Gast
#1688857
Hallo, ich habe eine Schaltung die zum Testen per USB über einen FTDI232 an den PC angeschlossen wird. Die Schaltung wird über ein relativ starkes 5V Netzteil versorgt und zieht bis zu mehreren Ampere. - bzw. GND dieses Netzteils ist mit dem Gehäuse und daher auch mit dem Schutzleiter verbunden. Der PC selbst ist eben konstruktionsbedingt auch mit GND und mit dem Schutzleiter verbunden. Jetzt zum Problem: Die Lasten werden mit GND verbunden wenn sie an sind. Folgendes Problem (theoretisch): Der Strom kann nun einerseits durch das "normale" Kabel zum Netzteil zurücklaufen, oder aber auch den Weg über den FTDI-Chip (GND ist ja verbunden) und über USB über GND,den Schutzleiter und dann zum Netzteil nehmen. Der Widerstand sollte sehr klein sein, d.h. da ist kein großer unterschied zwischen beiden Wegen. Auf dem Kabel sollen die paar A auch sein, aber NICHT im PC auf dem USB-Anschluss. Zusätzlich soll auch Sicherheit vorhanden sein, falls die GND-Verbindung zum Netzteil ausfällt, was man ja nie ganz ausschließen kann. In diesem Fall würde es mir doch den USB-Port killen, oder? Was kann man dagegen machen? Ich hätte mir gedacht, in die Leitung RX, TX und GND (also zwischen FTDI und µC) einen 1KOhm Widerstand zu setzen, der den Strom auf maximal 5mA begrenzt der fließen KÖNNTE. Damit sollte USB noch klarkommen denke ich. Wäre das eine Möglichkeit? Eine Trennung per Optokoppler wäre theoretisch aber auch möglich, oder? Die Geschwindigkeit sollte mal allerhöchstens so um die 20.000 Baud herum sein, also nicht sonderlich schnell. Ist meine Sorge berechtigt? Gibt es noch andere Möglichkeiten?