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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATmega Reset defekt?


Autor: Martin J. (bluematrix) Benutzerseite
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Hallo,

Vielleicht hat ja einer schon mal was ähnliches erlebt...
ich habe gestern abend einen ATmega8 (auf ner kleinen Displayplatine, 
Marke Eigenbau) mit dem programmer von embedded projects programier.
Bisher ging das die letzten 50 mal immer problemlos.

doch dann:
- der controller lässt sich programmieren und alles mit dem AVR studio 
oder dem Programmer Notpad

- aber das Programm starte nicht... die fuse bits stimmen auch alle 
(mach das ja nicht das erste mal)

fürs erste dachte ich, dass ich es nun nach 2 Jahren geschafft habe den 
ersten Controller zu schrotten, also beiseite gelegt und mit was anderem 
weiter gemacht.

Heute ist mir das mit dem Controller auf einer völlig anderen Platine 
passiert, also doch kein zufall.

nach einigem Probieren, habe ich festgestellt, dass wenn ich 5V direkt 
(also nicht wie üblich als pullup) an den Reset Pin lege, dann startet 
der Controller, genauso wenn ich den externen reset deaktiviere...

also ist etwas mit dem Pin nicht ok, aber warum?
Wie passiert so etwas und gleich zwei mal?
Mein normaler Reset pullup beträgt 10Kohm - 100Kohm.

Gibt es am ATmega8 etwas besonderes, was ich nciht kenne?
Ich hab in den letzten beiden Jahren nur mit dem ATmega128 und 
AT90CAN128 gearbeitet. Von diesen habe ich mit dem Programmer etwa zig 
Chips programmiert und zig programme entwickelt, und nie gab es 
probleme...

Weiß jemand was da los is?

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Martin J. schrieb:
> nach einigem Probieren, habe ich festgestellt, dass wenn ich 5V direkt
> (also nicht wie üblich als pullup) an den Reset Pin lege, dann startet
> der Controller, genauso wenn ich den externen reset deaktiviere...

Scheint als ob der Reset Pin dauernd auf lo gehalten wird, sonst gebe es 
nicht das Phänomen das der µC startet wenn du 5V anlegst.

Autor: imperator (Gast)
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kann es noch andere Reset-Quellen auf dem Reset-Potential geben?

Autor: tux85 (Gast)
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dein isp vielleicht?

Autor: martin J. (Gast)
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ich habe meinen programmer nach dem programmieren wieder abgezogen aber 
der resetpin liegt trotzdem weiter auf low (hab ich auch gemessen).

aber das direkte anlegen von 5V kann ich auch nicht machen, da dann der 
controller an diesem pin warm wird --> kurzschluss...
also muss irgendetwas da nicht stimmen.

Autor: bensch (Gast)
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>  da dann der controller an diesem pin warm wird

Das kann man so genau feststellen?

Hast du den Pin als Port programmiert?

Autor: martin j. (Gast)
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ja das kann man feststellen, immerhin ist der atmega noch ein recht 
großes SMD Bauteil.

mit dem Pin hab ich nix programmiert, außerdem ist der pin als Reset 
definiert, von daher blockiert die fuse dafür jede andere programmierung

Autor: bensch (Gast)
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> ja das kann man feststellen, immerhin ist der atmega noch ein recht
großes SMD Bauteil.

Unsinn, der Chip ist gerade mal ein paar mm² gross. Vielleicht glühen 
die Bonddrähte.....  :-)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Der Resetpin hat keine Schutzdiode, da er ja 12V abkönnen muß.
Daher ist es leicht, ihn zu schroten.
Z.B. über das SPI-Kabel zum PC, wenn der Schutzleiteranschluß zum PC 
oder zu Deiner Schaltung gestört ist.

In der Schaltung würde ich daher eine Bootloaderprogrammierung über 
RS-232 vorziehen, so ein MAX232 kann schon ne Menge ab.


Peter

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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martin J. schrieb:
> aber das direkte anlegen von 5V kann ich auch nicht machen, da dann der
> controller an diesem pin warm wird --> kurzschluss...

Dann ist es dir wohl wirklich gelungen, ihn zu schrotten, womit auch
immer.

Ich hatte letztens auch mal ein Pin an einem ATmega48 geschrottet.
Dort war's aber ein I²C-Pin, und der klemmte dann niederohmig (so
um die 10 Ω) auf Vcc.  Man sucht natürlich immer die Fehler in der
Software, da die I²C-Startbedingung dann nie mehr beendet worden ist...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Hast Du eigentlich die empfohlenen 100nF/10k am Resetpin oder geht der 
völlig ungeschützt ans SPI-Kabel?


Peter

Autor: bussard (Gast)
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Habe letztens das gleiche Problem gehabt. ATEMEGA8-Schaltung auf 
Lochrasterplatte, es funktionierte solange gut, bis ich wegen der 
häufigeren Umprogrammierungen einen ISP-Anschluß nachgerüstet habe (ca. 
8cm Zuleitung). Danach startete manchmal das Programm, manchmal nicht. 
Ein anderer ATMEGA brachte keine Änderung. Dann habe ich einzeln die 
ISP-Zuleitungsdrähte entfernt, bei /RESET war dann der Spuk vorbei. Mit 
einem externen 10k-Widerstand direkt am IC (/RESET gegen +) funktioniert 
es jetzt problemlos.
- allerdings wurde nie etwas warm dabei ...

Autor: martin J. (Gast)
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also 10K gegen 5V
und 100nF gegen GND sind dran

Autor: martin J. (Gast)
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also ich hatte in den letzten 2 jahren noch nie so ein problem mit dem 
reset, aber da hab ich immer nur mit dem ATmega128 und dem AT90CAN 
gearbeitet.

Autor: martin J. (Gast)
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programmieren tu ich mit diesem Programmer über AVRISPmkII
http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=135

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