Spannung entstören

Gast #125116
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Hallo Forum,
ich habe ein Auto Notebook Netzteil (halt 12V) welches aus den 12V des
Bordnetztes 20V für das Notebook macht. Ein Problem habe ich
allerdings, immer wenn ich mit dem Notebook Musik hören will, brummt es
ganz gewaltig. Ziehe ich nun das Netzteil raus, und lasse den Laptop
über Akku Laufen, so ist das Störgeräusch weg. Nun zu meiner Frage wie
kann ich diese Spannung entstören? So das es nicht mehr brummt?
Vorschläge?
Gast #125117
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Ein anderes Versorgungsteil kaufen.
Diese Schaltregler sind nur für die Ladung des Akkus ausgelegt und
haben eine entsprechend ungesiebte Spannung.
- Oder mit viel Aufwand,'nem neuen Gehäuse und Garantieverlust
umstricken.....
Gast #125123
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Hörst Du eigentlich direkt über das Notebook oder gehst Du etwa von dort
wieder in das LineIn vom Autoradio?

Falls ersteres: Filterung wie oben sollte helfen.

Falls zweiteres: Du könntest ein Megafarad dranhängen und es würde
nicht besser! Da müßte ein NF-Übertrager zwischen Notebook und Radio.
Gast #125125
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lass die Masse des Chich-Klinke-Adapters offen, dann gehts vielleicht
besser. An der quelle drannlassen (also am Notebook) und die
Abschirmungen an der auotendstufe auftrennen. Kannst ja erstmal einen
adapter ChinchBuchse->Stecker löten, damit du das (sicher teure)Kabel
nicht verhunzt.
Gruß
Axel
Trafo wäre allerdings richtiger...
Oder einen galvanisch getrennten 20Volt-Transverter verwenden
TL494 mit gefolge
Gast #125126
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Nichts da Masseleitung offen lassen, das ist ja nur noch willkürlich,
was da herauskommt.

Wenn Du so ein Zeug baust, kannst Du wohl die paar Euro in brauchbare
Übertrager investieren!

Nur zur Erläuterung (scheint mir angebracht von wegen "weiß net" (-;
):

Von der Batterie bis zur Endstufe und von der Batterie zum Notebook
fließt jeweils ein Strom. Strom mal dem Widerstand, die die Zuleitung
nun einmal hat, kommt jeweils eine Spannung heraus. Also hat das
Notebook ein anderes Groundpotential als die Endstufe (ein gescheiter
12 V->20 V-Adapter hätte einen galvanisch trennenden DC/DC-Wandler
drin; aber daran wurde offenbar gespart ... wer hat das Ding
verkauft?!).

Jetzt schließt Du die beiden Potentiale über Deine Cinch-Masse kurz
(das Auftrennen gemäß Axel verhindert immerhin, daß Du Dir den
Audiochip des Notebooks durch den Ausgleichsstrom zerschießen kannst
... weißt Du eigentlich, in welcher Größenordnung solche
Potentialdifferenzen im AUto liegen können? Da greift jeder irgendwo
seine Klemme 15 oder Klemme 30 ab, ohne Rücksicht, was da über das
selbe Kabel geht. Und noch ein anderer nimmt irgendein Karrosserieteil
als Masse, obwohl das einen beliebigen Übergangswiderstand haben mag
... grausig! Das reicht schon, um irgendeine Leiterbahn so richtig
schön heiß werden zu lassen -- vor allem wenn das hochwertige
Cinch-Kabel mit suuuper-low-ohm genommen wird ... wo war ich?).

Ach ja: die Masse wird kurz geschlossen, aber das Audiosignal wird
relativ zum "Notebook-Ground" erzeugt und relativ zum
"Endstufen-Ground" verstärkt. Alles Brummen zwischen den Massen wird
also verstärkt.

Abhilfe: Übertrager, eine Seite zwischen Notebook-Masse und
Notebook-Audio, andere Seite Endstufen-Masse und Endstufen-Audio. Ob
der Übertrager am Notebook, an der Endstufe oder in der Mitte liegt,
ist egal.

Kein Brummen mehr. Nichtmal ein zerschossener Soundchip.
Gast #125127
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ich dachte, Übetrager sei nur symbolisch. Nimmt man die Dinger
immernoch?!? Wie machen die das mit dem Bass? Zerkloppen die nicht den
gesamten Frequenzgang...
Ist natürlich am (zweit)einfachsten.
Grüße zur Nacht
Axel
Gast #125128
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Nein, heute nimmt man natürlich digitale Signale! (-;

Da es aber anscheinend immer noch Notebooks ohne digitalen Soundausgang
gibt, ist ein Übertrager die Methode der Wahl. Und ich hoffe nicht, daß
die den Frequenzgang "zerkloppen", immerhin erzeugt man damit in wohl
allen Tonstudios der Welt symmetrische Signale.

Natürlich hat hier Qualität wieder ihren Preis, aber einen Übertrager,
der für Line-Pagel und die Qualität eines Notebooksoundchip und die
aktustischen Verhältnisse in einem Auto ausreicht, wird es für wenig
Geld bei den üblichen Verdächtigen geben.

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