
sende? Dann wäre mein Problem komplett gelöst...

Vielen Dank nochmal an alle die hier gepostet haben

sven
Gast #1646675
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Ich wollte dich eigentlich darauf aufmerksam machen, dass man das nicht 
so pauschal sagen kann.

Ein Kriterium ist schonmal das Display. Lieber ein LC-Display, oder eine 
Siebensegmentanzeige? Die Siebensegmentanzeige kostet unter 2€, das LCD 
5€-15€.

Dann habe ich keine Ahnung, was du für einen Sensor genau benutzt (wenn 
überhaupt schon einer vorhanden ist). Je nach Sensortyp kann das 
Auswerten eine Verstärkung mit einem OpAmp vorraussetzen. So eine 
OpAmp-Stufe kostet dann nochmals einen Euro.

Dann musst du dir Gedanken um die Stromversorgung machen. Netzteil 
kostet auch schon 3€. Je nachdem welches du verwendest, kostet dich eine 
Glättung vielleicht nochmal 50Ct.

Kannst du Platinen ätzen. Wahrscheinlich nicht. Vielleicht macht dir das 
hier einer günstig (Ich zum Beispiel^^), dann bist du schon wieder 5€ 
los, hast aber eine saubere Basis. Alternativ kannst du Lochrasterkarten 
benutzen. Dann bist du bei 2€.

Steckverbinder? Je nachdem, welchen du für den Sensor verwendest sind 
hier 1-5€ einzuplanen.

Du brauchst ein Gehäuse, vielleicht wasserfest (-->Füllstandssensor). 
Das kann auch schon ins Geld gehen. Von einem Euro bis über zehn Euro.

Die eigentliche Auswertung per µC ist dann richtig billig. 1,50€ für 
alle Komponenten (inkl. Widerstände, Kondensatoren.


Du siehst, da sind Preise von  unter 10€ bis über 30€ möglich. So 
pauschal kann dir das keiner genau sagen.
Gast #1646678
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Achso, zu deiner Frage: Ja, man kann 256 Messungen machen und dann ganz 
leicht durch verwerfen der acht niederwertigsten Bits der Summe aller 
Messungen den Mittelwert bilden und ausgeben. Das dauert deutlich unter 
10min. Eher eine Sekunde.

Ich verstehe nicht ganz, warum du den Wert nur alle Zehn Minuten 
aktualisieren möchtest?  Der µC stirbt da ja aus Langeweile :-)
#1646817
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> Ich verstehe nicht ganz, warum du den Wert nur alle Zehn Minuten
> aktualisieren möchtest?  Der µC stirbt da ja aus Langeweile :-)

@Bong: Es für eine Füllstandsanzeige auf einem Segelboot. Das Schaukeln 
durch die Wellen für eine durchgehende Anzeige auf dem Display zu einem 
Ratespiel machen. Danke für deine Ausführungen:-)

Gruß
Sven
Gast #1646829
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>Es für eine Füllstandsanzeige auf einem Segelboot.

Und ganz am Ende verät er doch noch, um was es geht!

Das müsste doch ähnlich einer Tankanzeige bei Autos sein, die schaukeln 
ja auch irgendwie. Aber keine Anhnung wie es da gemacht wird.
Gast #1646980
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Paul Baumann schrieb:
>>Es für eine Füllstandsanzeige auf einem Segelboot.
>
> Wenn die Anzeige auf Maximum steht, ist es Zeit, die Rettungsringe
> zu benutzen...

Dafür bräuchtest du dann aber wirklich ein wasserdichtes Gehäuse... Dazu 
würde ich ohnehin  raten. Alternativ kann man die Elektronik mit etwas 
Epoxid verhgießen, sobald das Ding stabil läuft. Salzwasser ist übrigens 
ganz übel. Da muss man sich dann ernste Gedanken machen, welche 
Steckverbinder hier länger als vier Wochen halten.
Gast #1647265
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Kannst du eigentlich µCs programmieren? Ich denke nicht, oder?

Gib mal ein paar Infos zum verwendeten Sonsor raus, dann kann ich dir 
sagen, ob du überhaupt nen µC benötigst. Was misst du denn eigentlich? 
Meeresfüllhöhe oder doch eher Benzin?

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