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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Leistungsfähigere(Größere) ATMega


Autor: BomberD (Gast)
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HI,

ich hab mich langsam mit den ATMega mikrocontrollern angefreundet. nun
zeichnet sich ab das ich den kleinen statt als intelligente durchreiche
bzw schnittstellenbaugruppe nutzen werde sondern komplexere algorithmen
in dem 'kleinen' abarbeiten werde bzw möchte.

ich hab bisher mit bascom programmiert. aber meine 40 zeilen quellcode
hauen schon 10 prozent von den 16kb des atmega 16 voll. ich glaub nicht
dass ich mit basic und nem atmega 128 klar kommen werde.
leider kann ich das nicht genau sagen. (bei bedarf kann ich ein paar
knackpunkte nennen.)
gibt es atmega compatible chips? mit mehr flash und mehr sram?

und gleich noch ne frage hat sich jemand von euch schon mit SSI
signalen beschäftigt? ich müsste ein solches synchronm serielles
interface nachbilden allerdings befürchte ich das das ein atmega nicht
shcaffen wird. kennt jemand von euch evtl. ne baugruppe oder nen
kleinen dsp mit dem ich sowas recht einfach realisieren könnte?
sozusagen als langer arm vom atmega ;)

gruß

Steffen

Autor: Thorsten (Gast)
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Also nur so als Tip, wenn du ernsthaft was programmieren willst, dann
trete Basic in die Tonne und beschäftige dich mit C oder Assembler. Du
wirst dich wundern, was man mit 16kB alles machen kann. Wenn du mehr
RAM brauchst, so bietet ja der ATmega128 ein Businterface an dem du
ohne zusätzlichen Aufwand 64kB dran hängen kannst.

Übrigens ist es garnicht so schwer, in Assembler oder C reinzukommen.

Thorsten

Autor: harry (Gast)
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hi,
ich muss mich doch wundern, warum soll eine hochsprache zugunsten einer
anderen in die tonne getreten werden? ist denn c der bmw und basic der
trabbi? und wenn ja, was kannst du mit c machen was mit bascom nicht
geht??? früher sprach man mal von dialekten, das trifft den kern der
sache doch sehr, der eine spricht so, der andere so aber die message
bleibt. oder stammen diese vorurteile aus zeiten in denen basic nur als
interpretersprache (wie java etc.) zu bekommen und deshalb grottenlahm
war, weil ja jeder befehl erst zum aufrufzeitpunkt kompiliert wurde?
bascom ist eine enorm leistungsfähige programmiersprache, übersichlich,
komfortabel und man kann, wenn's denn nötig ist, assemblercode
implementieren. ob ein programmierer mit ein paar zeilen das flash
zuhaut oder nicht liegt an ihm selbst. ich hab in 'nem mega16 eine
steuerung laufen, die an 900 zeilen quell-code hat, 96% des flash sind
damit zu, passt also. sparsam programmieren ist keine frage der sprache
sondern des stil's. wen's interessiert, fast-avr, auch ein basic
dialekt, gibt zu jedem geschriebenen befehl den zugehörigen
maschinencode mit aus, ein vergleich assembler - fast-avr lässt so
manchen alten hasen noch staunen, was in einer sprache steckt, die nach
ansicht einiger unwissenden in die tonne gehört.
fröhliches proggen noch, gruss, harry

p.s. die sprache ist letztenendes nur eine frage des komforts, zitat:
ein mega schafft etwas nicht; wenn du alles aus dem mega rausholst was
drinnesteckt hast du richtig was geschafft! wenn ein prozessor nicht
perfekt läuft liegt es selten an der hardware...

Autor: Thorsten (Gast)
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Ja du hast recht, an der Geschichte mit dem Vorurteil ist was dran. Ich
kenne BASIC noch aus der Zeit der Homecomputer, und es war wirklich
grottenlahm. Seit dem habe ich auch nie wieder was mit BASIC zu tun
gehabt und ich wollte es auch nicht. Es ist nur so, daß ich auch durch
dieses Forum hier den Eindruck habe, daß man mit Bascom nicht so
effektiv programmieren kann wie mit C. Außerdem habe ich in der
Industrie noch nie gesehen, daß Software für Mikrocontroller in Basic
geschrieben wird. Deshalb sehe ich eigentlich auch keinen Grund, mich
damit näher zu beschäftigen. Aber es stimmt schon, der eine spricht so
der andere so. Jedem des seine und letztendlich zählt nur, daß ein
Problem gelöst wird.

