Wer ist der Hersteller dieses Mikrocontrollers?

Gast #1657938
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Hallo!

Ich hab vom Kfz-Schrottplatz einige Bauteile bekommen, darunter 
Blinkrelais, Wisch-Wasch-Controller, Buzzer, Relais und ICs. Einer der 
Bekannten ist von A. Teves, wo ich am Ende bei BMW gelandet bin und 
meinten, sie können oder dürfen keine Auskunft über den Kontroller 
geben. Da war der Hersteller Eurosil.
Nun hab ich alle bekannten Logo-Sites für diesen im Anhang abgebildeten 
IC abgegrast und fand das Herstellerlogo nicht. Ich selbst kenne es 
nicht und die Bezeichnung am Mikrocontroller kennt nicht mal Google. 
Eins ist sicher, das Teil gehört in einer Fahrzeugsteuerung.
kennt jemand das Logo?
Angehängte Dateien:
Gast #1657944
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Bin jetzt auf die Bosch-Page gegangen und siehe da, das Logo.
Danke vielmals.
Ich glaube allerdings, das Bosch eher OEM arbeitet und der Controller 
selbst von einem anderen Hersteller ist.
Werd warscheinlich wieder bei BMW oder Mercedes landen gg!
Gast #1657947
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Electronicfox schrieb:
> Ich glaube allerdings, das Bosch eher OEM arbeitet und der Controller
> selbst von einem anderen Hersteller ist.

So isses.

> Werd warscheinlich wieder bei BMW oder Mercedes landen gg!

Auch die stellen die ICs nicht selbst her.
#1657965
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Da wär ich nichtmal so sicher mit dem Fremdhersteller. Kann schon sein, 
aber Bosch stellt auch sehr viele Chips selbst her. Erst vor kurzem 
wurde beschlossen in Reutlingen die größte Einzelinvestition der 
Firmengeschichte mit 600 Mio Euro zu tätigen. In dem Fall gehts aber 
glaub ich um MEMS Chips.
#1658750
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Jakob B. schrieb:
> Soweit ich weiß lässt Bosch seine ICs zum großen Teil bei Infineon
> herstellen... Allerdings werden die ebenso wenig Daten rausrücken...
Ich hätte jetzt eher vermutet das es anders rum ist. Der C167 von 
Infineon den ich an der Arbeit habe, hat ne kleine Bosch Aufschrift auf 
dem Gehäuse.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #1658922
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Hallo!

Marius S. schrieb:
> Der leicht betagte C167 wird doch nur noch verwendet weil es ein
> "deutsches Traditionsprodukt" ist, oder gibt es dafür noch logische
> Gründe?

Man kann bei solchen Controller-Familien oft mit wenig Aufwand
seine Software von einem älteren auf einen neueren Baustein
'rüberretten. Deswegen schleppen ja viele Bausteine auch Unmengen
von Altlasten mit sich herum, so z.B. auch die x86-Prozessoren
und -Chipsätze.

Übel wird es aber dann, wenn es sich gar nicht lohnt, Altsoftware
weiterzuverwenden, insbesondere wenn plötzlich deutlich höhere
Leistungsanforderungen bestehen. Trotzdem wird dieser Weg immer
wieder beschritten.

Bekannte von mir haben einen Entwicklungsauftrag erhalten, bei
dem es um eine sehr komplexe Sprachsignalverarbeitung geht. Das
Vorgängerprodukt enthält einen Original-8051, der nur für triviale
Aufgaben eingesetzt wird, d.h. Lampen- und Lüftersteuerung.

Dennoch besteht der Auftraggeber darauf, dass für das neue Produkt
nur ein Original-8051 eingesetzt werden darf. Begründet wird dies
mit den guten Erfahrungen der letzten zwanzig Jahre. Für eine
Sprachsignalverarbeitung ist der Prozessor natürlich viel zu
schwachbrüstig. Der Kunde beharrt auf seiner Überzeugung, dass das
ja "nur Software" und somit in den Griff zu bekommen wäre. Die
Entwickler haben daraufhin versucht, die Signalverarbeitung mit
diskreter Analogtechnik - immerhin OPs - zu realisieren, wobei
jedoch schon von vornherein klar war, dass dies nicht funktionieren
wird. Immerhin bezahlt der Kunde hin und wieder weitere
Experimente...

Es ist wirklich schade, dass die eigentlich tolle Produktidee, die
der Kunde sich ausgedacht hat, an solch einer banalen Sache
immer wieder scheitern wird.

Gruß
Andreas Schweigstill

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