mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mosfetfassung


Autor: A.Scholz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weiß Jemand ob es Fassungen (zum Einstecken)für Mosfets (TO220) gibt ?
Google gibt nichts her. Oder sind Steckkontakte wegen der hohen Ströme 
eher ungeeignet ? Ich möchte das Löten eigentlich vermeiden.

Autor: mhh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A.Scholz schrieb:
> Oder sind Steckkontakte wegen der hohen Ströme
> eher ungeeignet ?

Würde ich so sehen. Angeblich geeignete Steckkontakte für TO3 Gehäuse 
brannten stellenweise bei 4A schon aus.
Daher lieber löten.

Autor: A.Scholz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für die schnelle Antwort.
Mosfet vorher (!) auf dem Kühlkörper befestigen - ist das die einzige 
Möglichkeit zum sicheren Verlöten ? Oder wie kann man´s noch sicherer 
ablaufen lassen ?

Autor: mhh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A.Scholz schrieb:
> Mosfet vorher (!) auf dem Kühlkörper befestigen

Genau so, erst mechanisch befestigen, dann elektrisch (mit dem löten).
Und nicht wie die Italiener, wo die Anschlusspins des 
Leistungshalbleiters die Leiterplatte halten (die hängt frei dran ohne 
weitere Befestigung im Gehäuse, gern und oft bei Lichteffektgeräten von 
denen praktiziert).

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Möglichst ohne mechanische Verspannungen befestigen und dann erst 
verlöten. Umgebogene lange Beine erschweren den späteren Austausch im 
Störfall.

Autor: A. R. (redegle)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt Steckverbinder für Lüfter auf dem Mainboard.

http://www.pitts-electronics-home.de/electron/stec...
Bild unten in der Mitte.

Dort passen die TO220 Gehäuse rein.

http://cgi.ebay.nl/ws/eBayISAPI.dll?VISuperSize&it...
Rechts die Fassung

Ist sehr praktisch wenn man Bauteile etwas extern auf nem großen 
Kühlkörper befestigen möchte.

Weiß jedoch nicht, welchen Strom die Steckverbinder aushalten.

Autor: TrippleX (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das was ich zu diesen Steckern gefunden habe war 3A maximale 
Kontaktbelastung. Diesen niedlichen Dingern traue ich die 3A aber nicht 
zu.

Autor: A. R. (redegle)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab eben das selbe gefunden.

http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...

Schade.

Das hatte ich glaube mal in einem Drucker gesehen, dass dort ein Bauteil 
im TO220 Gehäuse auf diese Art befestigt worden ist.

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf Dauer gesehen sind Steckverbinder oft eine zusätzliche Fehlerquelle.
Erschütterungen und Oxydation vermindern die Zuverlässigkeit. Wobei noch 
zu ergänzen wäre, daß verzinnte Transitorbeine kein besonders 
kontaktfreudige Verbindung ergeben werden!

Autor: T. C. (tripplex)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde auch nicht Bauteile stecken, vorallen nicht 
Leistungstransistoren.
Man hat ja nicht umsonst SMD Bauteile erfunden, damit Effekte von zu 
langen
Anschlussbeinen vermindert werden.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Platinen-Anschlussklemmen im Raster 2,5mm könnten gehen.
Sowas hier z.B.: http://www.reichelt.de/?ARTICLE=72167
Hält angeblich 8 Ampere aus, ist aber nur für 150V zugelassen.

> Mosfet vorher (!) auf dem Kühlkörper befestigen - ist das die einzige
> Möglichkeit zum sicheren Verlöten ?
Meiner Erfahrung nach kann man die auch "ungekühlt" verlöten. Man sollte 
eben nicht länger als 3...5s an jedem Anschluss rumlöten, um den FET 
nicht zu überhitzen.
Einen IRF540N darf man z.B. laut Datenblatt 10 Sekunden lang mit 300°C 
Lötspitzentemperatur löten, wenn man min. 1,6mm vom Gehäuse entfernt 
lötet.
Auch wenn man 350°C oder 400°C Lötkolbentemperatur hat, dürften 5s 
Lötzeit noch völlig unkritisch sein. Meist ist man ja mit dem Kolben 
auch weiter als 1,6mm vom Gehäuse entfernt.

Kritisch kann das nur werden, wenn man wirklich dicke Drähte an einen 
MOSFET anlöten will. Manche TO220-FETs (z.B. IRF1404) kann man ja bei 
vertretbarer Verlustleistung mit dem Maximalstrom vom TO220-Gehäuse, 
also 75 Ampere belasten.
Bei solchen Strömen kann es sinnvoll sein, Kupferstreifen o.ä. an die 
Pins zu löten, möglichst dicht am Gehäuse.
Aber das hat wohl nix mit dem Thema zu tun...

Autor: Andreas K. (derandi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus F. schrieb:
> Meiner Erfahrung nach kann man die auch "ungekühlt" verlöten.

Es geht auch mehr um die mechanische Verspannung der Bauteile.
Wenn die ein klein wenig schief eingelötet werden kann es schon mal 
vorkommen, das es beim festzurren auf dem Kühlkörper wieder 
"gradegezogen" wird, denkbar mehr oder weniger schlecht für die Pins, 
Lötstellen und Leiterbahnen.
Das gibt dann später gerne Probleme nicht offensichtlicher Natur, viel 
Spaß beim suchen wenn die Lötstelle heimlich gebrochen ist.

Autor: A.Scholz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die sind klasse. danke..

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.