Thorsten

Autor: Benedikt (Gast)
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Ich weiß ja nicht ob ein Compiler so gut ist, wenn er 2kB Code erzeugt
und dasselbe macht was ich in Assembler mit <500Bytes schreibe.
Es mag zwar sein, dass ein Vergleich der einzelnen Zeilen Code mit dem
erzeugten Assemblercode recht effektiv aussieht, aber dazu kommen noch
die ganzen Funkttionen wie printf, Fließkommazahlen, malloc usw. die
oftmals mehr Speicher benötigen als das eigentliche Programm.
Und Bascom ist halt nunmal nicht das beste (sowohl von der Codegröße
und von der Geschwindigkeit).

Ich finde manche Compiler schon lustig:
Wenn ein einfaches Hello World Programm in C auf dem PC eine 300kB
große EXE Datei erzeugt, dann ist der Compiler echt scheiße ! Dasselbe
schaffe ich ein Assembler nämlich um den Faktor >1000 kleiner !

Autor: Steffen (Gast)
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Ich kann nur von Computerprogrammierung sprechen, was Basic betrifft.
Mit Bascom habe ich mich noch nicht beschäftigt.

Mein größtes Manko an Basic ist, dass man hier meines Wissens nicht mit
Pointern (Zeigern) arbeiten kann. Die Konstruktion von Klassen ist
ebenfalls nicht so möglich, wie in C++. Daher bin ich bei der
Computerprogrammierung vor einigen Jahren von Visual Basic auf C++
umgestiegen.

Ich denke, dass Bascom auch Probleme mit Pointern haben wird.

Viele Grüße
Flite

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

BASCOM hat schon Probleme mit x = a + b + c. Wie soll es da noch mit
Pointern klarkommen.

Matthias

Autor: Tassilo (Gast)
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Hi @All,

ich finde Bascom ansich nicht schlecht, - es ist immer die Frage was
man machen will!!! Wenn ich ein LCD, eine Tastatur usw. an den AVR
packe und dann Lampe ein und aus progge, dann ist Bascom genau richtig
oder wenn ich eine PID oder sowas mache, dann ist Bascom auch genau
richtig!! Für einfache Datenbank anbindung am PC ist VB auch echt nicht
schlecht!! Wenn es jetzt aber um den uC direkt geht, dann ist ASM und C
schon der schnellere weg!! - Und die Codegröße eines Programmes hat
nichts mit der Speed zu tun!!!

Liebe Grüße
Tassilo

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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> BASCOM hat schon Probleme mit x = a + b + c.

Inwiefern?

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

ich hab mir hier im Forum sagen lassen BASCOM kann solche Ausdrücke
nicht auswerten. Immer nur eine Operation pro Quelltextzeile. Also
statt

x = a + b + c

x = a + b
x = x + c

Matthias

Autor: BomberD (Gast)
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weil bascom nur eine rechenoperation pro auf einmal kann
müsstest für a=b+c+d schreiben
a=b+c
a=a+d
aber das ist gewohnheitssache. in assembler kann man sowas auch nicht.

tja wenn ich denn wüsste das ich mit 128kb vom atmega128 reichen
würd...tja.. dann wär mein problem ja geklärt.
das ganze soll n simulationswerkzeug werden.
1. das scahlten von 3 separaten kontaktpaaren nach dem jeweils ersten
kontakt muss per timer auf 0,1 ms genau der 2. ausgelöst werden. also
z.b. 30,9 ms
die kontakauslösungen sind abhängig von wegstrecken.
2.ich muss eine rechteckfrequenz erzeugen. ich dachte da an pwm bereich
0-1000 hz.
3.ich muss ein ssi mit 125 khz bereitstellen. das in 31 bits ne
absolute wegposition verpackt. datenübertragung ist gebunden an die
steigende flanke des 125 khz taktsignals.
4.ich muss eingänge auslesen. anhand dieser eingänge verändere ich
kontinuierlich die absolute wegposition und muss diese in 3. ausgeben
5. ist die eine bestimmte position erreicht muss ich ne kraft mit hilfe
der wegposition (tabelle/array) bestimmen und damit über eine formel ne
geschwindigkeitsänderung in 2. ausgeben.
6.nebenher müssen die in 1. aufgeführten kontakte ausgelöst werden.

