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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik suche stromsparenden EEPROM


Autor: hanswurst (Gast)
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Hallo,
ich suche einen (Flash-)EEPROM der mit möglichst wenig Leistung 
zurechtkommt, die Suchmasken bei den bekannten Hertellern haben da keine 
Auswahlmöglichkeiten und Farnell zb. auch nicht.. Bevor ich mir jetzt 
viele Datenblätter angucke dachte ich, ich frag vorher mal. 
Schnittstelle sollte seriell sein, größe ab 16k, besser 32k * 8bit 
aufwärts. Und vor allem auch relativ billig, also keine 7€ pro Stück.

Danke schonmal..

Autor: hanswurst (Gast)
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keiner ne idee?
ein tipp, wo ich suchen kann würde mir auch schon helfen.

Autor: Ich (Gast)
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Die benötigen alle nix an Strom, wenn man sie von der Versorgung 
abklemmt.
Beim Schreiben und lesen musst du halt die Spannung wieder anklemmen.

Definiere mal möglichst wenig...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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DataFlashs haben eine hohe Speicherdichte und einen sehr niedrigen 
Ruhestrombedarf, wenn sie nicht selektiert sind. AT45DBxxx von ATMEL.

Autor: Arc Net (arc)
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Wenn der Stromverbrauch in jeder Situation möglichst gering sein muss, 
empfiehlt sich eigentlich nur FRAM z.B. FM25V02-G 32 kiBit, 2.0V - 3.6V, 
SPI, bei 1 MHz Takt liegt das Teil unter 300 uA, ansonsten geht jedes 
EEPROM. Stromaufnahme beim Beschreiben um die 5mA (egal ob von 
Microchip, Atmel oder ein anderer Hersteller).

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Microchip?
Standpy 100nA
Read 400 uA
Write 3mA

Autor: hanswurst (Gast)
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Möglichst wenig heißt in meinem Fall, dass ich nicht über 50µA im 
Durchschnitt kommen möchte mit einem Duty-Cycle von etwa 2-5%. der 
ATtiny44A den ich einsetzen möchte, zieht etwa 15-20 µA. Den kann ich 
leider nicht tiefer als idle schlafen lassen, weil ich einen sehr genau 
zeitabstände messen muss. Das Gerät soll aus einer Lithium-Zelle 2-3 
Jahre laufen.
Ich kann die Daten die geschrieben werden sollen ja noch im SRAM vom 
tiny puffern, dann hab ich nen 100-150x kleineren DutyCycle beim EEPROM.

Die Specs vom F-RAM wären natürlich gut, aber der Preis ist natürlich 
auch ne Hausnummer.

Um die ~4mA werd ich wohl nicht rumkommen. Da nehmen sich Atmel und 
microchip nicht viel. Wobei Flash-EEPROM anscheinend etwas 
verschwenderischer ist...

Ich hab mir gedacht, dass ich die Peripherie, also den EEPROM z.B. aus 
einem PIN vom tiny speise, spricht da was dagegen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  hanswurst (Gast)

>Möglichst wenig heißt in meinem Fall, dass ich nicht über 50µA im
>Durchschnitt kommen möchte mit einem Duty-Cycle von etwa 2-5%. der

Na immerhin mal eine Zahl. Macht 1mA Peak. Bei Lesen brauchen die 
EEPROMS/FLash nicht viel Strom, das Schreiben koster Strom.

>zeitabstände messen muss. Das Gerät soll aus einer Lithium-Zelle 2-3
>Jahre laufen.

Es gibt verdammt große Lithiumzellen ;-)

>Ich kann die Daten die geschrieben werden sollen ja noch im SRAM vom
>tiny puffern, dann hab ich nen 100-150x kleineren DutyCycle beim EEPROM.

Gute Idee.

>Die Specs vom F-RAM wären natürlich gut, aber der Preis ist natürlich
>auch ne Hausnummer.

Ein normaler 512kb EEPROM kostet keine 2 Euro und braucht ca. 1mA beim 
Lesen mit 400kHz.

>Um die ~4mA werd ich wohl nicht rumkommen. Da nehmen sich Atmel und
>microchip nicht viel.

Nö. AT24C512.

https://www.it-wns.de/themes/kategorie/index.php?k...

>Ich hab mir gedacht, dass ich die Peripherie, also den EEPROM z.B. aus
>einem PIN vom tiny speise, spricht da was dagegen?

Unnötig. Ist doch alles CMOS. Wenn der nix machen muss, fliessen nur 
Leckströme im einstelligen µA Bereich.

MFG
Falk

Autor: A. K. (prx)
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Das EEPROM AT24C256 verbraucht im inaktiven Zustand unter 1µA. 
Ausschalten erscheint mir daher angesichts des Stromverbrauchs des 
Controllers überflüssig.

Das AT45DB011B 1Mbit Dataflash verbraucht im inaktiven Zustand 2µA, d.h. 
ausschalten dürfte sich da ebenfalls erübrigen. Dieses Dataflash besitzt 
einen 264 Byte Puffer, so dass erst geschrieben werden muss, wenn dieser 
voll ist. Das dürfte Lösch/Schreibvorgänge so selten machen, dass der 
mittlere Stromverbrauch nur unwesentlich über diesen 2µA liegt.

Obacht:

- Ein mit 3V betriebener AVR kann am Ausgang keine 5-10mA liefern. Wenn 
die Stromversorgung des Speichers geschaltet werden soll, dann muss ein 
Transistor zwischengeschaltet werden.

- Eine übliche Lithium-Knopfzelle wird mindestens bei Flash-Speicher 
beim Schreibvorgang ebenfalls überlastet. Entsprechend ausgelegter Elko 
nötig.

Autor: hanswurst (Gast)
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Ich rechne auf eine Lithium-Zelle mit 3,7V, 1200mAh.
Der Strom der beim Lesen rumkommt ist eigentlich egal, weil der Speicher 
sehr sehr selten ausgelesen wird. Es wird fast nur geschrieben.

Der AT43DB011B wurde von Atmel leider abgekündigt, das komplette 
'aktuelle' Sortiment an DataFlashs zieht im Deep Power-down Modus 
alleine 10µA.

Dann nehm ich wohl einfach nen Standard EEPROM..

Und schon wieder was gelernt.

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