Abgesehen von der Bauform/Kontaktierung nur als Ergänzung: Bei
Flash-Bausteinen wie z.B. Atmels DataFlash ist im Vergleich zu
MMC/SD/SDHC-Karten zu beachten, dass in den Karten ein relativ
"schlauer" Controller eingebaut ist, der sich um wear-leveling kümmert
und defekte Sektoren ausblendet. (Ja, ok, Dataflash die gibt es auch als
Karten aber das ist im Grunde nur ein weiteres Package neben
SOIC/TSOP/BGA.) Will man eine Art Dateisystem verwalten, bei dem z.B.
stetig mehrere Log-Dateien geschrieben werden, sollte man das so
implementieren, das die maximale Anzahl der write/erase-Zyklen
berücksichtigt wird. Auch sollte per verify getestet werden, ob der
Sektor korrekt beschrieben wurde und wenn nicht, den Sektor nicht mehr
verwenden. Hat man viele viele Schreibzyklen und will dabei auch alles
o.g. beachten, schrumpft der "Overhead" für Speicherkarten.
Wahrscheinlich wird es sogar weniger Aufwand. Grosser Vorteil von
DataFlash o.ä ist die relativ gut vorherbestimmbare und kurze
Schreibzeit (z.B. RAM-Buffer->Flash-Page bei DF). Bei SD-Karten kann
Sektor-Schreiben "bis zu" 250ms dauern, meist weniger aber halt nicht
immer.