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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie funktioniert Digital Endstufe?


Autor: Erik (Gast)
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Hallo!
Ich habe mal ne Frage...
Wie funioniert eine Digital Endstufe?
Hab noch nie ein Funktionsprinzip, Schema oder so dazu gesehen.
Analoge Endstufen verstehe ich, aber Digital?
Wie bringt man Digital variable Sinusfrequenzen hin und vorallem die
Amplituden?!
Google weiss dazu ausser Werbung nichts.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Class-D Verstärker? Reine PWM und nur für niedrige Frequenzen
geeignet.

Matthias

Autor: Erik (Gast)
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Ja ich glaube wir meinen das Selbe, Audio ist ja im Niederfrequenz
Bereich. PWM = Puls Weiten Modulation. Ist doch ein Rechtecksignal,
also  logisch 1 oder 0. Frequenz und verhältnis  variabel, verstehe ich
noch..
Wie wird ein Sinus mit veränderlichen Amplitude daraus?!
Sorry, interssiert mich einfach, hat jemand einen Theorie link dazu?!

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ich denke da sitzt erstmal 2 A/D-Wandler drin einer für die positiven
und einer für die negativen Signalanteile und genauso wird es am
Ausgang sein da werden 2 PWM-Teile drin sein die die Spannung per PWM
nachbilden. Also wenn man sich ne Sinuskurve anschaut dann wird die
halt einfach in bestimmten Zeitabständen in ihre Spannungswerte
zerlegt, diese Spannungswerte werden dann halt durch die
PWM-Ausgangsstufen nachgebildet(natürlich mit einer höheren Spannung).
Dadurch entfallen dann die Verluste die beim normalen D/A-Wandler
auftreten. Die Verzerrungen die bei Digitalendstufen auftreten, werden
bestimmt durch die "Langsamkeit" der PWM-Ausgangsstufen auftreten, so
könnte ich mir erklären das sie mit höheren Frequenzen nicht ganz so gut
umgehen konnen und deshalb meist als SUB-Endstufen verwendet werden.

Also alles nur Vermutungen meinerseits, nicht gleich draufhauen wenn
ich daneben leigen sollte.

Autor: Till (Gast)
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Autor: Freddy (Gast)
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Hallo!

Also bei den digitalen Verstärkern gibt es inzwischen verschiedene mehr
oder weniger gute Konzepte um einen guten Klang zu bekommen. Es gibt da
von Tripath Bauteile mit denen man recht gut klingende Verstärker bauen
kann, allerdings ist das nicht so einfach. Soviel ich weiss sind die
recht kritisch was das Layout betrifft.

Die zu erreichende Qualität ist wirklich nicht schlecht und es gibt
digitale Endstufen die durchaus mit analogen Verstärkern aus der
mittleren Preisklasse mithalten können.

Auf der Homepage von Tripath gibt es die entsprechenden Datenblätter in
denen auch die Funktionsweise erklärt ist.

http://www.tripath.com/products.htm

Ansonsten mal bei Google nach "Class-D" oder "Class-T" suchen.
Wobei aber viele Hersteller auch eigene Bezeichnungen verwenden wie
eben z.B. Tripath mit "Class-T".

Gruß, Freddy

Autor: Erik (Gast)
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Danke für die Antworten.
Werde allerdings immer noch nicht ganz schlau wie die Amplitudenhöchen
digital nachgebildet werden.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

der PWM Ausgang gibt einfach ne bestimte Spannung aus. z.b. ...1,1 1,2
1,3  1,4 1,5 1,6 1,5 1,4 1,3 1,2 1,1...0V danach wird der Negative
PWM-Zweig verwendet also -0,1 -0,2.....-0,2 -0,1 0V

Mich würde mal die Frequenz interessieren mit der denke mal das die
mind. 50 mal höher liegt als das Ausgangssignal um eine ausreichend
glatte Kurve hinzubekommen.

Autor: Erik (Gast)
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Dankeschön!
Klingt logisch!
Aber wie wird die Ausgangsspannung "verlustfrei" aus der
Versorgungsspannung gemacht?
Digitale Endstufen haben meiner Meinung nach einen sehr hohen
Wirkungsgrad, was sie durch analoge Endstufen unterscheidet!
Hat Jemand ein Blockschema einer Digitalen Endstufe?

Autor: tubbu (Gast)
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Im Elektor, ich glaube die letzten 3-4 Augaben wurde ein solcher
Verstärker vorgestellt.
Man braucht aber nur 1 PWM pro Kanal
ob das jetzt zwischen -1 und 1 oder zwischen 0 und 2 schwankt ist doch
egal.

Autor: Erik (Gast)
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Danke
Wir haben in der Firma sämtliche Ausgaben der Elektor, werde es
durchlesen.

Autor: ape (Gast)
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Das PWM Signal wird einfach mittels Spule und Kondensator wieder zu ner
Gleichspannung geglättet. Durch ein unterschiedliches
PWM-Tastverhältnis stelllt sich dann die entsprechende Gleichspannung
ein.
Die einfachen Class-D Verstärker nutzen AFAIK Frequenzen so um die
300kHz, um dieses Signal halbwegs vernünftig zu glätten brauch man
relativ große Kapazitäten / Induktivitäten, daher der beschränkte
Frequenzgang und relativ hohe Klirrfaktor von den Dingern.

Die Tripath Verstärker arbeiten glaub ich mit variablen PWM-Frequenzen
mit bis zu 1,5MHz.

Alles ohne Gewähr hab mich vor längerem ma ein bisschen aus Interesse
damit beschäftigt und mich etwas in die Materie eingelesen :)

Autor: Lenz (Gast)
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Schaust du hier:

http://www.irf.com/product-info/audio/classdtutorial.pdf

Da bleiben fast keine Fragen mehr offen.

Gruß
Lenz

Autor: Erik (Gast)
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Dankeschön!
Jetzt kann ich mir es schon besser vorstellen!

Autor: friedrich (Gast)
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hy
ich kann nichts weiter über die funktion sagen
schaut einfach beim erfinder tripath auf die website !
ich habe einen t-amp von sonic impact und das teil
klingt echt gut der hängt viele normale verstärker ab!!!!!
es hat 15 watt du kannst es 6std betreiben mit batterie
Dh. du nimmst dein ipod ställst dich jwd aufs feld hängst ein paar
breitbänder dran und görst gute musik.

gruss

Autor: Profi (Gast)
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Harris (jetzt Intersil) hatte 1997 mehrere CoolAudio Endstufen
Evaluation Boards entwickelt:
HCA125
HCA200ACREF Brücke mit HIP4081A (VDD=32V, 15V)
HCA250ACREF Brücke mit HCA10013 HIP4081A (VDD=40V, 15V) 400W peak
von diesen habe ich ein paar Module übrig, bei Bedarf hier posten

HCA600 keine Brücke, brückbar zu 2400 Watt (Vdd~100V, 2x 12V)


http://www.nalanda.nitc.ac.in/industry/appnotes/In...
Class-D Audio II Evaluation Board (HIP4080AEVAL2)
AN9525.2 Author: George E. Danz

http://stud4.tuwien.ac.at/~e0326790/projekte/klass...

CoolAudio wurde verkauft an Behringer (Mixer mit Endstufen)

eine (nicht mehr ganz aktuelle) Übersicht von H-Brücken und Klasse-D:
http://archive.chipcenter.com/circuitcellar/decemb...
solstice.crest.org/discussion/ev/199907/msg00734.html

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