und es ist eine serielle kommunitation erforderlich mit einem
parameterpc der startwerte an den controller übergibt
und es währe wünschenswert den microkontroller in eine bus struktur
einzubinden. so dass ich vom parameterpc aus mehrere
simulations-mikrocontroller betreuen kann.
als bus hatte ich was serielles im auge. vielleicht mit nem simplen
ascii protokoll. Modbus zum beispiel.

einige sachen können bis nächste woche noch herausfallen. ne
kommunikation ginge aauch über externe controller. wenn ihr z-b- ne
möglichkeit kennt. kann der max232 serielle busprotokolle?

Autor: leo9 (Gast)
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Bevor der Thread zu weit in Richtung Pc-Programmierung abgleitet ein
Beispiel aus meiner uP Praxis:
Bei meinem letzten Projekt (Lesegerät für Video-Daten, VPS, WSS und
Datenzeile) habe ich für die ersten Tests (die rudimentären
Lesefunktionen mit Ausgabe über RS232) einen 2313 in Assembler
programmiert (ist bei Signalen mit ca. 250us Bitlänge auch nicht anders
möglich).
Das fertige Gerät sollte aber noch LCD, Tasten, ein paar LED,
OC-Ausgänge für externe Signalisierung und RS232 verwalten. Als uP
wählte ich den Mega8 und die "Verwaltung" wollte ich mit BASCOM
erstellen. Nach ca. 60% der Funktionen waren 95% Flash voll und ich
hatte ein Problem weil die Printplatten schon für den Mega8 fertig
waren.
Ich habe dann auf c (Codevision) umgesattelt und stehe derzeit bei 95%
Funktionen und 60% Flashverbrauch.
Ich gebe aber zu dass ich unter c eigene LCD- und RS232-Routinen
verwende. Dennoch unterstelle ich BASCOM eine nicht ganz so effiziente
Compilierung.
Generell gibt es vermutlich keine schlechte Sprache, manche sind halt
etwas effizienter, bzw. durch den Programmierer leichter zu adaptieren.
Zehn Zeilen assembler liefern 10 Byte Code, wissen aber nichts mit LCD
und Fließkoma anzufangen. Zehn Zeilen BASCOM erzeugen zwar 2kByte,
initialisieren aber gleich ein LCD und können auch "dividieren".
Die Wahrheit liegt vermutlich irgenwo in der Mitte, also vielleicht
doch c ;-)

grüsse leo9

Autor: harry (Gast)
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hi, ich nochmal,
wenn c denn um einiges effizienteren maschinencode erzeugt als bascom
das macht spricht einiges dafür, weil ja flash im avr eh nicht
unendlich bereitsteht. ich tät schon gerne wieder in c einsteigen, hab
vor urzeiten auf'm pc alles in c geschrieben und fand das recht
einfach, wenn auch am anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig. später hab
ich dann versucht mit symantec's c++ fürN mac was zu schreiben, da hat
mich das kalte gruseln gepackt, man musste erstmal ein projekt anlegen
und weissichwasalles, bevor man 'hello world' ausgeben konnte. das
war dann mein abschied von c. gibt's für die avr's einen simplen
compiler, der den komfort einer kompletten entwicklungsumgebung bietet
und mit dem mit wenigen zeilen das 'hello world' beispiel realisiert
werden kann?
danke, harry

Autor: Thorsten (Gast)
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Naja die Sache mit dem Projekt anlegen usw. ist was, daß guckt an sich
einmal an und dann is gut. Bisschen flexibel muß man schon sein :)

Autor: Leopold Stockinger (Gast)
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code vision

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

C++ hat mit C etwa soviel zu tun wie Java mit C. Es ist eine andere
Sprache. Man kann zwar mit einem C++ fast jeden C Quellcode übersetzen
aber dann ist das immer noch C und nicht C++.

