Batterie-Stromversorgung

Gast #1662679
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Hallo,

ich weiß, dieses Thema wurde hier schon öfter behandelt, aber ich finde 
einfach keine für mich passende Lösung.
Ich habe eine Schaltung, die mit 3.3V versorgt werden muss (ziemlich 
stabil, da ich eine SD-Karte verwende) und die im Schnitt ca. 50mA 
verbraucht.
Die Stromversorgung sollte relativ kompakt sein.
Ich habe an 3 oder 4 AAA Zellen in Reihe gedacht.. Aber das sind ja nur 
4.5V bzw 6V... und da der Spannungsregler auch noch einen gewissen 
Spannungsunterschied braucht werden die Batterien ja nie wirklich 
leer...
Wie würdet ihr das lösen?

Viele Grüße,
   Johannes
Gast #1662707
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> Wie würdet ihr das lösen?

Wenn man stabile Spannungen braucht, barucht man Spannungsregler. Bei 
Batteriebetrieb will man möglichst effiziente Spannungsregler, also 
Schaltregler. Die können hochtransformieren oder runtertransformieren, 
abernicht so leicht beides. Also nimmst du entweder eine 1.5V Zelle und 
einen Step-Up Wandler wie LT1307, oder du nimmst 4 Zellen und einen Step 
Down wie TPS62200.
#1662721
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Johannes G. schrieb:
> Ich habe eine Schaltung, die mit 3.3V versorgt werden muss (ziemlich
> stabil, da ich eine SD-Karte verwende) und die im Schnitt ca. 50mA
> verbraucht. Die Stromversorgung sollte relativ kompakt sein.

Nimm einen linearen Spannungsregler.

> Ich habe an 3 oder 4 AAA Zellen in Reihe gedacht..

Gute Wahl!

> Aber das sind ja nur 4.5V bzw 6V...

Schlimmstenfalls sinnd es nur 3,6V, bei 3 Zellen a 1,2V. Plane immer die 
Option ein, Akkus verwenden zu können!

> und da der Spannungsregler auch noch einen gewissen Spannungsunterschied
> braucht

Gute LDOs brauchen einen Spannungsunterschied von 200mV und haben einen 
Ruhestrom im mehrstelligem nA-Bereich. Nimm vier NiMH-Zellen.

> werden die Batterien ja nie wirklich leer...

Nur mit unendlich großem Aufwand. Aber das machts michts, gute Zellen 
(z.ß. von SANYO) haben eine geringe Selbstentladung.

> Wie würdet ihr das lösen?

4xNiMH + LDO.

Iwan
Persönliche Seite #1663508
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Bei einem batteriebetriebenen Gerät erscheint mir der Einsatz eines 
Linearreglers wenig sinnvoll.

Bei 3 Zellen sind 4.5 V oder 3.6 V auf 3.3 V herabzuregeln, gerade im 
Falle der Primärzellen werden hier 1.2 V "abgefackelt", was bei 50 mA 
Strom immerhin 60 mW sind - gegenüber 165 mW Nutzleistungsaufnahme.

Das bedeutet, daß der Linearregler über 30 % der von den Primärzellen 
gelieferten Leistung verbrät, zumindest, solange deren Spannung nicht 
deutlich abfällt.

Bei Akkus ist deren Entladekurve zu berücksichtigen, wie MaWin schon 
erwähnte, da werden aus anfänglich 3.6 V (was einem LDO genügt) rasch 
weniger als 3.3 V.

Die Konsequenz, statt dreier Zellen halt vier zu nehmen, macht die 
Angelegenheit nicht besser. Bei Primärzellen werden über dem LDO mal 
eben 2.7 V "abgefackelt", bei 50 mA sind das 135 mW - nicht mehr weit 
entfernt von den 165 mW, die die Schaltung selbst für sich benötigt. Der 
Wirkungsgrad schwindet ins Bodenlose.
Gast #1663583
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Rufus, danke für deine Erläuterung :)
Dann werde ich die Idee mit dem LDO wohl verwerfen und einen StepUp 
Regler verwenden. Kann mir da jemand einen für 1-2 Zellen empfehlen? Der 
hier im Thread genannte LT1307 sieht interessant aus, jedoch gibt es den 
nicht bei Reichelt..
Hat sonst noch jemand einen Tipp für mich?

Viele Grüße,
   Johannes

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