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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DC Bürstenmotor PWM frequenz


Autor: Multi Kulti (multikulti)
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Guten Tag,
ich bins schon wieder =) Ich bin gerade am knobeln mit welcher pwm 
frequenz ich meine dc motoren ansteuern soll. Es sind dc bürstenmotoren.
24V
0386A
3600U/min
Genaueres gibts hier: 
http://www.dunkermotoren.de/default.asp?id=9&mid=5...
Dort gelangt man auch ans datenblatt.
Das ist der kleinsete motor. Die größeren haben Nennströme von über 1 
ampere wenn ich mich recht erriner. In einem anderen artikel habe ich 
gelesen man soll ca 6 - 8 khz nehmen soll.
Kann ich die optimale pwm frequenz irgendwie errechnen?

Autor: Michael Leusink (hasimaus)
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Hallo,

ca. 16kHz. Ist außerhalb des hörbaren Bereichs und die meisten  BLDC 
Motorkontroller können diese oder eine ähnliche Frequenz erzeugen.
Die Anforderung an die Drehfrequenz ist ebenfalls nicht zu hoch, sollte 
also eigentlich mit jedem gehen.

Gruß

Autor: oszi40 (Gast)
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16-18 kHz sind von jungen Menschen üblicherweise noch hörbar!
Mit höherer Frequenz werden jedoch Probleme mit der Induktivität nicht 
kleiner.

Autor: Sebastian (Gast)
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In welchem Zusammenhang steht denn diese Antwort?

Also wenn im Datenblatt 6...8 kHz drin stehen sind ist es doch O.K.

Berechen kann man das über die Induktivität der Motorwickung. 
Oszilloskopieren hilft da eher.

Autor: Multi Kulti (multikulti)
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Im Datenblatt? den wert 6 bis 8 kHz habe ich in einem post hier auf 
mikrocontroller.net gelesen.
Was soll ich denn osziloskopieren?

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Wenn man den Strom oszilloskopiert, sieht man normal etwas, was zwei 
addierten Dreiecksfunktionen nahekommt. Die eine ist die 
Kommutierungsfrequenz von dem Kollektor, die andere die ist die 
PWM-Frequenz.

Die PWM-Frequenz sollte mindestens so groß sein, dass die Amplitude des 
Stromrippels, der dadurch erzeugt wird (hochfrequentes Dreick), nicht 
größer ist, als die Amplitude des Stromrippels mit niedriger Frequenz 
(Kollektorschaltvorgänge).

Ist die Frequenz trotzdem niedriger, wirkt sich das deutlich auf 
hochfrequente Drehmomentänderung des Motors aus.
Das ist nicht nur laut, sondern kann auch Verschraubungen usw. lösen.

Auf keinen Fall darf die Frequenz so niedrig gewählt werden, dass bei 
vorwärts laufendem Motor zeitweise negativer Strom fließt.
Ob das überhaupt passieren kann, hängt auch von der Art der Endstufe ab.
Bei freilaufender Kommutierung (Regler mit Freilaufdiode) kann das nicht 
auftreten. Passieren kann es bei zwangskommutierten Brückenendstufen.

Als Richtwert für die minimale PWM-Frequenz (bei kleinen 
(Modell-)Motoren) kann man sagen, dass sie mindestens so hoch sein 
sollte, wie die Kommutierungsfrequenz des Kollektors bei 
Leerlaufdrehzahl und Nennspannung.
Das kann man leicht ausrechnen, wenn man die Leerlaufdrehzahl des Motors 
und die Lamellenanzahl des Kollektors kennt.


Grüße,

Peter

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