@BomberD
Ich würde deinen Text wirklich gerne lesen aber nach zwei drei Zeilen
verliert sich dank dem fehlen (fast) jeglicher Großbuchstaben bei mir
der Lesefluß.

Matthias

Autor: BomberD (Gast)
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@matthias sorry aber ich schreibe im Forum und in E-Mails eigendlich
grundsätzlich nicht mit Großbuchstaben.
Bisher hat das auch noch Niemanden gestört.

Gruß

Steffen

Autor: BomberD (Gast)
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hier nochmal mit Großbuchstaben damit du deinen Lesefluss nicth
verlierst ;)

weil Bascom nur eine Rechenoperation pro auf einmal kann
müsstest für a=b+c+d schreiben
a=b+c
a=a+d
aber das ist Gewohnheitssache. in Assembler kann man so was auch
nicht.

tja wenn ich denn wüsste das ich mit 128kb vom atmega128 reichen
würd...tja.. dann wäre mein Problem ja geklärt.
das ganze soll n Simulationswerkzeug werden.
1. das schalten von 3 separaten kontaktpaaren nach dem jeweils ersten
Kontakt muss per Timer auf 0,1 ms genau der 2. ausgelöst werden. also
z.b. 30,9 ms
die Kontaktauslösungen sind abhängig von wegstrecken.
2.ich muss eine Rechteckfrequenz erzeugen. ich dachte da an PWM
bereich
0-1000 Hz.
3.ich muss ein SSI mit 125 kHz bereitstellen. das in 31 Bits ne
absolute Wegposition verpackt. Datenübertragung ist gebunden an die
steigende flanke des 125 kHz Taktsignals.
4.ich muss Eingänge auslesen. anhand dieser Eingänge verändere ich
kontinuierlich die absolute Wegposition und muss diese in 3. ausgeben
5. ist die eine bestimmte Position erreicht muss ich ne kraft mit
Hilfe
der Wegposition (Tabelle/Array) bestimmen und damit über eine Formel
ne
Geschwindigkeitsänderung in 2. ausgeben.
6.nebenher müssen die in 1. aufgeführten Kontakte ausgelöst werden.

Und es ist eine serielle Kommunikation erforderlich mit einem
Parameterpc der startwerte an den Controller übergibt
und es währe wünschenswert den Mikrokontroller in eine Busstruktur
einzubinden. so dass ich vom Parameterpc aus mehrere
Simulations-Mikrocontroller betreuen kann.
als Bus hatte ich was serielles im Auge. vielleicht mit nem simplen
ASCII Protokoll. Modbus zum Beispiel.

Einige Sachen können bis nächste Woche noch herausfallen. ne
Kommunikation ginge auch über externe Controller. wenn ihr z-b- ne
Möglichkeit kennt. kann der max232 serielle Busprotokolle?

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Zur Großschreibung: Besonders am Satzanfang ist es wichtig das da ein
Großbuchstabe ist. SOnst wird es echt schwer dem Text zu folgen.
Großbuchstaben wurden ja nicht umsosnt erfunden. Ich halte es für eine
gewisse Art von Höflichkeit wenn man Hilfe von anderen möchte seine
Anfrage auch in einer lesbaren Form zu formulieren. Rechtschreibung ist
mir dabei relativ egal solangs lesbar bleibt. Fehlende Großbuchstaben
stören den Lesefluß IMHO extrem.

Zum eigentlichen Thema:
Ich sehe nichts was sich nicht in einen ATMega8 packen ließe. Das
einzige kritische ist dieses SSI-Interface. Wird dir der Takt da
vorgegeben? Gibt es einen Startimpuls? Oder gibtst du den Takt selber
vor?

Matthias

Autor: BomberD (Gast)
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Ich bin sozusagen der SSI Signalgeber. Aber mein Empfänger braucht die
125kHz.
Es gibt keinen Startimpuls. Die 125 kHz müssen kontinuierlich
anliegen.

