LiFePo Ladegerät

OP Persönliche Seite #1655380
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Hallo,

nach meinem letzten Thread über die Akkuwahl* fiel die Wahl auf einen 
LiFePo.

Nun finde ich leider weder ICs noch Anleitungen, wie diese zu laden 
sind.

Reicht es aus, die Spannung vom Netzteil/Dynamo/wasauchimmer auf 3,6V zu 
regeln, dahinter dann parallel den Akku und einen 3V3-LDO zum System?

Also sowas:
1
5V-Netzteil -> Spannungswandler auf 3V6 ->   -> 3V3-LDO -> System
2
                            |              |        |        |
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                            |            LiFePo     |        |
4
                            |              |        |        |
5
    GND   ----------------------------------------------------

(ich hoffe das Bild verwirrt nicht mehr, als es hilft)



Ich muss den Akku laden, während das Gerät (Fahrradtacho) läuft. Für 
LiPos und LiIon gibt's dafür ja extra ICs (MAX8606 bspw.). Für LiFePos 
habe ich sowas noch nicht gefunden.

Gruß
Lasse

*Beitrag "Akkuwahl - Häufiges Teil(ent)laden"
häufige (Teil-)(Ent-)Ladezyklen max 500mA Strom.
#1657017
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so wie ich das aus dem ersten blockschaltbild ersehe, will er nach den 
akku einen LDO-Schalten, der ihm 3,3 V macht.
Und das geht nur so lange, wie der Akku mehr als 3,3 V hat. Wenn der 
Akku auf unter 3,3 V eingebrochen ist, wird der LDO keine 3,3 V mehr am 
Ausgang haben und das System läuft u. U. nicht mehr richtig. Der Akku 
ist aber zu diesem Zeitpunkt bei weitem noch nicht leer.
#1657030
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Wenn du es schaffst, dass deine Schaltung auch mit 2,5 V läuft, dann 
würde ich das ganze System mit 2,5 V statt 3,3 V versorgen und einen 
günstigen LDO für 2,5 V hernehmen.

Die nächste Möglich keit ist, dass du es so lässt wie bisher und die 
Kapazität vom Akku verschenkst. Ich denke mal, dass du hier ca. 30 % von 
der Kapazität nicht nutzen kannst. Ich kenn mich aber mit LiFePO nicht 
so gut aus.

Mit einem Buck-Boost-Regler kannst du die ganze Kapaziät nutzen, 
allerdings ist hier der Schaltungsaufwand wesentlich höher.

Abhängig von deiner Quelle würde ich noch eine Strombegrenzung in die 
Ladeschaltung einbauen. Akkus mögen es u. U. nicht, wenn man sie mit 
sehr hohen Strömen lädt.

Bernhard
Persönliche Seite #1657113
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Bernhard Mayer schrieb:
> Akku auf unter 3,3 V eingebrochen ist, wird der LDO keine 3,3 V mehr am
> Ausgang haben und das System läuft u. U. nicht mehr richtig.

Gut, er schreibt nicht was er damit betreiben will, aber grundsätzlich 
ist der LDO keine Begrenzung nach unten, und davon ging ich aus. Wenn 
nicht gerade eine Ref-Spannung von den 3,3V abgeleitet werden soll und 
die Schaltung das verträgt, spricht nichts dagegen bis 2,5V zu entladen.
OP Persönliche Seite #1658304
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Hi,

ich werde damit mein Fahrradtacho versorgen. Also µC, Display, GPS, 
SD-Karte und ein paar weitere Sachen.
Das GPS-Modul war in ersten Tests recht empfindlich, was die Spannung 
angeht. Unter 3V3 lief da relativ wenig.

Ein Buck-Boost-Converter ist ja auch nicht sooo viel Schaltungsaufwand, 
das ist aushaltbar auf der Platine :) Zudem ist es mal was neues und 
mehr als nur nen LDO einzusetzen. Auch sollte das (minimal) effektiver 
sein, als mit nem LDO, oder?

Ich werde dann eine strombegrenzte Festspannung (wieviel? ich meine was 
von 3V7-Ladeschlussspannung gelesen zu haben) zum Laden des Akkus 
benutzen und dahinter einen Buckboost-Converter zu 3V3 einsetzen.

Hat SEPIC irgendwelche Vorteile gegenüber einem Buck-Boost? Im Tietze 
steht nur der Nachteil von zwei Induktivitäten drin, wenn ich da nicht 
gerade was überlesen habe.

Gruß
Lasse

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