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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Brückengleichrichter erzeugt seltsame Spannungskurve


Autor: Jonix (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, ein wenig mit meinem neuen digitalen Oszi 
herumzuprobieren. Ich habe einen Brückengleichrichter an einen Netztrafo 
angeschlossen und wollte messen, was an den beiden Pohlen rauskommt.
Dazu habe ich einfach die beiden Wechselspannungsausgänge der Spule über 
einen Poti an die entsprechenden Eingänge des Gleichrichters 
angeschlossen.
An die Ausgänge habe ich direkt Tastkopf und COM Anschluss des Oszis 
angeschlossen.

Seltsamerweise ist aber nicht einfach nur der negative Bereich der Welle 
nach oben gespiegelt worden sondern es haben sich je nach am Poti 
eingestelltem Wiederstand folgende Schaubilder ergeben (Bild 1->hoher 
Wiederstand, Bild 2-> mittlerer Wiederstand, Bild 2 ->kein Wiederstand).

Kann mir vielleicht jemand sagen, was ich falsch gemacht habe?

Am Gleichrichter kann es nicht liegen, ich habe jetzt schon 4 
verschiedene Ausprobiert, alle mit dem selben Ergebnis.

Vielen Dank schonmal,

gruß Jonix

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Du hast Trafo -> Poti -> Gleichrichter -> Tastkopf?


Wenn ja, dann belaste den Gleichrichter mal. Die Dioden im Gleichrichter 
müssen ja auch erstmal durchlassen. Dein Oszi hat ja einen sehr hohen 
Innenwiderstand, da fließt fast nichts rein.

Autor: Jonix (Gast)
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Mit was kann ich den Stromkreis denn belasten?
Reicht der Wiederstand vom Poti denn nicht aus?

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Ja ist der vor oder nach dem Gleichrichter?

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Den Gleichrichter schließt du direkt an den Trafo an und den Widerstand 
zwischen die Ausgänge vom Gleichrichter.

Und an die Anschlüsse vom Widerstand schließt du das Oszi an mit 
Kopplung auf DC.

Aber Vorsicht: Überschlag vorher mal die umgesetzte Leistung im 
Widerstand, sonst raucht dir das gleich ganz ab, falls der Poti grad 
fast gegen 0 eingestellt ist.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Der Widerstand raucht ab, nicht dein Oszi : ) Schönes Gerät übrigens!

Autor: hakuspakus (Gast)
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''seltsam'' gibt es in der Elektronik nicht...Unwissenheit dagegen viel.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Das hilft ihm jetzt natürlich ungemein weiter.

Autor: Scherzkeks (Gast)
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Bevor man sich ein Oszilloskop jeglicher Bauart holt, sollte man die 
Grundlagen drauf haben.Dazu gehört z.B auch ein kleiner Schaltplan, bei 
dem man erkennen kann, was du wo angeschlossen hast. Nicht jeder besitzt 
eine Kristallkugel :) .



Eigentlich bin ich ja nicht derjenige, der auf Rechtschreibung großen 
Wert legt, aber WiEderstand mit e zu schreiben ist schrecklich. Du 
wiederholst ja nichts, sondern du benutzt einen Widerstand.

Autor: Jonix (Gast)
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Der Poti war vor dem Gleichrichter.

Habe jetzt mal 7 Kilo Ohm nach dem Gleichrichter angeschlossen, es hat 
sich aber kaum was verändert.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Wovon es hier leider am meisten gibt, sind dumme Beiträge.

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Ein Schaltplan für nen Trafo mit nem Gleichrichter und nem Widerstand...

Autor: Jonix (Gast)
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Mist, ich habe vorhin den Widerstand in Reihe vom Gleichrichter zum Oszi 
angeschlossen.

Jetzt, nachdem ich ihn parallel angeschlossen habe, funktioniert es 
einwandfrei.

Noch eine andere Frage: Kann ich mit einem AVR einen Nulldurchgang 
erkennen, wenn ich einen Ausgang des Analog Comperators auf GND lege?

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Na gut, vllt. hab ich mich da nicht deutlich genug ausgedrückt, parallel 
muss er angeschlossen sein, klar. Wenns nun klappt ist ja super!

Nulldurchgang kannste erkennen, ja, aber da gibt es ja sicherlich ein 
Hauf an Code-Beispielen...da brauchste nichtmal mehr selbst zu 
programmieren : )

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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schau mal ins Datenblatt, wie tief die Eingangsspannung an den I/O-Pins 
unter 0 werden darf. Oder meinst du hinter dem Gleichrichter quasi in 
der niedrigsten Stelle zwischen zwei bergen? Dann kann ich mir 
vorstellen, dass der Komparator nicht unbedingt auslöst.

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