Gruß

Steffen

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Hast du genauere Infos zum Empfänger? Was hängt da dran? Die
Übertragung sollte sich mit dem SPI-Interface erschlagen lassen. Die
ein oder andere Gemeinheit kanns aber noch geben. Wie wird der
Empfänger denn auf die einzelnen Datenpakete synchronisiert?

Matthias

Autor: BomberD (Gast)
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hmm?!?!?

Die Synchronisation erfolgt über den Taktkanal. Der läuft die Ganze
Zeit.
Die Datenübertragung ist soweit ich das verstanden hab an die steigende
Flanke des Taktes gebunden. Es gibt ausserdem den Datenkanal noch einmal
Negiert. <-- Sicherheit
Welchen Aufbau ein Telegram hat kann ich von zu Haus aus nicht
sagen.Ich versuch das Morgen nochmal zu erläutern.
Ich hab dazu leider nur eine Beschreibung für den Lagegeber selbst.
Das internet war nicht allzu freizügig mit Infos. Ich hatte gehofft
dass sich hier schon Jemand damit befasst hat. :(

gruß

Steffen

Autor: BomberD (Gast)
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Ah da hab ich was gefunden:
http://www.heise.de/ct/96/06/302/

Aber ich bin nicht sicher ob der Lagegeber auch so ein FSYNC Kanal hat.
Wie gesagt das muss ich Morgen klären.


Steffen

Autor: Josef (Gast)
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Bascom ist gut. Codevision ist aber um den Faktor 10 besser.

SG Josef

Autor: Arno (Gast)
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Hallo,zum Thema Bascom oder C fogendes:
bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Habe selber viel in Assembler,Bascom u. C AVR'S programmiert.Aber in
einem ist Bascom unschlagbar,und zwar wenn es darum geht in kürzester
Zeit ein Programm zu entwickeln dass gewisse Aufgaben erfüllt wie z.B.
einen DS1820 zu bedienen,über RS232 kommunizieren,I2C,RC5SEND
..........die Liste ist schier unendlich....
Versucht mal in C eine DTMFOUT Routine zu  schreiben,oder einen DS1820
auszulesen(mit dem ganzen Timing....)
Da opfere ich gerne einige bytes Flash  wenn ich Stunden oder Tage
an programmierarbeit sparen kann.IMHO.
Grüße an alle!
Arno

Autor: Hagen (Gast)
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Naja, das liegt dann aber nicht an BASIC oder BASCOM als Sprache,
sondern ganz simpel an der Verfügbarkeit fertiger Bibliotheken. Und da
dürfte es klar sein das ein Hersteller der Wert auf gute Bibliotheken
legt eben sein BASCOM gut verkaufen kann. Generell gibt es aber mehr
Libraries in C/Assembler allerderings eben nicht aus einer Hand.
Auch viele C Compiler sind nicht das gelbe vom Ei. Ein routinierter
Assembler Entwickler schafft es mit Leichtigkeit den gleichen C Source
mit ca. 40% weniger an Resourcen zu coden. Denoch ab einer gewissen
Projektgröße und Komlexität wollt ich nicht auf eine Hochsprache
verzichten wollen ;)

Gruß Hagen

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Zum SSI,

Laut beschreibung im TR Electronic Katalog, wird nach der Übertragung
eines Datanpacketes ne pause von weniger als 20 µs gemacht--> das
bereits übertragene wort wird dann widerholt.
ist die pause >20 und <30 µs wird ein neues datenpacket gesendet.

Ich weis nicht warum man über ein industriell standartisiertes
Interface so wenig Infos bekommt!!  Das ist ja grausam!
Anders als im Rtikel der CT' beschrieben weist nix in der beschreibung
des SSI-Absolutwertgebers auf das vorhandesnsein eines FSYNC Kanals
hin.

Ist es denn Überhaupt möglich mit 125kHz ne Datenübertragung synchron
zum Referenztakt von 125 kHz mit nem Atmega hinzubekommen?!?

