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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Blei Akku laden


Autor: Thorsten S. (Gast)
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Hi,

ich suche nach einer Ladeelektronik (wird fest mit eingebaut) für 
folgenden Akku:

http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT...

Es handel sich um einen Blei Akku von Sealake. Im ausgebauten Zustand 
habe ich sie bisher immer über:´

http://www.pollin.de/shop/dt/MjQ3OTQ2OTk-/Stromver...

soetwas geladen.

In meinem Gerät sind 2 Akkus in serie geschaltet eingebaut. Wenn möglich 
möchte ich sie in serie laden und auch in serie geschaltet im Gerät 
betreiben. Ich benötige 2x 6v in serie und nicht einen 12v da es von den 
mechanischen Abmessungen her nicht anders machbar ist.

Im Datenblatt des Ladegerätes ist etwa folgende Ladekurve 
verzeichnet:(siehe Anhang).

Es ist sehr gut zu erkennen das anfänglich eine Konstantstromladung 
stattfindet. Bis zu dem Punkt an dem die Ladeschlussspannung des Akkus 
fast erreicht ist, ab dann bricht der Ladestrom langsam ein.

Ich habe mal gelesen das in solchen Ladegeräten der mechanische Trafo so 
beschaffen ist, das die Spannung anfänglich (leerer Akku) von selbst 
einbricht, da der Trafo nicht mehr liefern kann, und die Ladekurve quasi 
im zusammenspiel mit dem Trafo diese Form bekommt.

Ich könnte mir nur mit einem LM317 eine Konstantstromquelle erschaffen, 
die ich auf etwas 1/10 der Kapazität des Akkus (1,3Ah) also 130mA 
einstelle, und ab gehts, doch :

1) wie berücksichtige ich schaltungstechnisch die Ladeschlussspannung 
(eine Konstantstromquelle würde ja immer weiter treiben)
2) wie bekomme ich noch eine kleine LED Anzeige die mir sagt :Akku voll, 
Akku noch im ladzustand.

Ich benötige eigentlich eine kleine aufgebohrte Schaltung die die 
Ladeschlusspannung berücksichtigt, egal welchen Strom sie vom Netzgerät 
geliefert bekommt (Mindeststrom natürlich klar) und die nich aus 
speziellen Bausteinen von Maxim o.ä. besteht. Wenn man so will eine 
aufgebohrte Konstantstromquelle. Da ich diese Schaltung 4x benötige 
achte ich darauf das es nicht zu kompliziert wird, hoffe jedoch das es 
soetwas gibt, da Blei Akkus ja im allgemeinen sehr "umgänglich" sind.

Wenn also jemand einen guten schlatungstip hat, bitte ich hiermit kurz 
um Rückmeldung.

Gruß,
Thorsten

: Verschoben durch Admin
Autor: Flo (Gast)
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Kannst dir mit dem LM317 eine Konstatspannungsquelle mit der 
Ladeschlussspannung des Akkus bauen, ein Serienwiderstand reduziert dann 
bei einem leeren Akku den Ladestrom.
Das funktioniert ähnlich wie mit einem genau bemessenen Trafo, anfangs 
hast du als Ladestrom    Ladeschlussspannung - Batteriespannung
                 =  --------------------------------------
                        Serienwiderstand

Der Ladestrom wird also immer kleiner, je näher die Akkuspannung an die 
Ladeschlussspannung kommt.
So hab ich auch schon Bleiakkus aufgeladen, wobei man ja sagen muss, 
dass Bleiakkus zäh sind und so einiges an Gemeinheiten aushalten :-)

Autor: Spezi (Gast)
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Hallo,

was spricht dagegen, das oben genannte externe Ladegerät an dein Gerät 
über eine Steckverbindung anzuschliessen (statt der Polklemmen)? Dann 
bleibt alles wie gehabt ...
So kann man auch während des Geräte-Betriebes den Akku aufladen (wenn 
der Laststrom des Gerätes nicht den Ladestrom des Ladegerätes 
übersteigt; sonst Ladegerät mit grösseren Ladestrom nehmen).

Autor: Anja (Gast)
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Der L200 ist Dein Freund.

http://www.st.com/stonline/products/literature/ds/1318.pdf
Siehe Figure 27

Bei stärkeren Schwankungen der Umgebungstemperatur wird normalerweise 
noch eine Temperaturkompensation über NTC oder Dioden mit eingebaut.
(Die Ladeendspannung muß bei hohen Akku-Temperaturen reduziert werden).

Gruß Anja

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Einen LM317 als Konstantstromquelle beschalten, dahinter noch einen 
LM317 als Konstantspannungsquelle mit 13,8V.
Das ist einfach, billig und dürfte funktionieren.
Einziger Nachteil: Man verliert etwa 7 Volt Spannung, wegen der 2 LM317 
in Reihe. Der Trafo muss nach Gleichrichtung und Siebung unter Volllast 
(130mA) also mindestens 21V liefern.

Sollte aber kein Problem sein, da der Ladestrom nur 130mA ist, ist die 
Verlustleistung an den LM317 überschaubar (so 1-2W).

> wie bekomme ich noch eine kleine LED Anzeige die mir sagt :Akku voll,
> Akku noch im ladzustand.
Das ließe sich über den Ladestrom machen:
Wenn man 4 1N4001 in Reihe legt, fallen daran maximal ca. 2,8V ab. Das 
ist genug für eine LED.
Also 4 1N4001 in Reihe in die Plus-leitung von dem LM317-Ladegerät 
legen.
Parallel zu der 1N4004-Kette kommt die LED mit Vorwiderstand.
Sobald Ladestrom fließt, fallen 2,8V an den Dioden ab und die LED 
leuchtet.
Allerdings leuchtet die LED dann auch schon, wenn nur noch ein extrem 
geringer (z.B. 1mA) Ladestrom fließt.
Also muss zu der 1N4001-Kette noch ein Widerstand parallel, der solch 
geringen Ströme an der LED vorbei führt, damit sie nicht leuchtet.
Eine LED beginnt bei ca. 2V zu leuchten.
Ich sage mal, der Akku soll ab 10mA Ladestrom als "Voll" angezeigt 
werden.
Also muss der Widerstand (2V / 0,01A) = 200 Ohm haben, damit die LED bei 
unter 10mA Ladestrom erlischt.
Also: Beim laden leuchtet die LED, ist der Akku voll erlischt sie.

Allerdings kostet das nochmal 2,8V Trafo-Spannung. Der Trafo sollte also 
nach dem Gleichrichter bei 130mA Last mindestens 25V liefern (im 
Leerlauf aber auch nicht über 40V, sonst gehen die LM317 kaputt...)

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