Hmmm, "Wechselspannung" in Höhe von "10mA"?!?
Was also liefert der Sensor denn nun? Einen Strom oder eine Spannung?
Ach ja, also muß man mal wieder selbst nachschauen: Es ist eine Spannung
(jedenfalls laut Datenblatt von Talema), die im Bereich von ca. 3-4mV
(@1A) bis 40mV (@12A) liefert, wenn eine Lastwiderstand von 50 Ohm
'dranhängt', was evtl. der 'recommended' Wert sein kann.
Übrigens: Einen Komp'e'rator jibbet net - er wird Komparator genannt.
;-)
Aber kommen wir mal zur Auswerteschaltung:
Es gibt da mehrere Wege, die man gehen kann.
Meine Idee wäre einen Doppelkomparator (also 2 Komparatoren in einem
Gehäuse) zu nehmen, die Wechselspannung auf einen Bezugspotential (z.B.
die halbe Betriebsspannung) 'ziehen' und der eine Komparator überwacht
den max. Ausschlag des Eingangssignals und der andere Komparator
überwacht denn min. Ausschlag. Da Komparatoren i.d.R. einen sogenannten
Open-Collector-Ausgang haben (deshalb benötigen sie i.d.R. auch einen
externen Arbeitswiderstand nach +Ub), können die Ausgänge
parallelgeschaltet werden. Sobald einer der Beiden ein Überschreiten des
Limit-Wertes feststellt, 'zieht' er seinen Ausgang 'runter' (mehr kann
er eh nicht), womit die beiden Ausgänge also wired-OR verknüpft werden.
Noch ein wenig Hysterese durch einen Mitkopplungswiderstand reinbringen
und es sollte 'funzen'.
Mit dieser Methode erspart man sich übrigens die Gleichrichtung des
Eingangssignals.
Diesen Weg kann man aber auch wählen, muß dann aber neben dem Komparator
noch einen zusätzlichen OpAmp zur Gleichrichtung einsetzten. Macht, so
finde ich, aber mehr Arbeit.
Ach ja, einen kleinen nachgeschalteten Tiefpaß, nach der
Komparatorstufe, sollte man evtl. noch einplanen, um die
Überlastsicherung nicht bei jeder kleinsten Überlast sofort ansprechen
zu lassen. Je nach Auslegung dieses Tiefpasses kann man dann z.B. eine
'flinke' oder auch 'träge' Auslösung realisieren.