Gruß

Steffen

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Kommt drauf an wie exakt die 125kHz sein müssen. Muß der Takt wirklich
100% stimmen hilft wohl nur etwas externe Hardware.

Matthias

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Die 125kHz sollten schon sehr genau sein. Große Abweichungen kann man
sich da ja eh nicht leisten. Ich denke aber, dass das Wichtigste
ist,dass er stabil läuft also nicht einmal mit 130 und das andere mal
mit 120.

Hättest du denn ne Idee mit welcher Hardware man das in den Griff
bekommen kann? Coll wär natürlich n einfacher Schnittstellen Chip, der
das einfach mal so bereitstellt.. träum un dich einfach nur den
gewünschten Wert in n Puffer von dem Teil schreib.
Interessant wirds dabei erst wenn ich den Takt variieren kann. Also
auch mit 50 statt 125 kHz oder so. Ich möchte mich da auf das Ziel
einstellen können, wenn das relativ einfach möglich ist.

Steffen

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

das Problem sind nicht die 125kHz (die kann man mit einem Timer sehr
einfach erzeugen) Das Problem ist die parallele Übertragung von Daten.
Wenn das also wirklich so exakt sein muß dann würde ich persönlich ein
CPLD nehmen und die Übertragung damit realisieren.

Matthias

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Naja.. ich brauche ja auch die Timer. Wenn ich alles über Timer mache,
dann hab ich sie nicht mehr frei. Einen Timer brauch ich auf jeden Fall
für die Kontakte, wenn nicht sogar alle(falls mehrere Kontakte
gleichzeitig überrollt werden).

Diese CPLD sind frei programmierbare Logikblöcke?
Ich hab da über google was zu nem Xilinx Spartan3 starterkit gelesen.
Leider hab ich mich damit noch gar nicht weiter beschäftigt.

Immer wieder Neuland betret

Nochmal was zu den ATMegas. Kann ich da echt 'nur' 8 bit Seriell
Empfangen? oder gibts da nen größeren Puffer? Ich würd gern in einem
'Rutsch' ne komplette Parameterliste einlesen. Das ist eigendlich
völlig unkritisch, zeitmäßig gesehen. Aber das zusammensetzen der
einzelnen Byte find ich an der Stelle nicht so toll. Aber ich hab mich
wie gesagt nur mit Bascom beschäftigt und da wurde die übertragung von
Strings beipielhaft eben so erklärt.

Gruß

Steffen

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Ich seh grad das Spartan 3 Teil ist n FPGA... :/

Steffen

Autor: leo9 (Gast)
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@ BomberD:

Dein Problem wird nicht das Flash, sondern die Performance von dem
Controller. BASCOM kannst du gleich vergessen, wenn du c wirklich
beibringen kannst wie Ints abzuarbeiten sind vielleicht mit c, ich
würds in assembler programmieren (zumindestens die zeitkritischen
Teile).
Nehmen wir mal das 125kHz Signal als Basis: ein tmr overflow Interrupt
alle 8us als allgemeine Zeitbasis. Du hast also max. 128 Befehle
"Platz" (bei 16MHz Takt). Sind Daten zu übertragen brauchst du zum
Datenbit setzen und Sendedaten rollen etwa 20 Befehle.
Danach kommt eine Abfrage der Kontakte aus [1] ca. 10 Befehle.
Decrementieren von 3 Timern, wenn 0 dann die Kontakte für [1] setzen.
ca. 30 Befehle. Im worst case braucht diese Routine etwa 70 Befehle
(inkl. Einsprung und reti) also bereits 55% der Rechenzeit (70 von
128).
Ein Auftrennen in zwei Zeitbasen für Kontaktpollen und 125kHz halte ich
für unmöglich da das Kontakteinlesen sicher 1-2us dauern würde und dann
das 125kHz aus dem Tritt kommt.
Die Kontakte zu Pollen klingt zwar nach schlechter Programmierung, ich
denke aber dass jeder weitere Interrupt die 125kHz Generierung zu sehr
stören würde.
Das Rechteck aus [2] klappt mit einer freilaufenden PWM.
[3] passiert bereits in der Int-Routine.
Für [4] wäre halt die Art der Eingänge interessant und wie schnell die
Änderungen erfolgen. Ich würde diese in der main loop einlesen,
verarbeiten und für [3] bereitstellen. Ebenfalls in dieser Loop erfolgt
die Abfrage der erreichten Position und Änderung der PWM-Parameter,
kommt halt drauf an welche Reaktionszeiten hierbei gefordert sind.
[6] erledigt sich ebenfalls in der int-Routine.
für die Konfiguration würde ich ein simples RS485 Protokoll
"erfinden": PC sendet und alle Controller verwerten die Bytes die für
sie bestimmt sind, Rückantworten nur nach Aufforderung durch den PC.

