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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Erdschleife bauen


Autor: Willy (Gast)
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ich will eine Erdschleife bauen. Koaxantennenkabel kommt aber
vom Receiver. Hat der eine eigene direkte Verbindung zur Erde?
Im inet habe ich nämlich gelesen, dass Antennen eine direkte
Erdverbindung haben, leider hat der Author die Art der Antenne
unterschlagen. Ich vermute mal er meinte "alte" Hausdach (Yogi?)
Antennen und nicht Sattelitenschüssel. Ich kann mich in meiner
Naivität und Unwissen täuschen.

Ich will versuchen in die Erdschleife mit verschiedenen Geräten
Magnetfeld einzukoppeln.

Grüsse

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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WAS??!!

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Einfach eine zweite Leitung verlegen. Wo ist das Problem?

Kai Klaas

Autor: Michael M. (technikus)
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Willy schrieb:
> ich will eine Erdschleife bauen. Koaxantennenkabel kommt aber
> vom Receiver. Hat der eine eigene direkte Verbindung zur Erde?
Wenn der Receiver, wie üblich, über einen Eurostecker (die flachen ohne 
Schutzkontakt) am Stromnetz angeschlossen wird, nein. Wenn die korrekte 
Erdung der Antennenanlage unterlassen wurde (siehe unten), dann hängt 
das Potential der Schirmung in der Luft.

> Im inet habe ich nämlich gelesen, dass Antennen eine direkte
> Erdverbindung haben, leider hat der Author die Art der Antenne
Das Mastrohr einer Antennenanlage und die Schirmung der Koaxkabel 
sollten mit dem Potentialausgleich verbunden werden. Der 
Potentialausgleich geht auf den Fundamenterder, einem Metallband, das in 
der Nähe des Sicherungskastens enden sollte. Leider existiert der gerade 
bei Altbauten recht selten.

> unterschlagen. Ich vermute mal er meinte "alte" Hausdach (Yogi?)
> Antennen und nicht Sattelitenschüssel. Ich kann mich in meiner
Die "alten" Antennen (Yagi) wurden für das terrestrische Fernsehen 
verwendet und werden es, jetzt senkrecht gestellt immer noch für DVB-T. 
Wie gesagt, eigentlich sollte das Mastrohr einer Antennenanlage geerdet 
sein. Aber gerade bei Schüsseln, die nicht auf dem Dach sitzen, wird das 
oft nicht gemacht.

> Ich will versuchen in die Erdschleife mit verschiedenen Geräten
> Magnetfeld einzukoppeln.
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht.

Servus
Michael

Autor: Thorsten S. (whitejack)
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Genau, er geht auf den Fundamenterder deiner gesamten Bude, damit auch 
wirklich alle Geräte im Haus abbrennen wenn du dir mit der "Fangstange" 
also dem Mast deiner Schüssel den nächsten Blitz einfängst - hier 
scheiden sich die Geister... :-)

Autor: Michael M. (technikus)
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@Thorsten S.
Ich gebe Dir Recht, über Blitzschutz läßt sich trefflich streiten. Hier 
war allerdings nicht der Sinn oder Unsinn der geltenden Normen für 
Blitzschutz das Thema, sondern die Frage, ob denn die Schirmung des 
Koaxkabels bzw. die Antennen eine Erdung haben. Ob es hier um 
Potentialausgleich oder Blitzschutz geht, ist dabei erstmal unwichtig.

Warum Willy allerdings eine Erdschleife bauen will, was man gewöhnlich 
am liebsten vermeidet, bleibt allerdings unklar. Da muß Willy nochmal 
schreiben, was er eigentlich will.

Servus
Michael

Autor: Michael (Gast)
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Wenn der Potentialausgleich korrekt gemacht ist wird ein Blitzeinschlag 
in den Antennenmast das Hausnetz recht unbekümmert lassen (vorausgesetzt 
die Erdleitung vom Mast zum Potentialausgleich raucht nicht dabei ab). 
Aber ihr habt schon recht, darüber kann man vortrefflich streiten. Man 
könnte ja auch die Antenne vom Potentialausgleich abnehmen...dann raucht 
halt beim nBlitzeinschlag "nur" das Haus ab aber was solls...^^

Autor: faustian (Gast)
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Konstruier einfach etwas, das auf keinen Fall Brumm oder 
HF-Einstreuungen haben darf. Die Erdschleifen kommen dann laut Murphys 
Gesetz ganz von alleine.

Autor: Friedhofsgärtner (Gast)
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Besser eine Erdschleife als eine über Antennenkabel verschleppte 
Spannung aus einem defekten Gerät. Dann wäre die Grabscheife gefragt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdschleife
http://de.wikipedia.org/wiki/Brummschleife

Autor: Sebastian (Gast)
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wenn das nix trolliges sein soll, dann habe ich nur eine Vermutung für 
den Sinn der sache!
Früher gab es Personenrufanlagen, die mit einer großen 
Induktionsschleife (im Firmengelände verlegt) arbeiteten. Die Frequenz 
lag bei einigen kHz und wurde im Rufgerät bzw. Pager selektiert.

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