Nichts da Masseleitung offen lassen, das ist ja nur noch willkürlich,
was da herauskommt.
Wenn Du so ein Zeug baust, kannst Du wohl die paar Euro in brauchbare
Übertrager investieren!
Nur zur Erläuterung (scheint mir angebracht von wegen "weiß net" (-;
):
Von der Batterie bis zur Endstufe und von der Batterie zum Notebook
fließt jeweils ein Strom. Strom mal dem Widerstand, die die Zuleitung
nun einmal hat, kommt jeweils eine Spannung heraus. Also hat das
Notebook ein anderes Groundpotential als die Endstufe (ein gescheiter
12 V->20 V-Adapter hätte einen galvanisch trennenden DC/DC-Wandler
drin; aber daran wurde offenbar gespart ... wer hat das Ding
verkauft?!).
Jetzt schließt Du die beiden Potentiale über Deine Cinch-Masse kurz
(das Auftrennen gemäß Axel verhindert immerhin, daß Du Dir den
Audiochip des Notebooks durch den Ausgleichsstrom zerschießen kannst
... weißt Du eigentlich, in welcher Größenordnung solche
Potentialdifferenzen im AUto liegen können? Da greift jeder irgendwo
seine Klemme 15 oder Klemme 30 ab, ohne Rücksicht, was da über das
selbe Kabel geht. Und noch ein anderer nimmt irgendein Karrosserieteil
als Masse, obwohl das einen beliebigen Übergangswiderstand haben mag
... grausig! Das reicht schon, um irgendeine Leiterbahn so richtig
schön heiß werden zu lassen -- vor allem wenn das hochwertige
Cinch-Kabel mit suuuper-low-ohm genommen wird ... wo war ich?).
Ach ja: die Masse wird kurz geschlossen, aber das Audiosignal wird
relativ zum "Notebook-Ground" erzeugt und relativ zum
"Endstufen-Ground" verstärkt. Alles Brummen zwischen den Massen wird
also verstärkt.
Abhilfe: Übertrager, eine Seite zwischen Notebook-Masse und
Notebook-Audio, andere Seite Endstufen-Masse und Endstufen-Audio. Ob
der Übertrager am Notebook, an der Endstufe oder in der Mitte liegt,
ist egal.
Kein Brummen mehr. Nichtmal ein zerschossener Soundchip.