Güte von Schwingkreis erhöhen

#1648213
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Hallöchen

Gleich vorweg : im Bereich Analogtechnik hab' ich wenig Erfahrung.

Ich soll bei der beiliegenden Schaltung die Güte des Schwingkreises 
verringern.
( Der Schwingkreis besteht aus C80 und L2 )
Erklärung : Die Spule wird durch die MosFet zum Schwingen angeregt.
Im ausgeschalteten Zustand dient die Spule zum Empfangen von Daten.
Um die Bandbreite zu erhöhen muss die Güte verringert werden.
Zur Zeit liegt die Güte laut Rechung bei ca. 80.

Um die Güte zu verringern muss der Widerstand des Schwingkreises erhöht 
werden ?
Kann ich da einfach einen Widerstand verwenden ?
Wenn ja, wo ist dieser in der Schaltung zu platzieren ?

Oder wie soll ich das machen.

Kann mir da jemand helfen ?  Danke !

hmg
Mandi
Angehängte Dateien:
Gast #1648714
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Manfred Schön schrieb:
> Um die Güte zu verringern muss der Widerstand des Schwingkreises erhöht
> werden ?

Üblicherweise durch einen Serienwiderstand in einem Serienkreis oder 
einen Parallelwiderstand im Parallelkreis.
Allgemein ist für geringe Güten der hohe Wicklungswiderstand der Spule 
oder ein geringer Parallelwiderstand beim C verantwortlich.
Tipp: Google - Güte Schwingkreis. Auf der ersten Seite stehen genug 
brauchbare Links.

>Kann ich da einfach einen Widerstand verwenden ?

Ja. Du kannst auch eine Spule mit geringerem Drahtdruchmesser nehmen.
#1648968
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Hallöchen

Danke zuerst für alle Antworten.

OK. Der Betreff ist falsch.
Ich möchte die Güte verringern um die Bandbreite zu erhöhen.

>>Ich sehe in dem Schaltplan zudem irgendwie keinen (richtigen)
>>Schwingkreis.

Also wenn man das Teil über die Transistoren anregt, dann schwingt es 
ordentlich : Anregung mit 8V DC - an C80 bis 300VAC 130kHz.

Aber wie bereits erwähnt arbeitet die Spule auch als Antenne und dafür 
müsste ich die Bandbreite erhöhen.

hmg
Mandi
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #1649271
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Jörg Wunsch schrieb:
> Wo steht das?

Ich kenne da einen, der kannte mal einen. Der hat das erzählt ;-) Weiß 
nicht mehr genau - ist ein paar Tage her.

Aber wenn ich mir die Schaltung so angucke, dann ist das doch ein 
Reihenschwingkreis, also hat der bei Resonanz einen Innenwiderstand von 
nahe 0. Was soll da ein zusätzlicher Widerstand über der Spule bringen? 
Ich würde einen Parallelschwingkreis bauen, diesen kapazitiv 
abstimmen/einspeisen und dann kann man mit einem R über der Spule sehr 
gut die Güte bedämpfen, da der Schwingkreis bei Resonanz hochohmig wird.
Gast #1649629
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HildeK schrieb:

>Üblicherweise durch einen Serienwiderstand in einem Serienkreis
>oder einen Parallelwiderstand im Parallelkreis.

Grundsätzlich richtig.

Der Parallelwiderstand im Parallelkreis ergibt sich durch 
Äquivalenzumformung einer Reihenschaltung zu einer Parallelschaltung. 
Bzw. umgekehrt. Zur Güte, ist meistens der ohmsche Anteil der Spule 
proportional. Die ohmschen Anteile von Kondensatoren, sind bis zu sehr 
hohen Frequenzen weniger relevant.

Über den ohmschen Anteil hinaus, ist die Güte durch das Verhältnis L/C 
bestimmt. Man kann also an allen Schrauben drehen, bis es passt.
Gast #1649680
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Manfred Schön schrieb:

>Also ein Widerstand in Serie zur Spule sollte
>die Güte verringern.

Im einfachsten Fall, die nächst billigere Spule mit der selben 
Induktivität und höherem ohmschen Widerstand verwenden.

Grundlagen zu Elektronik bzw. Analogtechnik, sind nicht ganz schlecht. 
Simulieren, tust du einen Schwingkreis am besten mal auf einem Simulator 
wie PSPICE oder LTspice.

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