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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LiPo-Schutzschaltung von Conrad


Autor: Thomas K. (tomk)
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Hi,

bei Conrad gibt's eine LiPo-Schutzschaltung: IC LITHIUM-POLYMER 
AKKU-SCHUTZSCHALTUNG, Best.-Nr.: 155151 - 62.

Frage: hat die jemand schon mal "in den Fingern gehabt"? Was ist das für 
ein IC, der da verwendet wird?

Schöne Ostern noch, Thomas

Autor: LuXXuS 909 (aichn)
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Interessanter Artikel, das würde mich auch interessieren, was dort 
verbaut ist.

Autor: Sepp (Gast)
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[quote]Datenblatt beachten! Soll ein aus mehreren Zellen bestehender 
Akkupack geschützt werden, ist an jede Zelle ein Schutzmodul 
anzuschließen[/quote]

Somit fällt die Überlastüberwachung weg, da nur sehr selten mit nur 
einer Zelle gearbeitet wird.

Den Überspannungsschutz macht normalerweise der Balancer.

Also bleibt nur der Tiefentladeschutz.
Dafür benötigt man aber ein solches Gerät pro Zelle.
(Im Modellbau ist der Unterspannungsschutz aber meißtens schon im 
Motorregler integriert.)

Bei E-Bay und diversen anderen Läden gibt es normalerweise 
Lipo-Überwachungsschaltungen mit integriertem Piepser und LCD zur 
Anzeige der Restkapazität ab 4 bis 5 Euro.

Wenn man >= 3 Zellen verwendet, zahlt sich sowas schon aus.

Autor: [Frank] (Gast)
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Das wird so ähnlich aufgebaut sein, wie diverse Schaltungen mit Ricoh 
R5421/22/26 und Doppel-Mosfet.

Autor: Thomas K. (tomk)
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Hi,

Sepp schrieb:
> [quote]Datenblatt beachten! Soll ein aus mehreren Zellen bestehender
> Akkupack geschützt werden, ist an jede Zelle ein Schutzmodul
> anzuschließen[/quote]

Das ist schon soweit klar, für meine Zwecke (kein Modellbau, sondern 
Steuermodul, das dann mit einer Zelle + StepUp-Wandler auskommt) aber 
ausreichend. Interessant ist eben, was da verbaut ist - obwohl die Chips 
i.d.R. ohnehin nirgendwo normal zu kaufen sind.

Grüße, Thomas

Autor: MaWin (Gast)
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> Was ist das für ein IC, der da verwendet wird?

So was wie NCP800, R5421, T63H0002A, AAT8633, MC33349
Es ist genau die Schaltung, die in praktisch allen LiIon
Einzelzellenpacks drin ist, wie Pollin 270577.

> Den Überspannungsschutz macht normalerweise der Balancer.

Normalerweise nicht.

> Wenn man >= 3 Zellen verwendet, zahlt sich sowas schon aus.

Na ja, dazu müssten deine beworbenen Schaltungen unter 10 EUR
kosten...

Für Modellbau eignet sich die Conrad-Schaltung dennoch eher
nicht, denn sie begrenzt den Strom (Überlast- und
Kurzschlusserkennung) auf etwa 1.5A. Mehr kann der darauf
befindliche MOSFET nicht.

Autor: Hans (Gast)
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Also, in diesem kleinen Chip ist ein
 STN8205AA,
das sind zwei FETs in reihe mit zwei Gates, das eine für Überspannung, 
das andere für Unterspannung, entsieden wird das ganze von einem 
Seiko-Chip mit dem Namen:
S-8261ABJMD-G3J-T2 (G3jY)
aus der 8261 Serie gibts verschiedene mit unterschiedlichen Ober- und 
Unterspannung Werten, der Fet unterbricht den Minuspol.

derzeit Rätsel ich noch wie man eine Reihenschaltung realisieren kann, 
jedoch so, das nur der Ausgleichsstecker eines Lipopacks genutzt wird...

hat jemand eine Idee?

Autor: Sepp (Gast)
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Hallo,

normal kann ich die Schaltung einfach auseinanderlöten und ein 
kompakteres Layout machen oder?

Autor: MaWin (Gast)
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> derzeit Rätsel ich noch wie man eine Reihenschaltung realisieren kann,
> jedoch so, das nur der Ausgleichsstecker eines Lipopacks genutzt wird...

Da diese Schutzschaltungen bei Erreichen der Ladeschlusspannung genau 
eins machen, nämlich die Verbindung zu kappen,
und bei Reihenschaltung von Zellen dann Schluss mit Laden ist (die 
leereren werden nie voll),
kannst du gut mit nur einem MOSFET-Paar auskommen, und alle Ausgänge von 
allen "gestapelten" Überwachungschips zusammenschalten.

VM kommt bei allen anderen Zellen ausser der untersten über 2k an - der 
Zelle.

Dummerweise ändern DO und CO ihren Pegel nur im Bereich der 
Akkuspannung. Du brauchst also noch eine Schaltung um diese 
zusammenzuschalten (UND bzw. ODER Schaltung mit unterschiedlichen 
Pegeln, je nach dem welche Logik man sieht).

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