DC Bürstenmotor PWM frequenz

OP #1666717
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Guten Tag,
ich bins schon wieder =) Ich bin gerade am knobeln mit welcher pwm 
frequenz ich meine dc motoren ansteuern soll. Es sind dc bürstenmotoren.
24V
0386A
3600U/min
Genaueres gibts hier: 
http://www.dunkermotoren.de/default.asp?id=9&mid=5&lang=1
Dort gelangt man auch ans datenblatt.
Das ist der kleinsete motor. Die größeren haben Nennströme von über 1 
ampere wenn ich mich recht erriner. In einem anderen artikel habe ich 
gelesen man soll ca 6 - 8 khz nehmen soll.
Kann ich die optimale pwm frequenz irgendwie errechnen?
Gast #1666960
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In welchem Zusammenhang steht denn diese Antwort?

Also wenn im Datenblatt 6...8 kHz drin stehen sind ist es doch O.K.

Berechen kann man das über die Induktivität der Motorwickung. 
Oszilloskopieren hilft da eher.
Persönliche Seite #1667110
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Wenn man den Strom oszilloskopiert, sieht man normal etwas, was zwei 
addierten Dreiecksfunktionen nahekommt. Die eine ist die 
Kommutierungsfrequenz von dem Kollektor, die andere die ist die 
PWM-Frequenz.

Die PWM-Frequenz sollte mindestens so groß sein, dass die Amplitude des 
Stromrippels, der dadurch erzeugt wird (hochfrequentes Dreick), nicht 
größer ist, als die Amplitude des Stromrippels mit niedriger Frequenz 
(Kollektorschaltvorgänge).

Ist die Frequenz trotzdem niedriger, wirkt sich das deutlich auf 
hochfrequente Drehmomentänderung des Motors aus.
Das ist nicht nur laut, sondern kann auch Verschraubungen usw. lösen.

Auf keinen Fall darf die Frequenz so niedrig gewählt werden, dass bei 
vorwärts laufendem Motor zeitweise negativer Strom fließt.
Ob das überhaupt passieren kann, hängt auch von der Art der Endstufe ab.
Bei freilaufender Kommutierung (Regler mit Freilaufdiode) kann das nicht 
auftreten. Passieren kann es bei zwangskommutierten Brückenendstufen.

Als Richtwert für die minimale PWM-Frequenz (bei kleinen 
(Modell-)Motoren) kann man sagen, dass sie mindestens so hoch sein 
sollte, wie die Kommutierungsfrequenz des Kollektors bei 
Leerlaufdrehzahl und Nennspannung.
Das kann man leicht ausrechnen, wenn man die Leerlaufdrehzahl des Motors 
und die Lamellenanzahl des Kollektors kennt.


Grüße,

Peter

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