Du solltest die Gesamtfunktion noch genauer definieren, welche Länge
haben die Ein-, Ausganskontakte, wie schaeun die Eingangssignale von
[4] aus und welche Reaktionszeiten mußt du garantieren. Wie genau sind
die 0,1ms einzuhalten bzw. wieviel Jitter ist erlaubt?

grüsse leo9

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Ich dachte eigendlich es wär klüger mittels PWM die 125 kHz Referenztakt
für die Datenübertragung hinzubekommen. Das Rechtecksignal ist mit Hz
Frequenz doch viel besser beherrschbar. da macht ein oder 2 Takte mehr
kaum was aus. ich kann beim 8mHz quarz alle 8000 takte(Im
allerschlimmsten Fall)einfach das Ausgangsbit Toggeln. Oder seh ich das
falsch?

Die Doppelkontakte(hatte ich erwähnt das es Doppelkontakte sind?)
dienen dazu wie die Rechteckfrequenz eine Geschwindigkeit zu errechnen.
d.h. Rechteckfrequenz muss mit der Dauer der Doppelkontaktbetätigung
übereinstimmen. bsp 10m/s Ich muss ne rechteckfrequenz von etwa 620 Hz
ausgeben. das ist sozusagen theoretisch das Maximum. Passend  dazu muss
bei einer Kontaktüberrollung nach dem auslösen des 1. Kontakts der
Doppellkontaktgruppe (die sind 10cm auseinander) auf 0,1 ms genau die
10 ms verstreichen. also zwischen 'Ein' und 'Aus' müssen 9,9-10,1
ms liegen.
Das Auslösen der Kontakte gebe ich als Simulation vor. Ich könnte mir
da zum beispiel ne Wegeliste vorstellen in der Klar ist bei welchem
Wegpunkt welches Doppelkontakt-Pärchen ausgelöst wird. Auf den Weg
würde ich kommen wenn ich die Perioden des Rechtecksignals zähle. jede
Periode entspricht exakt 1,6cm Weg.

gruß

Steffen

Autor: Peter Dannegger (peda)
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125kHz sind bei 16MHz Quarz = 128 Zyklen, das ist also zu schaffen.

Allerdings fällt einem dabei der Hauptnachteil der AVRs auf die Füße,
daß sie nur eine Interruptpriorität haben. D.h. man kommt wohl nicht
umhin, allen anderen Interrupts in Software (Assembler) eine geringere
Priorität zu verpassen.


Für sämtliche Zeitsteuerungen brauchst Du doch nur einen Timer.
Z.B. in der Codesammlung ist dafür ein Beispiel (Scheduler).


Peter

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

die 125kHz wirst du nur exakt erzeugen können wenn ein Timer die macht.
Sobald Software im Spiel ist wirst du Jitter reinbekommen. Bis auf
dieses SSI sollte aber ein Mega8 ausreichen. Für das SSI würde ich
einen CPLD oder ein kleines FPGA vorschalgen.

Matthias

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Waum will denn keiner die 125kHz per PWM machen? Hab ich da irgend nen
Haken verpasst?!?! bei der Rechteckfrequenz hätte ich mindestens
8-16tausend takte zwischendurch Zeit.

oder versteh ich hier was net?
BTW: wenn ich beim Atmega32 ne PWM mache ist doch mein 16 Bit Timer weg
oder?

Gruß

Steffen

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

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Hi

125kHz und 16k Takte? Laufen die AVR's inzwischen mit 2GHz?

