Grundsatzfrage, wieso muss denn dein Mega64 mit 5V laufen? Ersparst du
dir das ganze Gefummel mit 2 Versorgungsspannungen. Vielleicht gehst es
ja auch, dass du dann den Mega8 sparst und den 64 direkt ans USB hängst,
statt dieses DIY-FTD232 zu verwenden.
Ansonsten, ich empfehle einen low drop spannungsregler für 3.3V. Ist
stabiler als eine LED, vor allem, ziehe NIE mehr als 20mA dort, sonst
ist die LED Geschichte!. Wenn du geizig bist, dann schon lieber ein
Zener + Vorwiderstand. Eine andere Idee wäre, dass du die 2. Version von
VUSB anwendest und spendierst den zwei Datenleitungen je eine 3.3V Zener
und dem Mega8 seine 5V.
Pegelwandeln kannst du auch mit einem Logik-Baustein der HCT Familie,
die für einen High-Pegel gehen bis 2.8V runter (gibts auch in 1er Pack,
SOT23-5, 100% kleiner als 2 Transen und 2 Widerstände ;)).
Die LEDs sind mit 150 Ohm für mein Geschmack ein wenig überdimensioniert
(je nachdem mit wie viel Uf man bei den LEDs rechnet, Datenblatt!) Immer
im Hinterkopf behalten, der Pin von einem Atmel kann max 20mA (wenn mich
mein Gedächtnis nicht täuscht, d.h. Datenblatt!). Würd ich an deiner
Stelle lieber mit 200-300 berappen.
Dann fehlen dem Mega64 mindestens 2 100nF Entkoppelkondensatoren (und je
nachdem wie groß deine Platine ist, auch noch ein 1-10µF) und der Mega8
könnte auch noch einen weiteren vertragen (Faustregel, min. 1x100nF
Kondensator / Versorgungsspannung-Paar).
AREF beschalte ich persönlich immer mit einem 100nF gegen GND (damit
halte ich mir die interne Referenzschaltung für den ADC frei). Wenn du
es je verwenden willst, AVCC mit Spule + Kondensator entsören (siehe
Datenblatt).
Den Clock vom Mega64 könntest du dir (vielleicht) sparen, indem du den
externen Takt bei dem Mega8 aktivierst und diesen dann per Pegelwandler
dem Mega64 bereitstellst.
Und wie schon mein Vorposter sagte, Namen an die Leistungen, vor allem
Reset wäre interessant (hoffentlich hast du die nicht zamgeschalten,
sonst wirst du lustige Ausgeleichströme zwischen den beiden Versorgungen
haben.
gruß
Mobius