Wie kommst du auf diese irre Annahme ?
Du wirst doch eh nicht das modul so wie es ist direkt mit den pins
verdrahten und wenn doch gibts aber was auf die Finger.
Pins brauchst du genau so viele, wie deine Kommunikationsschnittstelle
benötigt. Bsp : mit rs232 kommst du mit 2 I/Os aus.
>> Sind dafür die gängigen Boards wie der
>> "Xilinx/Avnet Spartan 3A Evaluation Kit" ausreichend
Das kommt ganz darauf an wie du es einsetzen willst. Wenn du z.b. Daten
vom PC empfangen willst, sha drüber und dann zurück, dann wirst du mit
standard-boards ohne pci-e oder gbit ethernet wohl höchstens Basteln
können. Über USB o.ä ist die Kommunikation schlichtweg bei diesen Boards
sehr lahm und von performance kann man kaum sprechen.
>> Um eine große Anzahl an hashs zu erzeugen benötigt man auf einem FPGA
>> sicherlich viel weniger Strom als auf einem PC.
das auf jeden Fall.
idle -> last auf dem pc sind schnell 50W mehr, bei einem FPGA kommst du
selbst vollgepackt je nach Modell oft mit unter 5W für das gesamte Board
aus.
>> Wird der SHA-2 Algorithmus sehr viel langsamer auf einem FPGA bei 200Mhz
>> "ausgeführt" als auf einem normalen modernen PC?
erstmal : ein typischer low-cost FPGA erreicht bei dem Code von
opencores um die 50 mhz. die teuren serien (virtex,stratix) auch kaum
über 100.
Die Angabe auf Opencores bezieht sich auf ein Standardzellarray.
Damit sind die FPGA warscheinlich langsamer. Bedenke aber das der
komplette Core unter 2000 Slices(Spartan 3) benötigt. Je nach FPGA
kannst du also 0 bis 50 davon parallel rechnen lassen.
Die 0 ist übrigens kein Tipfehler, in einen Spartan 3-100 passt der
nicht rein.
Am besten du kuckst dir vorher an wieviel Platz die FPGAs auf den Boards
haben.