Matthias

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Ja das mit dem SSI hab ich eigendlich von Anfang an als das größte
Problem gesehen.
Das Projekt scheint für jemanden der Grad ganz neu mit MC anfängt n
bissel zu extrem zu sein.
Ich bekomms nicht mal hin son WinAVR C Projekt zuerstellen. nerv
Privat würde das ja noch spass machen. aber auf Arbeit unter Zeitdruck
... ich glaub ich bekomm ne Blockade !!! :(

Gruß

Steffen

Autor: leo9 (Gast)
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entweder bin ich zu doof oder ich kapiers einfach nicht, je mehr du über
die Kontakte schreibst desto weniger Durchblick hab ich. Erst soll ein
Kontakt nach einer bestimmten Zeit nach dem ersten Kontakt geschlossen
werden, jetzt gehts plötzlich um die Zeit zwischen zwei
Kontaktimpulsen.
Die 125kHz könntest du auch mit PWM machen, aber irgendwann muss der uP
ja auch die Datenleitung setzen, müßte also auf sein selbst generiertes
Taktsignal reagieren, da kann er doch gleich beide Signale in einem
Timer-Int generieren.

grüsse leo9

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Physikalisch sinds 2 Kontakte die nacheinander geschaltet werden.
technisch sinds Doppelkontakte.

Ich habe also nicht 6 Einzel sondern 3 Doppelkontakte.
Jeder Doppelkontakt hat also 2 Kontakte. Nachdem der erste Kontakt (Bei
diesem Doppelkontakt ;) ) aktiviert wurde muss der 2. Kontakt (Bei
diesem Doppelkontakt) geschaltet werden. hier gibts also Zwei
Kontaktimpulse, die aber auf die Beiden Einzelkontakte des
Doppelkontaktes verteilt sind.
Des ist schon ein wenig schwer zu erklären. Finde ich. Ich kann ja mal
versuchen ein Bild zu malen :(

Stell dir einfach so vor
DK1(K1,K2),DK2(K3,K4),DK3(K5,K6)
innerhalb der DKx müssen die beiden Kontakte gesachaltet werden. Erst
der Erste. Das löse ich einfach mal so aus. Der Zweite aber muss in
einer genau vordefinierten Zeit nach dem ersten aktiviert werden. bzw.
einmal High-Low Schalten.

Ich versuche gerne das gut zu erklären. Aber so einfach ist das nicht.

Gruß

Steffen

Autor: leo9 (Gast)
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Wenn ich dich jetzt richtig verstehe sind alle Kontakte "Ausgaben" vom
uP? Wenn dem so ist hast du (wenn die 125kHz der Grundtakt sind) eine
Auflösung von 8us mit ca. 2-3us Jitter. Ob das dann deiner "genau
vordefinierten" Zeit entspricht musst du entscheiden.

Skizze und Gesamtbeschreibung, wer tut was und soll auf was reagieren,
wär schon eine tolle Sache.

grüsse leo9

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Auf die idee das alles an den 125 KHz aufzuhängen bin ich nicht
gekommen. Ich glaub das ist aber schon weiter oben mal erwähnt wurden
(irgendwie hab ich das ignoriert)

hmm...ich werd mal brüber nachdenken müssen (wie gesagt 0,1 ms brauch
ich da wären 15 µs nur besser oder? wenns nebenher einfach so
abfällt)... kann ich hier bildchen anfügen? vielleicht kann ich mir mal
was ausn fingern saugen.

steffen

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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Ja, Alle Kontakte sind Ausgaben.
Eingaben sind nur die noch nicht erwähnten digitalen ventile.
davon gibts 6 stück. Anhand derer ich den Wert den ich per SSI
verschicke ändere.

Gruß

Steffen

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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HI,

ichhab was für SSI gefunden (hoffe ich)
X-SSI-2
Jetzt ist nur noch die Frage ob der nur empfängt oder auch senden
kann!!
Die Parameter die ich einstellen kann sind genau die die ich brauche!!

Gruß

Steffen

Autor: Steffen Brüssel (Gast)
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hmpf, reingefallen das scheint ne messkarte zu sein. :(

Steffen

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