Reflow-Steuerung (Pizzaofen)

Gast #1654706
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Hallo, möchte mich auch daran machen.
Nun meine Frage. Gibt es eine Möglichkeit, ohne Netzteil auszukommen,
da ich nur max 70 Grad finden kann. Sprich ohne Galvanische Trennung.
Hätte im Prinzip keine Probleme, "nur" wie kann ich da die Sensoren 
(Temperatursensoren) anschließen ohne Probleme zu bekommen. Gibt es
da eine Möglichkeit. Wie würdet ihr das machen ?
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Gast #1654743
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Sorry,
ich habe jetzt dein Thread 5x durchgelesen und weiß immernoch nicht, was 
du eigentlich willst?

>>´Hätte im Prinzip keine Probleme, "nur" wie kann ich da die Sensoren
(Temperatursensoren) anschließen ohne Probleme zu bekommen.

Sorry, normalerweise gehöre ich nicht zu der Fraktion hier, aber du 
solltest es besser ganz lassen.

Grüße
#1654801
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Hallo erstmal,

Chris schrieb:
> Gibt es eine Möglichkeit, ohne Netzteil auszukommen,
> da ich nur max 70 Grad finden kann.

Wo Was Wie findest du Temperatur? Was hat Auffinden einer Temperatur 
mit der Regelung und der Stromversorgung zu tun?

Chris schrieb:
> ohne Netzteil auszukommen

Wie stellst du dir das vor? Batteriebetrieb ?!!! waaaaaaah

Chris schrieb:
> Hätte im Prinzip keine Probleme, "nur" wie kann ich da die Sensoren
> (Temperatursensoren) anschließen ohne Probleme zu bekommen.

Wo willst du Sie anschließen?

Chris schrieb:
> Wie würdet ihr das machen ?

Duden kaufen und Deutsch lernen, dann nochmal formulieren und sagen was 
man will.

Grammatik?
Satzbau?

klingelt's?
Gast #1654815
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Ich vermute, er will seinen Pizzaofen zum Reflowofen umbauen. Dazu muss 
er eine präzise elektronische Steuerung implementieren und die benötigt, 
anders als der 230V-Ofen, eine niedrige Gleichspannung. Also möchte er 
ein Netzteil verwenden und das gleich mit in den Ofen einbauen. Problem: 
Kein Netzteil funktioniert bis 300°C

Ist aber nur ne Vermutung... :-)
Gast #1654816
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Achso, Part 2:

Jetzt will er kein Trafonetzteil, sondern ein Kondensatornetzteil ("ohne 
glavanische Trennung") verwenden, hat aber irgendwo mal aufgeschnappt, 
dass dann die Phase direkt an der Schaltung anliegen kann (als GND 
beispielsweise). Jetzt hat er Schiss, dass er beim Anschließen des 
Sensors am angeschalteten Gerät eine gebraten (eindeutig mehrdeutig) 
bekommen könnte :-)

(Immernoch eine Vermutung)
#1654908
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Als Temperatursensor fuer die ca 260 Grad kommt nur ein Thermoelement 
zum Zug. Theoretisch waere ein Platin auch verwendbar. Dessen Beinchen 
sind aber zu kurz und offensichtlich nicht loetbar.
Als Netzteil sollte man unbedingt das Netz selbst nehmen. Die Leistung 
kann man mit Thysitoren, Triac, oder Halbleiterrelais drosseln. Alles 
andere ist etwas unsinning.
Gast #1655165
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Sorry.
Ich möchte einen Backofen (1200W, 13L) zum Reflow umbauen.
Dieser hat einen 3-Positions-Schalter, den ich verwenden kann, ein
Bimetallschalter, der justierbar ist, und ich eigentlich so als 
Überhitzungsschutz drinlassen möchte, sowie eine mechanische 
Zeitschaltuhr,
welche ich durch ein 12-Fach Schalter ersetzen möchte.
Der Ofen hat keinen Ventilator, sondern "nur" zwei getrennt steuerbare
Heizröhren für je Unter und Oberhitze.
Eigentlich würde ich am liebsten kein separates Gehäuse für die 
Steuerung
haben, sondern alles einfach in den Ofen einbauen, ein paar Leds sowie 
ev.
einen Taster dazumachen, zum oben gesagten. Taster optional, weil durch
den 3-Fach Schalter könnte auch als AUS/REFLOW/STANDBY hergenommen 
werden.
Der Bimetallschalter in dem Modell hat keinen Kontakt mit der 
Brennkammer,
sondern misst nur die Umgebungsluft in 5cm Entfernung vom 
Innenkammergehäuse.
Das heißt auch, daß dort Temperaturen über 130Grad auftreten.
Auch wenn ich dort ein zweites Alu-Gehäuse reingebe, um die Schaltung zu 
schützen, sind die Temperaturen zu hoch für einen Trafo, um die 5V zu 
kommen.
Auch einen Quarz möchte ich mir sparen, und einfach den internen OSC 
nehmen,
und mich dann mit der 50Hz Netzspannung zu syncronisieren.
Wegen der Triacs, die kann ich problemlos auch ohne galvanische Trennung 
schalten, und auch von den Bedienelementen her ist die galvanische 
Trennung kein Problem.
Einziges Problem was ich mit diesem Ansatz habe, sind die 
Temperatursensoren,
sei es ob ich Thermoelemente (K) oder SI-Thermoelemente (Dioden) zur
Temperaturmessung nehme, daß sie im Fehlerfalle die Netzleitung 
übertragen würden. Angenommen, ich installiere feste Sensoren, für die 
hätte ich keine
Probleme, da ich die in ein Edelstahlröhre reingeben könnte, welche 
ihrerseits mit der Erde verbunden sein kann, aber für den Sensor, 
welcher optional auf der Platine gelegt werden sollte, geht das nicht.
Wegen der Spannungsversorgung ohne galvanische Trennung, einfach 
Widerstand-Kondensator-Diode Einfachstnetzteil oder auch einen HIP5600
oder dergleichen. Es geht hier wirklich nur um ein warscheinlich 
K-Thermotype Temperatursensor, und wie man ihn am besten absichert,
um nicht gegrillt zu werden, wie oben bereits angemerkt. Restliche
Temperatursensoren sowie Triac-Schaltung sind von den 
Sicherheitsbedenken
unproblematisch, bzw wirklich kein Problem.
Gast #1655225
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Ich sollte Hellseher werden :-)

