HEMT Transistor - Einfache Erklärung

Gast #1654734
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Hallo,

ich hoffe es gibt unter euch ein paar fachmänner.

Ich soll einer gruppe von technikern; alle keine etechniker oder 
elektroniker den prinzipiellen aufbau und funktion von HEMT Transistoren 
erklären.

Kennt irgendwer gutes Material oder Erklärungansätze, die mit wenig 
quantenmechanik auskommen??

mfg
#1654818
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Schwierig einen Transistor, dessen Spezielle Eigenschaft auf 
Quantenmechanik fußt, ohne Quantenmechanik zu erklären.

Wie umfassend muss denn diese Erklärung sein?
Im Prinzip isses ja auch nur ein J-FET, durch einen kleinen Trick in der 
Konstruktion kann man eine Struktur aufbauen, in der viele Elektronen 
stecken, Elektronen die durch einen Quantenmechanischen Kniff noch 
beweglicher sind als bei normalen, n-dotierten Halbleitern.

Wir erinnern uns; Halbleiter leiten entweder durch Löcher oder 
Elektronen. Elektronen sind viel kleiner und dadurch auch viel schneller 
als Löcher.
Normale Transistoren sind aber immer noch nicht schnell genug um im 
GHz-Bereich sinnvoll verstärken/schalten zu können, daher braucht man 
diese superschnellen Elektronen.

Wie man den Leuten dieses "zweidimensionale Elektronengas" ohne 
Quantenmechanik erklären will ist mir aber auch zu hoch...
Gast #1654938
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Sven schrieb:
> Vielleicht, aber Löcher sind
> leichter.

Ich meine mich an meine Halbleitertechnik Vorlesung dunkel zu erinnern, 
daß die virtuelle Masse von Löchern ein Vielfaches der Masse der 
Elektronen ist. Aber lang ists her. Weiß da jemand etwas mehr darüber?
Persönliche Seite #1654973
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Hallo Udo.

> Ich meine mich an meine Halbleitertechnik Vorlesung dunkel zu erinnern,
> daß die virtuelle Masse von Löchern ein Vielfaches der Masse der
> Elektronen ist. Aber lang ists her. Weiß da jemand etwas mehr darüber?

Sind bei mir auch mehr als 15 Jahre her......aber ich meine mich genauso
zu erinnern wie Du.

Löcher werden bewegt, in ein Elektron in die Gegenrichtung bewegt wird.
Von daher sind sie also erstmal mindestens genauso schwer wie ein 
Elektron. Zusätzlich kommt noch der Mechanismus des herauslösens am 
alten Platz und das einbinden in den neuen, der Zeit kostet. Daher sind 
sie also viel weniger beweglich als Elektronen. Umgerechnet führt das zu 
der hohen Masse. Es ist also das "feststecken" im Potentialtopf, das sie 
so schwer macht.

Aber wie gesagt, mit Vorbehalt....es ist auch bei mir lange her.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic


http://www.dl0dg.de


Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende 
Wirtschaft auf Schiebung.

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