Hallo.
Ich habe ein Frage, da ich für 'nen Bekannten was "entwickeln" soll.
Problemantik:
Ein Verbraucher (12V/5A) soll mit 2 verschiedenen Spannungsquellen
versorgt werden.
Die Spannungsquellen kann ich jedoch nicht einfach zusammenschließen, da
noch andere Verbraucher im Netz sind, die getrennt geschalten werden
sollen.
Habe folgende Schottky-Dioden:
MBR 2545CT
MBR 20100CT
Andere können natürlich besorgt werden, aber diese habe ich hald schon!
;)
Bei der MBR2545CT fällt bei 5A ca. 0,5V ab.
d.h. die Diode nimmt eine Leistung von 2,5W auf.
Eigentlich wollte ich die Diode in einen Schrumpfschlauch m. Kleber
(oder selbstverschweisendes Isolierband) machen, sodass man eine
"dreipolige Blackbox" hat, wodurch die Diode gut geschützt ist.
Geht das oder soll ich lieber einen MOSFET mit kaum Verlustleistung
benutzen?
Die Dioden können ja teilweise 25A verkraften. Da würde sich eine
Verlustleistung von bestimmt 15W ergeben. Vermute mal, dass 2,5W schon
zu viel ist und daher wollte ich mal nachfragen, ob ich es ohne Kühler
und mit Ummantelung (s.o.) machen kann. Gibt ja dann doch einen
ordentlichen Wärmestau.
Für andere Bauteile bin ich natürlich auch offen.
2 Spannungsquellen müssen hald so zusammengeschlossen werden, dass sich
"nicht beeinflussen" und einen Verbraucher versorgen können.
Vom Prinzip/Aufbau wäre die 3 polige Schottky-Diode schon perfekt, wenn
die Verlustleistung nicht wäre....
Besten Dank für eure Ratschläge.
Gruß.
nbi
2.5W sind zu viel ohne Kühlkörper, die 25A gelten nur bei "unendlichem"
Kühlkörper.
http://www.pollin.de/shop/dt/NDg5OTY1OTk-/Bauelemente/Mechanisch/Kuehlkoerper/Kuehlkoerper.html
Die Schottky-Dioden können ausreichen, aber wenn auf den
Spannungsquellen Störungen sind (KFZ-Netz) dann ist die Sperrspannung zu
niedrig, man braucht mindestens 150V (da gibt es praktisch keine
Schottkys mehr).
nbi schrieb:
> Die Spannungsquellen kann ich jedoch nicht einfach zusammenschließen, da> noch andere Verbraucher im Netz sind, die getrennt geschalten werden> sollen.
Zwei Batterien?
Bedenke dass mit der Dioden-Lösung dein 12V/5A-Verbraucher sich immer
aus der volleren Batterie bedient, und deswegen auch beide Batterien
leermacht.
Wenn die eine jetzt z.B. eigentlich als Starterbatterie im Wohnmobil
dienen soll, ist das sicher nicht Sinn der Sache.
@ MaWin
>niedrig, man braucht mindestens 150V (da gibt es praktisch keine>Schottkys mehr).
Also bis 250V gibt's die noch noch auf "normaler" Basis.
@ nbi
Also 2,5W brauchen schon einen kleinen KK.
Wenn Du das nicht willst, musste Mosfets nehmen, die eben so angesteuert
werden, daß einer von beiden nur an ist. Allerdings haste da immer noch
die interne und inverse Bodydiode, die einen Rückstrom in die jeweils
andere Batterie ermöglicht, wenn die Unterschiede größer Uf werden.
Lösung wäre der Inversbetrieb von Mosfets, die also verkehrtherum drin
sind, so daß die Inversdiode ohnehin leitet, wenn sie soll, und dabei
kann der Mosfet ja noch angesteuert werden, damit er die Diode
kurzschließt. Und ist die Schaltungsspannung durch die jeweils andere
Batterie höher als der eigene Zweig (also der andere Fall), ist diese
Diode ohnehin in Sperrrichtung gepolt, und der Mosi kann abgeschaltet
werden, um alles hochohmig zu machen.
Brauchst halt nur die richtige Ansteuerschaltung dafür ;-).
hallo.
danke für eure Tipps/Meinungen.
Um ein bisschen Klarheit zu bringen:
Ihr kennt ja sicherlich die H4-Lampen im Auto, wo Abblend- und Fernlicht
in einer Lampe sind.
Wenn man Fernlicht anschaltet, geht leider das Abblendlicht aus.
Mein Bekannter hat aber nun andere Scheinwerfer verbaut, die ein
getrenntes Abblend- und Fernlicht haben. Aus diesem Grund möchte er nun
eine Ansteuerung womit dieses Problem gelöst ist.
