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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ungewolltes Reset!!!


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo an Alle,

ich habe folgendes Problem. Ich steuere über einen Ausgang einen
p-Kanal-Transistor an, welchen einen Spannungsregler an- und
abschaltet. Nach dem Einschalten soll der Ausgang auf High liegen,
damit der Spg.-Regler aus ist. Das geht soweit. Möchte ich den
Spannungsregler zuschalten, wird der Portausgang auf Low gesetzt. Dabei
bekomme ich aber ein Reset und mein Programm startet von Neuem. Dann ist
aber wieder der Ausgang High....

Initialisiere ich aber den Portausgang nicht, dann liegt er
standardmäßig auf Low. Das heißt der Spg.-regler ist an. Dann kann ich
ihn anschließend ausschalten und auch wieder zuschalten, ohne das es
ein Reset meines Mikrocontrollers gibt.Leider nützt mir diese Variante
nichts und ich verstehe es nicht so recht.

Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

Würde ein N-Kanal Transistor oder ein anderer Spg.Regler etwas nützen?

Vielen Dank,

Ciao Thomas

Autor: Peter (Gast)
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evtl ein interupt problem????
stack versemmelt oder kein retI??

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Was für ein µC?

Wie sieht die Schaltung aus? (Schaltplan/Layout)

Autor: Thomas (Gast)
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Hi Peter,

also ich programmier in C. Und ich habe in der Main-Funktion eine
Switchanweisung. Wird das eine Unterprogramm ausgewählt,dann soll der
Spannungsregler zugeschaltet werden. Wählt man es aus, kann man
feststellen, das der Mikrocontroller wieder von neuem mit der gesamten
Main-Funktion beginnt. Daraus schließe ich den ungewollten Reset. Ich
vermute fast, dass beim Einschalten des Spg.reglers zu viel Strom
gezogen wird. Nur wieso geht es, wenn der Mikrocontroller sich
einschaltet und gleich so initialisiert wird, das der Spg.regler an
ist?

Danke Thomas

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Bricht vielleicht beim ersten Einschalten deine Spannung zusammen (durch
Elko hinter Spannungsregler) und löst einen Power-ON-Reset oder
BOD-Reset aus?

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hast Du ein Oszi?

Hast Du damit schonmal die Versorgungsspannung gemessen?

Hat Dein µC einen POR (Deshalb meine Frage nach dem µC!)

Autor: Thomas (Gast)
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Hi an Alle,

ich verwende einen ATMega 128.

Das könnte schon sein, dass die Spg.Versorgung zusammenbricht...habs
noch nicht messen könnnen.

Mein µC und der auch der Spg.wandler wird vom USB versorgt...

Nur wenn die Spannung zusammenbricht, wieso dann nicht, wenn ich den
Mikrocontroller einschalte? Dann liegt ja wunderbar die Spannung an.
Nur nach einmaligen ausschalten...ist sie nicht wieder zuschaltbar.

Ahoi Thomas

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Könntest Du jetzt mal aufhören, uns die Infos hier stückchenweise vor
die Füße zu werfen? Ich fragte oben schon nach dem Schaltplan!!!

Wieviel Volt hat der zugeschaltete Regler?

Wieviel Kapazität hängt da dran?

Du schreibst: Wenn ich den µC einschalte... wie wird der
eingeschaltet?

Diese und noch viele weitere wichtige Details sollten sich alle anhand
des Schaltplans ersehen lassen.

Der ATMega128 hat übrigens einen Resetcontroller drin! Schau mal ins
Datenblatt, ab welcher Spannung der auslöst. Aber auch das mit dem
Mega128 ist wieder nur die halbe Wahrheit. Der hat doch sicher ´ne
Typenbezeichnung. Also hör endlich auf, Dir die Würmer aus der Nase
ziehen zu lassen, sonst mußt Du auf meine Hilfe hier verzichten!

Wenn das ganze schon einmal an war, könnten die Kapazitäten hinter dem
Regler schon geladen sein, so daß beim erneuten Einschalten der
Spannungseinbruch nicht so stark ist, und kein Reset ausgelöst wird.

Kannst Du in der Initialisierungroutine des µC einen Portpin toggeln,
daß Du ganz sicher sein kannst, daß es einen Reset gab, und nicht
zufällig nur die Main neu aufgerufen wurde? Oder ist die Main bei dir
auch die Initialisierung?

