Du bist ja ein ganz schlauer! Meinst du mit der Herangehensweise
bekommst du die diversen Fehlerursachen gelöst? Pauschal was auf
Verdacht zu wechseln und dann mit pulsierendem U- einspeisen, wie so ein
Teil wirklich funktioniert, ist dir wohl etwas fremd? MPPT !
Welche max. Stringspannung hat denn der WR , und wieviel P max kann der
ab?
Und hat dir der Vorbesitzer nicht ein paar mehr Infos an die Hand
gegeben, als ist defekt? So ein WR wird nicht aus der Bastelkiste
zusammengeschraubt, da sind tlws. ausgemessene/selektierte BE und gerade
im Leistungsteil (IGBT´s) drin, denn Mosfets einfach so parallel zu
schalten ...!
Die ausgebauten Teile hast du sicher schon mal durchgemessen, waren die
breit oder hast du so viel Kohle über oder wirft das Projekt so viel ab?
Den WR wirst du so wohl nur noch für eingeschränkte Bastel- u.
Prüfzwecke, oder "inkognito" verwenden können. Das nahezu heikelste Teil
an einer PV-Anlage, noch dazu an welchem unbeeinflussbar die
Effektivität hängt, hast du aus dem Handgelenk repariert, oder zumindest
versucht. Wenn du das erfolgreich hinbekommen hast, kannst du dich
bundesweit zum Instandsetzungsprofi für solche Teile ernennen! Jetzt sag
mal selber, mit der Methode ist doch wie Glücksspiel, aber mit richtigem
Geldeinsatz.
Man drückt dir die Daumen und hoffentl. war das dann der Fehler, aber
irgendwie wäre das wohl dann zu einfach.
Ein wie auch immer geartetes Ergebnis wäre dann wohl für alle hier
Lesenden von brennendem Interesse.
Schalt noch ein paar fette Elkos zu den Graetzbrücken parallel, damit
die U sauber anliegt und der MPPT nicht ständig hinundherregeln muß. Daß
im Drehstromnetz 400 V~, und nach Gleichrichtung dann das Produkt U x
Wurzel 2 für nur eine Phase ist, abzügl. der Fluß-U der Dioden, ist dir
klar. Also ca. 565 V U- und dann den Elko mit mind. 630 V.