Hast du schon mal daran gedacht diese "Nebenkammer" mit einem Lüfter zu 
kühlen? Dann wäre das mit dem Trafo vielleicht gar nicht mehr so 
abwegig. Okay, vielleicht ist das Energieverschwendung, aber der Lüfter 
verbraucht ja auch verschwindend wenig Strom im Vergleich zum Ofen 
selbst, das kann man verkraften.
Gast #1655374
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Ja, das mit dem Lüfter hatte ich mir überlegt, nur habe ich da zwei 
Probleme,
einmal daß die Bimetall-Temperatursicherung dann nicht mehr so greift, 
und
zweitens, was viel wichtiger ist, daß ich dann Probleme mit der 
Temperaturverteilung im Ofeninneren habe.
Was mir auch eingefallen ist, könnte ich die Sonde, es geht ja nur um 
ein
einziges Thermoelement nicht über ein Relais dazuschalten, wenn die 
Röhren
an sind, und ev. ein Schalter zur Erkennung der offenen Ofentür machen ?
Ansonsten, niemand eine Idee ?.
Vom Ofen bin ich begeistert, auch daß er Metall-Heizstäbe hat und nicht
Quarzstrahler, das ist wirklich ein Unterschied.
Gast #1655902
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Naja wenn du das Kämmerchen nicht kühlen willst (man kann den Rest 
vielleicht ja isolieren), dann sieht es aber mit Elkos auch schlecht 
aus. Widerstände sind bei hohen Temperaturen auch nicht unbedingt 
belastbarer und ICs reagieren auch anders. Je nach Temperatur könnte ein 
AVR auch versagen, der Atmega8 ist beispielsweise bis 125°C spezifiziert 
und altert schon bei 80°C wesentlich schneller (hält dann laut 
Datenblatt 20 Jahre). Da du anscheinend deutlich über Temperaturen von 
70°C kommst, würde ich dir eindeutig ein externes Gehäuse anraten, wenn 
du nicht irgendwie kühlen magst.
#1656494
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Und verbauen würde ich die Sensoren auch nicht weil das die
Regelstrecke träge macht und Zeit ist hier wichtig.

Wie Bong das schon vorgeschlagen(aber nicht ausführlich erklärt hat),
besorge dir aus dem Baumarkt eine steife Glasisoliermatte
(f. Estrich ca. 2cm dick, die ist Feuerfest) und bau die
an die Wand vom Heizraum.
Sorge oben und unten vom Schaltraum für Lüftung und dann
kannste deine Elektronik sicher und mit Trafo (Ringkern)
galvanisch getrennt einbauen.
Geräte ohne galvanische Trennung sollten nur Profis bauen
und das bist du nicht, ansonsten hätteste hier auch nicht
gefragt, oder? Für Sicherheit sollte man ruhig ein wenig
Aufwand betreiben.
Gast #1656754
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Wie wertet man den ein Thermoelement günstig und genau aus... die PT100 
Schaltung hier ist ja nicht gerader unaufwändig...

Beitrag "Temperaturmessschaltung möglichst genau?"

OK wir waren bei einem Thermoelement, wie werte ich das denn aus...

AD595 kostet bei R schon um ~10,- dazu noch ein Sensor aus der bucht bin 
ich bei ~25,- mit einem MAX 6675 wirds ja noch teurer... Ich denke ich 
habe DIE Schaltung irgend wie übersehen :(

Ob eine Diode träger ist als die Typischen Sensoren mit Kabel und 6mm 
Schutzhülle glaube ich auch nicht.

Hier mal 2 Bilder, Diode mit Alu umwickelt und Lötkolben der auf 250°C 
eingestellt war (Ersa RDS 80) an die Diode gehalten

0000 an Luft abgekühlt
0001 mit Fingern beim abkühlen geholfen

lg Malte
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Gast #1657901
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Wenn du den gesamten Kurvenverlauf darstellen willst sicher das Nokia, 
wenn du nur ein kleines Menue mit Status anzeigen willst das kleine 
Display. Wie man eben möchte, Geschmack Sache ;).

Ich bin ja auch gerade dabei, für mein Ätzbecken habe ich einfach ein 
kleines Display genommen 2x16 Zeichen, 3 Taster ( Up  Down  Menue)... 
Ich denke, da der Grundaufbau ähnlich ist werde ich auf der Platine + 
Software aufbauen...
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