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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bester 5V USB - Akkupack für unterwegs


Autor: Daniel Kalus (kenny187)
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Hallo Leute,

ich brauche mal den Rat eines Fachmanns/-frau!

Ich arbeite jetzt schon seit einer Woche an meinem Projekt und bin nicht 
so richtig zufrieden.

Ich brauche eine exteren 5 V Stromquelle, um diverse Geräte ausserhalb 
des Hauses (in der Wildnis) zu betreiben (Typische USB-Aufladegeräte).

1. Kleine Videokamera mit 900mAh Akku (Stromaufnahme vielleicht 400mah) 
mit Mini-USB Anschluss
2. Handy aufladen (Adapter vorhanden)
3. PSP aufladen   (Mini-USB vorhanden)
4. Fotoapparat aufladen (Adapter von USB auf Mini-USB vorhanden)

Ladegerät für die o.g. Geräte haben einen Ladestrom bzw. Geräte haben 
eine Stromaufnahme von ca. 350mA-500mA.
Alle Geräte haben Mini-USB und sind für 5V (USB) Aufladung geeignet.

Nun meine bisheriges Projekt, welches ich gebaut habe:

- Halteschale für 8xAA Akkus 2700mAh
- Spannungsreger T0220 7805 5V/1A verbaut
- kleinen Kondesator 100uF an Volt in und Masse
- Kühlbleche am Spannungsregler, da er natürlich bei soviel Verlust ganz 
schön heiß wird

Nun meine Frage an Euch:

Welche Alternative würdet Ihr bevorzugen?
Ich möchte maximales Ausschöpfen der Akkus (Vielleicht wird bei meiner 
Methode zuviel in Wärme umgewandet)

- gibt es eine Möglichkeit die Betriebsdauer zu verlängern? d.h. ist es 
vielleicht garnicht schlimm, wenn zuviel Wärem/Energie verheizt wird?D. 
h. auch bei anderer Möglichkeit wird der Wirkungsgrad des Akkupacks 
nicht besser?

- andere Regelschaltung? Vielleicht so ein Kompatkteil für 10 Euro? Weiß 
nicht den Namen (Maxim?). Soll nicht so heiß werden.

- Hatte die Idee noch zwei Akkus dranzuhängen und mein Automobilladeteil 
für mein Medion Navi mit Mini-USB-Anschluss zu nehmen. Kommt auch 5V 
raus und wird nicht heiß

- Habe auch noch das Autoladegerät für meine PSP, könnte auch das 
nehmen.
oder

- noch 2-4x NimH- AA- Akkus dranhängen die Hälfte dann parallel schalten 
(besser 4 Akkus = 15,6V) dann 7,8V und der Spannungsregler wird nicht zu 
heiß. Kapaziäten sind dann allerdings parallel geschaltet.

Ich will also lange Energie mit meinem selbstgebastelten Akkupack haben.

- Muß ich nun noch (nach meiner Berechnung) einen 12-Ohm Widerstand in 
die Ausgangsleitung in Reihe schalten, um meine Geräte nicht zu 
beschädigen? D. h. um den Strom zu begrenzen?
Oder nimmt sich jedes Gerät, dass, was es braucht. (begründet durch den 
Eigeninnenwiderstand?). Meine Befürchtung ist, dass der Ladestrom zu 
hoch wird und der Akku des Gerätes zu schnell aufgeladen und (auch die 
angeschlossenen Geräte) beschädigt wird.

So. Viel geschrieben, aber Euch soll auch klar sein, was ich überhaupt 
meine.

Gebt mir doch bitte einmal Eure Meinung preis.

Vielen Dank im Voraus

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Warum nicht einene dicken LiPoly 3,7V mit 10Ah nehmen dann einen USB/AC 
Ladechip (USB max 500mA und AC dann eben berechnet wie z.B. 2,5A)

So wie es ausssieht, können ALLE Deine Geräte über USB aufgelaen werden, 
dann würde ich von einen Boost-Converter 3,7->5V nehmen der mindestens 
1,5A bringt.

Einfach auf die Platine dann einen "USB 4B" (großer klopfer) und zwei 
"USB mini 5B" drauf, D+ und D- kurzschließen und das wars.

Gut um Deinen "Super Akku" am PC aufzuladen brauchste dann eben 24 
Stunden, aber am externen Lader geht das dann schon in 5 oder so.

Grüße
Michelle

Autor: Daniel Kalus (kenny187)
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Danke für die schnelle Antwort.

Gute Idee mit dem LiPo.

Ich würde nur gerne die Taler für einen solchen Akku sparen und meine 
Mignons nutzen.
Habe mal nach so einem Ladechip bei Conra. geschaut, aber nichts 
gefunden.

Wenn Du eine von meinen Idenn in die Tat umsetzen würdest, welche 
würdest Du denn mit meinen Mitteln (die vorhandenen Resourcen nutzen) 
nehmen?

Autor: Flo (Gast)
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auf jeden Fall keinen Linearregler, außer du willst neben dem Laden noch 
Heizen.
Je nach Batterienschaltung dann n Stepup oder Stepdown Converter auf 5 
Volt.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Hallo Daniel,

Daniel Kalus schrieb:
> Danke für die schnelle Antwort.
>
> Gute Idee mit dem LiPo.
>
> Ich würde nur gerne die Taler für einen solchen Akku sparen und meine
> Mignons nutzen.

Es gibt auch Multi-Chemistry Laderegler.  Anstatt einer LiPoly kannste 
dann 3 Zellen NiMH verwenden, welche es als Mono-Zellen in ziehmlich 
kräftiger Ausführung gibt.

> Habe mal nach so einem Ladechip bei Conra. geschaut, aber nichts
> gefunden.

Denke, da kommste nicht um Maxim, TI, National und Geschwister herum

> Wenn Du eine von meinen Idenn in die Tat umsetzen würdest, welche
> würdest Du denn mit meinen Mitteln (die vorhandenen Resourcen nutzen)
> nehmen?

Wenn ich das Teil Überall laden will, als z.B. auch am Computer könnte 
man auch zwei BleiGel-Zellen nehmen welche sehr kostengünstig sind.

Dann kommste aber um eine Low-Drop Linearregler nicht herum was bei 1V 
nichts ausmachen sollte (Lade-Endspannung ist 4,6V und be 5V 
eingangsspannung ist das OK und definitiv keine Heizung)

3 NiMH zu laden ist schon bischen komplizierter denn du benötigst eine 
wesentlich höhee End-Ladespannung.

Anm.: Ich habe gut 230 MiMH Zellen hier, die nun etwas älter sind
      und nun reihenweise aufgeben, weshalb ich nun hergehe und
      ein Gerät nach dem anderen auf LiPoly umzubauen.

Grüße
Michelle

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