Spulenberechnung für SNT Ladegerät brauche hilfe.

Gast #125215
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Hi @all,

ich möchte nach dem Prinzip des Atmel Laders AVR450 ein Ladegerät bauen
mein Problem ist, das ich das ganze für 10A Ladestrom brauche,

PWM Liegt bei 28,8 Khz
Ladespannung wird mit 8,8mV Schritten überwacht.

Als regler bin ich im Moment bei einem IRF4905 welcher leider
noch im Sperrmoment ein wenig Schwingt also muss ich noch nen MOSFET
Treiber wahrscheinlich einplanen. (Derzeitig über Transistor gegen GND
am Gate 620R an 12V)

Jetzt habe ich einfach mal versucht die Spule zu berechnen nach der
Formel: L = (Vin - Vsat - Vout)*Ton / 2*I

ich komme auf ca. 22µH

Kann mir einfach nicht vorstellen das dies so korrekt ist. Was mach ich
z.b. bei einem Ladestrom von 3A, dann währe doch die Spule völlig
falsch...

Wie kann ich den Mosfet noch besser Treiben ?

Gruß Dennis
Gast #125217
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Hallo Uwe,

danke Dir erstmal für den Hilfreichen Link, leider wird
dort nur auf meine "Treiber Problematik" eingegangen und nicht
auf die Spulenberechnung :(

Vieleicht hat da ja nochmal jemand einen Nützlichen tip für mich.
denn 22µH scheinen mir echt wenig.

Um das selber wickeln werde ich wohl nicht rumkommen, oder hat noch
einer eine Idee woher ich eine Spule bekomme die 10A dauerlast abkann ?
bzw. was passiert bei Paralell schaltung von Spulen ?

Gruß Dennis
#566328
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> Um das selber wickeln werde ich wohl nicht rumkommen, oder hat noch
> einer eine Idee woher ich eine Spule bekomme die 10A dauerlast abkann ?


Naja, "Selberbiegen" wär da der richtige Ausdruck ;)
die 10A hats ja nur im Schnitt, im Peak werden das so Pi*Daumen 15 Amps 
sein.

Würd nen 5mm² Draht vorschlagen, mit nem Passenden Rinkern sind das dann 
auch nur so ca 10 Windungen.

/Ernst
Gast #567268
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@Ernst: Sorry aber das ist totaler Quatsch (5mm²). Bist du im 
Kupferhandel tätig?

Finde es immer Klasse wenn sich z.B. Hi-Fi-Freaks armdicke Kabel zum 
Lautsprecher legen. -> Bringt gar nix! Ein gutes 1.5mm² Kabel aus 
(HF)-Litze ist dreimal besser um auch hochfrequente Anteile zu 
übertragen (Skin-Effekt ist das Schlagwort). Das Argument Leistung zählt 
hier auch nicht. Leute macht mal einen Endverstärker auf und schaut euch 
die Leistungstransistoren an. Die schaffen mit einem 1mm² Anschluss-Pin 
das, was man außen angeblich nur mit einem 5mm² Kabel übertragen kann. 
Fazit: Fördert den Kupferverkauf ungemein, aber leider überzogen.

Zurück zum Thema:
Bei einer maximalen Stromdichte von 10,67 A/mm² genügt ein 2,5mm² Draht 
völlig. Man kann aber auch zwei oder drei 1mm² Drähte parallel wickeln. 
Ist vielleicht einfacher und nutzt das Wickelfenster besser aus.

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