Es existieren somit nicht 2 eigene Spannungsquellen, sondern eher 2
verschiedene Schalter mit selber Spannungsquelle.
Wenn man Fernlicht einschaltet soll hald nun Abblendlicht auch
angesteuert werden, jedoch nicht anders rum!
Habe es im 1. Post bisschen anders formuliert, da das Thema "KfZ" nicht
gerne gesehen wird.
Tendiere mittlerweile auch eher zu MOSFETS.
Ein Kühlkörper macht wohl auch wenig Sinn, da ich die Elektronik eigtl
100% wasserdicht machen will.
Ausserdem bleiben die Lampen dann bei der akt. Helligkeit und werden
nicht leicht gedimmt.
Bei einem p-Mosfet kommt +12/14.5V an Gate & Drain und der Verbraucher
mit anschl. Masse an Source, oder? Muss ja die Lampen positiv ansteuern.
Wegen Rückkopplung habe ich mir hierbei noch keine großen Gedanken
gemacht, aber ich werde es sowieso noch simmulieren. (Pspice oder orcad)
gruß,
nbi
ps: wieviel ampere verträgt eigtl eine gewöhnliche
Leiterstreifenplatine? habe zwar google geärgert, aber hat nix
ausgespuckt!
> Wenn man Fernlicht einschaltet soll hald nun Abblendlicht auch> angesteuert werden
Verboten.
Und so blöd, damit die Polizei anzuleuchten,
ist nur der Dümmste, und auch nur ein mal.
>> Wenn man Fernlicht einschaltet soll hald nun Abblendlicht auch>> angesteuert werden>>Verboten.
Wieso? Wo steht das? Quelle! Dann ist mein Fahrzeug wohl verboten, da
geht das Abblendlicht nämlich nicht aus wenn man das Fernlicht anmacht.
Den TÜV juckte das bisher (8 Jahre altes Fahrzeug) aber nicht.
MaWin schrieb:
>> Wenn man Fernlicht einschaltet soll hald nun Abblendlicht auch>> angesteuert werden> Verboten.
Quatsch. Bei getrennten Scheinwerfern für Abblend- und Fernlicht besagt
§50 (4) STVZO, dass auch beide gleichzeitig leuchten dürfen. Bei nur
einem Scheinwerfer kommt es nur darauf an, was vorne rauskommt (Form
des Lichtkegels, Helligkeit etc.), ob das mit einem, zwei oder hundert
Glühfäden produziert wird ist egal. Interessant auch Absatz (10), bei
Gasentladungs-Scheinwerfern muss das Abblendlicht sogar bei Fernlicht
anbleiben.
Aber eine H4-Birne wird die thermische Doppelbelastung durch
gleichzeitigen Betrieb der Glühfäden nicht lange mitmachen, und dann
sollte man in der Tat nicht die Polizei damit "beleuchten".
Ausserdem braucht die Bastelei natürlich eine Einzelabnahme bei TÜV,
DEKRA oder Konsorten, das wird dann teuer für den OP.
Andreas
Was spricht den gegen eine einfache Relais-Wechselschaltung? Ist relativ
simpel, hat keine Probleme mit "Verlustleistung" wie ein Halbleiter und
wird auch so std.-mäßig im KFZ gemacht.
@MaWin:
Glaub nicht dass es verboten ist ;)
Der neue Scheinwerfer hat ja 2 seperate Glühlampen für Abblend- und
Fernlicht.
Daher kann das Abblendlicht ruhig permanent an bleiben.
Wenn Gegenverkehr kommt hat man ja sowieso nur das Abblendlicht an und
kein Fernlicht.
=> Es ändert sich ja im Prinzip nur was, wenn man alleine auf der Straße
ist ;)
Mit Fernlicht hat man dann hald eine viel bessere Ausleuchtung, da das
Abblendlicht nicht ausgeht.
mh.. wüsste jetzt nicht, wie ich das mit einer Wechselschaltung
realisieren könnte..
MOSFETS sind hald deutlich kleiner und haben auch kaum eine
Verlustleistung.
Vermute sogar weniger als ein Relais, da durch die Spule vom Relais ja
auch immer Strom fließen muss, damit sie durchschaltet.
mfg
nbi
>> Wenn man Fernlicht einschaltet soll hald nun Abblendlicht auch>> angesteuert werden>>Verboten.>>Und so blöd, damit die Polizei anzuleuchten,>ist nur der Dümmste, und auch nur ein mal.
Oha. Was Du nicht sagst.
Da fahre ich nun schon seit Jahren mit einem serienmäßig verbotenen Auto
rum... (Mazda 626 Ge oder GF)
Gruß,
Holm