Mosfetfassung

Gast #1660216
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A.Scholz schrieb:
> Oder sind Steckkontakte wegen der hohen Ströme
> eher ungeeignet ?

Würde ich so sehen. Angeblich geeignete Steckkontakte für TO3 Gehäuse 
brannten stellenweise bei 4A schon aus.
Daher lieber löten.
Gast #1660223
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Danke für die schnelle Antwort.
Mosfet vorher (!) auf dem Kühlkörper befestigen - ist das die einzige 
Möglichkeit zum sicheren Verlöten ? Oder wie kann man´s noch sicherer 
ablaufen lassen ?
Gast #1660239
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A.Scholz schrieb:
> Mosfet vorher (!) auf dem Kühlkörper befestigen

Genau so, erst mechanisch befestigen, dann elektrisch (mit dem löten).
Und nicht wie die Italiener, wo die Anschlusspins des 
Leistungshalbleiters die Leiterplatte halten (die hängt frei dran ohne 
weitere Befestigung im Gehäuse, gern und oft bei Lichteffektgeräten von 
denen praktiziert).
#1660364
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Es gibt Steckverbinder für Lüfter auf dem Mainboard.

http://www.pitts-electronics-home.de/electron/steckver/pcpwrst.gif
Bild unten in der Mitte.

Dort passen die TO220 Gehäuse rein.

http://cgi.ebay.nl/ws/eBayISAPI.dll?VISuperSize&item=120455915938
Rechts die Fassung

Ist sehr praktisch wenn man Bauteile etwas extern auf nem großen 
Kühlkörper befestigen möchte.

Weiß jedoch nicht, welchen Strom die Steckverbinder aushalten.
Gast #1660665
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Auf Dauer gesehen sind Steckverbinder oft eine zusätzliche Fehlerquelle.
Erschütterungen und Oxydation vermindern die Zuverlässigkeit. Wobei noch 
zu ergänzen wäre, daß verzinnte Transitorbeine kein besonders 
kontaktfreudige Verbindung ergeben werden!
Persönliche Seite #1661394
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Platinen-Anschlussklemmen im Raster 2,5mm könnten gehen.
Sowas hier z.B.: http://www.reichelt.de/?ARTICLE=72167
Hält angeblich 8 Ampere aus, ist aber nur für 150V zugelassen.

> Mosfet vorher (!) auf dem Kühlkörper befestigen - ist das die einzige
> Möglichkeit zum sicheren Verlöten ?
Meiner Erfahrung nach kann man die auch "ungekühlt" verlöten. Man sollte 
eben nicht länger als 3...5s an jedem Anschluss rumlöten, um den FET 
nicht zu überhitzen.
Einen IRF540N darf man z.B. laut Datenblatt 10 Sekunden lang mit 300°C 
Lötspitzentemperatur löten, wenn man min. 1,6mm vom Gehäuse entfernt 
lötet.
Auch wenn man 350°C oder 400°C Lötkolbentemperatur hat, dürften 5s 
Lötzeit noch völlig unkritisch sein. Meist ist man ja mit dem Kolben 
auch weiter als 1,6mm vom Gehäuse entfernt.

Kritisch kann das nur werden, wenn man wirklich dicke Drähte an einen 
MOSFET anlöten will. Manche TO220-FETs (z.B. IRF1404) kann man ja bei 
vertretbarer Verlustleistung mit dem Maximalstrom vom TO220-Gehäuse, 
also 75 Ampere belasten.
Bei solchen Strömen kann es sinnvoll sein, Kupferstreifen o.ä. an die 
Pins zu löten, möglichst dicht am Gehäuse.
Aber das hat wohl nix mit dem Thema zu tun...
#1661923
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Markus F. schrieb:
> Meiner Erfahrung nach kann man die auch "ungekühlt" verlöten.

Es geht auch mehr um die mechanische Verspannung der Bauteile.
Wenn die ein klein wenig schief eingelötet werden kann es schon mal 
vorkommen, das es beim festzurren auf dem Kühlkörper wieder 
"gradegezogen" wird, denkbar mehr oder weniger schlecht für die Pins, 
Lötstellen und Leiterbahnen.
Das gibt dann später gerne Probleme nicht offensichtlicher Natur, viel 
Spaß beim suchen wenn die Lötstelle heimlich gebrochen ist.

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