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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LiFePo Ladegerät


Autor: Lasse S. (cowz) Benutzerseite
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Hallo,

nach meinem letzten Thread über die Akkuwahl* fiel die Wahl auf einen 
LiFePo.

Nun finde ich leider weder ICs noch Anleitungen, wie diese zu laden 
sind.

Reicht es aus, die Spannung vom Netzteil/Dynamo/wasauchimmer auf 3,6V zu 
regeln, dahinter dann parallel den Akku und einen 3V3-LDO zum System?

Also sowas:
5V-Netzteil -> Spannungswandler auf 3V6 ->   -> 3V3-LDO -> System
                            |              |        |        |
                            |            LiFePo     |        |
                            |              |        |        |
    GND   ----------------------------------------------------

(ich hoffe das Bild verwirrt nicht mehr, als es hilft)



Ich muss den Akku laden, während das Gerät (Fahrradtacho) läuft. Für 
LiPos und LiIon gibt's dafür ja extra ICs (MAX8606 bspw.). Für LiFePos 
habe ich sowas noch nicht gefunden.

Gruß
Lasse

*Beitrag "Akkuwahl - Häufiges Teil(ent)laden"
häufige (Teil-)(Ent-)Ladezyklen max 500mA Strom.

Autor: Lasse S. (cowz) Benutzerseite
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Fehlen wichtige Infos, oder hab ich was anderes vergessen?

Oder finde ich auch hier keine Hilfe? (Ich freu mich auch über Links zu 
anderen Seiten, auf denen ich Hilfe finde)


Gruß
Lasse

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Das sollte so funktionieren. LiFePos sind relativ anspruchslos beim 
Laden, genauso wie Blei und LiPos, wenn man Spannungsgrenzen beachtet. 
Das ist bei Deiner Schaltung der Fall.
Darauf achten daß Du nicht tiefentlädtst, damit Du ein langes Akkuleben 
hast.

Autor: Bernhard Mayer (bernhard84)
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mit deiner schaltung kannst du nicht die gesamte Kapazität deines Akkus 
verwenden, denn die Entladeschlussspannung liegt bei LiFePO bei etwa 2,5 
V.

Du müsstest also sicherstellen, dass dein System mit den 2,5 V noch 
läuft und einen passenden LDO davor schalten.

Bernhard

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Bernhard Mayer schrieb:
> mit deiner schaltung kannst du nicht die gesamte Kapazität deines Akkus
> verwenden, denn die Entladeschlussspannung liegt bei LiFePO bei etwa 2,5
> V.

Das müsstest Du jetzt erklären. Die Entladeschlussspannung ist 
systembedingt und unabhängig von seiner Schaltung, möchte ich meinen.

Autor: Bernhard Mayer (bernhard84)
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so wie ich das aus dem ersten blockschaltbild ersehe, will er nach den 
akku einen LDO-Schalten, der ihm 3,3 V macht.
Und das geht nur so lange, wie der Akku mehr als 3,3 V hat. Wenn der 
Akku auf unter 3,3 V eingebrochen ist, wird der LDO keine 3,3 V mehr am 
Ausgang haben und das System läuft u. U. nicht mehr richtig. Der Akku 
ist aber zu diesem Zeitpunkt bei weitem noch nicht leer.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Eben, die angegeben Kapazität erreichst Du aber nur, wenn diese der 
Entladeschlussspannung des akkus entspricht.

Autor: Lasse S. (cowz) Benutzerseite
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Hi,

danke für die Antworten.

Dann ist wohl die einzige Möglichkeit, nach dem Akku einen Buck-Boost 
oder SEPIC-Wandler einzusetzen, oder?

Aber prinzipiell funktioniert das Laden eines LiFePos mit simpler 
Spannungsbegrenzung?

Oder was sollte ich tun, um dem Akku was gutes zu tun?

Gruß
Lasse

Autor: Bernhard Mayer (bernhard84)
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Wenn du es schaffst, dass deine Schaltung auch mit 2,5 V läuft, dann 
würde ich das ganze System mit 2,5 V statt 3,3 V versorgen und einen 
günstigen LDO für 2,5 V hernehmen.

Die nächste Möglich keit ist, dass du es so lässt wie bisher und die 
Kapazität vom Akku verschenkst. Ich denke mal, dass du hier ca. 30 % von 
der Kapazität nicht nutzen kannst. Ich kenn mich aber mit LiFePO nicht 
so gut aus.

Mit einem Buck-Boost-Regler kannst du die ganze Kapaziät nutzen, 
allerdings ist hier der Schaltungsaufwand wesentlich höher.

Abhängig von deiner Quelle würde ich noch eine Strombegrenzung in die 
Ladeschaltung einbauen. Akkus mögen es u. U. nicht, wenn man sie mit 
sehr hohen Strömen lädt.

Bernhard

Autor: Micha H. (mlh) Benutzerseite
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Bernhard Mayer schrieb:
> Akku auf unter 3,3 V eingebrochen ist, wird der LDO keine 3,3 V mehr am
> Ausgang haben und das System läuft u. U. nicht mehr richtig.

Gut, er schreibt nicht was er damit betreiben will, aber grundsätzlich 
ist der LDO keine Begrenzung nach unten, und davon ging ich aus. Wenn 
nicht gerade eine Ref-Spannung von den 3,3V abgeleitet werden soll und 
die Schaltung das verträgt, spricht nichts dagegen bis 2,5V zu entladen.

Autor: Lasse S. (cowz) Benutzerseite
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Hi,

ich werde damit mein Fahrradtacho versorgen. Also µC, Display, GPS, 
SD-Karte und ein paar weitere Sachen.
Das GPS-Modul war in ersten Tests recht empfindlich, was die Spannung 
angeht. Unter 3V3 lief da relativ wenig.

Ein Buck-Boost-Converter ist ja auch nicht sooo viel Schaltungsaufwand, 
das ist aushaltbar auf der Platine :) Zudem ist es mal was neues und 
mehr als nur nen LDO einzusetzen. Auch sollte das (minimal) effektiver 
sein, als mit nem LDO, oder?

Ich werde dann eine strombegrenzte Festspannung (wieviel? ich meine was 
von 3V7-Ladeschlussspannung gelesen zu haben) zum Laden des Akkus 
benutzen und dahinter einen Buckboost-Converter zu 3V3 einsetzen.

Hat SEPIC irgendwelche Vorteile gegenüber einem Buck-Boost? Im Tietze 
steht nur der Nachteil von zwei Induktivitäten drin, wenn ich da nicht 
gerade was überlesen habe.

Gruß
Lasse

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