Phasenanschnittdimmer - Wie verhält sich der Strom?

Gast #1657032
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Hallo,

ich habe bereits den Thread Beitrag "MAX-Wert einer sinusförmigen Spannung finden und ausgeben" 
geöffnet, aber da passt nun meine Frage nicht rein.
Da hatte ich geglaubt, dass ich bei jedem Verbraucher von einer 
Sinuskurve ausgehen kann, hab aber nicht gedacht, dass es auch andere 
Verbraucher gibt.

Ich verwende einen LTS25-NP als Stromsensor, der mir proportional zum 
Strom eine Spannung ausgibt.
Da ich mich immer gewundert habe, warum das bei einem Dimmer nicht 
funktioniert, habe ich nun mit einem Oszilloskop den Ausgang vom 
Stromwandler sichtbar gemacht.
Der Dimmer schneidet die Phase an und ich bekomme komische Werte, denn 
ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass der Strom, wenn gedimmt 
wird, auch kleiner ist als bei maximaler Helligkeit.

Anbei ist eine eingescannte Skizze zu sehen, die das Problem 
verdeutlicht.
Ist es normal, dass man bei einem Dimmwert von 50% einen größeren Strom 
misst als bei maximaler Helligkeit?
Mir geht es nicht dabei um die Fläche in der "Welle", sondern um die 
Amplitudenhöhe.
Denn ich kann wunderbar erkennen, dass während des Dimmens Richtung AUS 
die Amplitude steigt, einen Höhepunkt bekommt und wieder abfällt, bis 
der Dimmer ausgeschaltet ist.

Ist dieses Verhalten normal?

Gruß,
Matze
Angehängte Dateien:
Gast #1657079
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Walter schrieb:
> eine kalte Glühwendel hat eineen niedrigeren Widerstand als eine heiße
Darum gehen meist die Glühlampen kaputt, wenn man diese bei höchster 
Spannungsspitze einschaltet.

Aber warum ist das so beim Dimmer?
Ohne Dimmer ist der Strom am kleinsten bei größter Lichtausbeute?
Im Umkehrschluss heißt es dann: Dimmen bringt nichts, da man mehr Strom 
verbraucht und keine Lichtausbeute hat?!

Das kann doch nicht stimmen!
Gast #1657092
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Matze schrieb:
> Im Umkehrschluss heißt es dann: Dimmen bringt nichts, da man mehr Strom
> verbraucht und keine Lichtausbeute hat?!

Matze schrieb:
> Mir geht es nicht dabei um die Fläche in der "Welle", sondern um die
> Amplitudenhöhe.

Hast es sicher schon selbst rausgefunden?
Gast #1657184
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Ab einem Punkt Richtung "hell" formt sich aus der "Anschnittkurve" ein 
Sinus. Wenn sich dieser Sinus bildet, geht auch die Amplitudenhöhe 
wieder zurück.

Ist das wirklich normal bei einem Phasen- AN -schnitt?

Oder kann man das so errechnen (ausgedachte Werte für leichteres 
Nachvollziehen und -rechnen):
--------------------------
Lampe: 40W
Nennspannung: 100V AC
--------------------------

------- gedimmt 0% -------
Lampe: 40W
Spannung: 100V
Strom errechnet: 0,4A
--------------------------

------- gedimmt 75% ------
Lampe: 40W
Spannung: 25V
Strom errechnet: 1,6A
--------------------------

------- gedimmt 90% ------
Lampe: 40W
Spannung: 10V
Strom errechnet: 4A
--------------------------

Das kann ja so auch nicht hinkommen...

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