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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Versorgung eines AVR aus Netzspannung


Autor: Christoph Kukulies (Gast)
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Meine Schaltung wird aus 110V (oder sagen wir allgemein direkt aus der
Netzspannung gespeist). Ich teile herunter über einen Vorwiderstand bis
zu einer 15V Zenerdiode und gehe dann auf einen 7805, der dann den
AVR speist.

Ist das so machbar oder gibt es irgendwas zu beachten, was für das
richtige "Anspringen" des AVR von Wichtigkeit ist (Stichwort: Power
On Reset)?

Wird natürlich ordentlich warm, der Vorwiderstand und die Zener.
Gerne würde ich das natürlich optimieren auf minimale Verlustleistung,
aber je nach Programm erhöht sich ja auch wieder die Stromaufnahme
des AVR und ich will vermeiden, daß nachher die Versorgung des AVR
in die Knie geht, wenn ich noch ein paar Instruktionen "nachlege",
will sagen, das Programm eben plötzlich noch zu mehr Stromaufnahme
führt.

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

ganz schoen gefahrlich was du da machst. Wo bleibt die galavnische
Trennung?

Die VDE Normen kennst du aber oder?

Mfg

Dirk

Autor: Thorsten (Gast)
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Du machst das ohne Gleichrichter ?

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Klingt irgendwie nicht schick. Gar nicht schick.

Mal sehen. Nehmen wir mal an, der AVR würde 50 mA Stromaufnahme haben.
Da ein 7805 verwendet wird, ist klar, daß 105V über Vorwiderstand und
eben jenem 7805 abgefackelt werden. Das sind immerhin 5,25 Watt.

Der Vorwiderstand muss auf jeden Fall über die entsprechende
Spannungsfestigkeit verfügen ...

Mich schaudert's.

Autor: Michael (Gast)
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Nimm einen Kondensator und benutze ihn als frequenzabhängigen
Widerstand. Funktioniert prima und wird nicht warm.
Michael

Autor: floppel ausm chat (Gast)
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Hoi,
simmer nu ganz bei den amazonen angelangt?
schomma was von Trafo gehört?

naja wie auch immer....
vieleicht nimmste am besten einen drehstrommotor und ein 12V motor...
die aneinander und schon haste eine genauso unnötige
spannungsversorgung, nur die geht wenigstens... G

und dann zur sache gleichrichten und glätten: viel spaß.

gugg ma ins avr tut, da is die stromversorgung beschrieben

Autor: Transi (Gast)
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@ Michael: genau so gehts

Alle andern, macht die Frage nicht so schnell nieder.
Es gibt Millionen von Schaltungen (auch mit Mikrocontroller) die ohne
Transformator, direkt aus dem Netz betrieben werden. z.B. Zeitrelais,
Bewegungsmelder in Leuchten usw. Allerdings, und da gebe ich Euch
recht, muss man wissen was man tut. Der Hinweis auf die VDE ist dabei
sicher richtig, allerdings darf man ihn nicht so verstehen, dass man
das nicht machen darf, sondern man muss es eben richtig machen. Sprich
man muss dafür sorgen, dass 100% Berührungsschutz gegeben ist. Offene
Leiterplatten, offene Klemmen, 2 Cent Taster usw. sind hier natürlich
gnadenlos vorbei. Unmöglich ist es aber nicht und wenn es nach
Vorschrift gemacht ist, eine gängige Lösung.

Autor: Hele (Gast)
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na wie sähe denn eine optimale, platzsparende 220V--> 12V(5V) für ca
100mA aus?

Autor: Thorsten (Gast)
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Würde mich auch mal sehr interessieren.

Autor: Frankl (Gast)
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Der spannungsfeste Kondensator (X2 Type) ist fast so groß wie ein Trafo.

Autor: smartie (Gast)
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Bis etwa 50mA geht ohne Trafo über einen Kondensator. Bei Microchip
gibts dazu eine fertige Applikation, sollte sich so auch auf nen Atmel
anwenden lassen.
Vorteil dieser Variante ist, daß nicht permanent Energie in unnütze
Magnetfelder verwandelt werden, so wie Trafos das machen.
Mit nem Spannungsteiler und Spannungsregler verbrät man noch mehr
Energie wie mit nem Trafo, das macht dann nicht wirklich einen Sinn.

Autor: Thorsten (Gast)
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@smartie

Welche AN ist das, hast du zufällig den Namen im Kopf ? Würde mich sehr
interessieren.

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich denke, ich hab die AN gefunden:

http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/91008b.pdf

Autor: Dieter Brüggemann (Gast)
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Hallo

Oder schau mal hier

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

MFG
Dieter

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich hänge mich hier nochmal mit ner Frage zu dem Microchip-Datenblatt
dran. Im Anhang ein Teil daraus, interessant ist die Variante mit der
Sicherung von N nach Ground. Sehe ich das richtig, daß es einen Knall
gibt und die Sicherung rausfliegt, wenn ich den Netzstecker verdrehe,
was ja problemlos möglich ist ? Oder stehe ich mal wieder auf dem
Schlauch ?

Thorsten

P.S.: Auf dem Bild siehts so aus, als ob das ein nichtverdrehbarer
Stecker ist. Keine Ahnung, ob das in USA üblich ist.

Autor: Jürgen Berger (Gast)
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Hallo Thorsten,
Seltsame Schaltung, du hast recht, bei Vertauschen von L und N haut es
die Sicherung raus ohne Vertauschung den RFD.

Gruß
Jürgen

Autor: Jürgen Berger (Gast)
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Hallo Thorsten,
Seltsame Schaltung, du hast recht, bei Vertauschen von L und N haut es
die Sicherung raus ohne Vertauschung den RCD.

Gruß
Jürgen

Autor: Christoph Kukulies (Gast)
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Vergaß zu sagen, daß natürlich die Netzspannung gleichgerichtet wird.
Aber der AVR soll tatsächlich im Netz "schwimmend" arbeiten. In dem
Falle ist zwar noch ein Spartrafo dazwischen, der erst mal eine
Herabsetzung der 220V auf 110V bewerkstelligt, das ändert aber nichts
am Grundprinzip.

Zu den diversen Reaktionen der "Entrüstung" über mein angeblich nicht
VDE-gemäßes Vorgehen: Was ist denn der Unterschied zwischen einem Triac
in einer Dimmerschaltung und einem AVR in einer ähnlichen Schaltung,
die z.B. in einem Lichtschalter eingebaut ist?

Autor: Hubert.G (Gast)
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Diese Schaltung laut Bild funktioniert nur in Netzen mit Nullung, d.h.
der Nulleiter ist mit Erdleitung im Zählerkasten verbunden. Der
Netzstecker muss dann Verpolungssicher sein.
In Netzen mit Fehlerstromschutzschalter (FI) darf die Schaltung nicht
geerdet werden und muss berührungssicher ausgeführt sein.
Der Spartrafo ändert nichts daran.
Hubert

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