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Forum: FPGA, VHDL & Co. FPGA-Board für SHA-256


Autor: AbsoluterAnfänger (Gast)
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Hallo,

ich möchte zum Einstieg in die FPGA Technik ein Board kaufen das ich mit 
dem fertigen SHA-256 core von http://www.opencores.org/cores/sha_core/ 
"beschreiben" möchte. Sind dafür die gängigen Boards wie der 
"Xilinx/Avnet Spartan 3A Evaluation Kit" ausreichend oder was würdet Ihr 
mir empfehlen?

Wird der SHA-2 Algorithmus sehr viel langsamer auf einem FPGA bei 200Mhz 
"ausgeführt" als auf einem normalen modernen PC?
Um eine große Anzahl an hashs zu erzeugen benötigt man auf einem FPGA 
sicherlich viel weniger Strom als auf einem PC.

Autor: AbsoluterAnfänger (Gast)
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Das sha_core Projekt benutzt übrigens eine 32-bit I/O bus Schnittstelle.
Das Board / FPGA müsste also mindestens entsprechend viele I/Os haben.

Autor: iulius (Gast)
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Wie kommst du auf diese irre Annahme ?

Du wirst doch eh nicht das modul so wie es ist direkt mit den pins 
verdrahten und wenn doch gibts aber was auf die Finger.

Pins brauchst du genau so viele, wie deine Kommunikationsschnittstelle 
benötigt. Bsp : mit rs232 kommst du mit 2 I/Os aus.



>> Sind dafür die gängigen Boards wie der
>> "Xilinx/Avnet Spartan 3A Evaluation Kit" ausreichend

Das kommt ganz darauf an wie du es einsetzen willst. Wenn du z.b. Daten 
vom PC empfangen willst, sha drüber und dann zurück, dann wirst du mit 
standard-boards ohne pci-e oder gbit ethernet wohl höchstens Basteln 
können. Über USB o.ä ist die Kommunikation schlichtweg bei diesen Boards 
sehr lahm und von performance kann man kaum sprechen.


>> Um eine große Anzahl an hashs zu erzeugen benötigt man auf einem FPGA
>> sicherlich viel weniger Strom als auf einem PC.

das auf jeden Fall.
idle -> last auf dem pc sind schnell 50W mehr, bei einem FPGA kommst du 
selbst vollgepackt je nach Modell oft mit unter 5W für das gesamte Board 
aus.


>> Wird der SHA-2 Algorithmus sehr viel langsamer auf einem FPGA bei 200Mhz
>> "ausgeführt" als auf einem normalen modernen PC?


erstmal : ein typischer low-cost FPGA erreicht bei dem Code von 
opencores um die 50 mhz. die teuren serien (virtex,stratix) auch kaum 
über 100.

Die Angabe auf Opencores bezieht sich auf ein Standardzellarray.


Damit sind die FPGA warscheinlich langsamer. Bedenke aber das der 
komplette Core unter 2000 Slices(Spartan 3) benötigt. Je nach FPGA 
kannst du also 0 bis 50 davon parallel rechnen lassen.

Die 0 ist übrigens kein Tipfehler, in einen Spartan 3-100 passt der 
nicht rein.

Am besten du kuckst dir vorher an wieviel Platz die FPGAs auf den Boards 
haben.

Autor: AbsoluterAnfänger (Gast)
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Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Das bringt mich schon weiter. 
Ein USB-Anschluss wird wohl fürs probieren erst einmal reichen. Auf die 
größe des FPGA werde ich Art geben -super Tipp, danke.

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