So weit,
Markus_8051

Autor: Thomas (Gast)
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Also der zugeschaltete Regler ist ein LM317. Ich schalte ihn mit 2,5 V
zu. Habe da ganz normal 10µ und 100n jeweils davor und danch
geschalten. Der Mikrocontroller wird über einen USB-RS232-Wandler
zugeschaltet.
Sorry, aber einen Schaltplan habe ich als Bild nicht vorliegen.
Ich vermute mittlerweilen auch, dass es an den Kapazitäten liegt,
welche umgeladen werden. Das gleich Problem, war bei dem
USB-RS232-Wandler auch. Da hat ein 100n Kondensator zwischen Gate und
Drain geholfen. Hab das gleiche jetzt mal an diesem Transistor
ausprobiert.Es ist wohl schon besser geworden, beim ersten Einschalten
geht es jetzt, aber nach dem Ausschalten und dem zweiten Einschalten
geht es nicht. Daraufhin stürtzt auch mein PC-Programm ab. Es scheint
wohl mit Sicherheit die Spannung zusammenzubrechen.

Aber was kann ich jetzt dagegen tun? Weniger Kapazitäten am Spg.regler
verwenden oder überhaupt einen anderen Spg.regler verwenden?

Vielen Dank trotzdem,...

Thomas

Autor: Oryx (Gast)
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Hallo Thomas,
dein Layout und wahrscheinlich auch der Schaltplan sind nicht so dolle.
Du handelst dir Störungen ein.
Es gibt Spannungsregler mit einem Enable-Pin. Die Schaltregler von
National haben so etwas. Ist aber wohl etwas überdimensioniert.

Da du auch aller wahrscheinlichkeit nach kein Skop hast, wird es mit
der Entstörung zu einem lustigen Kaffeesatz lesen. Selbst wenn du eine
laufende konstellation hinbekommst, wird es beim nächsten PC oder
Gewitter nicht mehr funktionieren.

Eine mögliche Idee, das Einschalten etwas langsamer machen. Ein
RC-Glied vor der Basis oder Gate. Damit schaltest du deinen Regler
langsamer ein. Allerdings kann dann je nach Last auch dein Transistor
abrauchen.

Eine ordentliche Reset-Beschaltung und eine ausreichende Versorgung mit
Pufferkondensatoren wirst du ja haben.

Noch viel Spass wünscht
Oryx

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi...

Hatter wohl nicht, denn der C hinter dem Regler ist ja genauso groß wie
vor dem Regler. Dies muss ja einen Spannungseinbruch provozieren.

Wenn normale Entstörere nix hilft, dann entkopple doch die Spannung für
den AVR mittels Diode und C. Ist zwar nicht die feine Art, hilft aber
oft gegen Spannungseinbrüche...

...HanneS...

Autor: Peter (Gast)
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Momenntle versteh ich das  richtig, dass du den µC aus der USB
schnitstelle versorgst???
Versuch doch einfach mal den µC und den Regler mit einem Netzteil zu
versorgen.. nur so eine idee

Autor: Thomas (Gast)
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Halli hallo,

vielen dank erstmal an Alle!

@Peter: ein externes Netzteil kann und möchte ich nicht verwenden!

@Hannes: Ich dachte ein 10µ Tantal und ein 100n Kondensator vor und
nach dem Spannungsregler ist die Standardbeschaltung aus den
Datenblättern. Täusche ich mich da oder wie meinst Du das?
Kannst Du mir das mit der Diode und dem C bitte mal ganz genau
erläutern?

@Oryx: das Einschalten etwas langsamer machen, war auch meine Idee.
Deshalb der 100n Kondensator und ein 1k Widerstand vor das Gate. Leider
scheint das nicht zu helfen :-(. Hilft da vielleicht noch ein größerer
C???

Danke an Alle,...

Ciao Thomas

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi...

Eine (Schottky-?) Diode von Plus zu einem weiteren Elko >100µF. Und
damit den MC speisen (Keramik-C nicht vergessen).
Bei Spannungseinbrüchen übernimmt der Elko die Versorgung des MC. Durch
die Diode kann der Elko nicht "von außen" entladen werden.

Wenn vor und hinter dem Spannungsregler gleich große Eklos sind und der
Spannungsregler "schlagartig" aktiviert wird, dann liegen beide Elkos
erstmal (fast) parallel. Der Ladestrom des zweiten Elkos kann den
ersten kurzzeitig einbrechen lassen. Da der Strom aus dem USB-Anschluss
elektronisch begrenzt wird, kann der erste C nicht schnell genug
nachgeladen werden. Daher sollte der Elko vor dem Regler größer sein
als der dahinter, dann wird der Spannungseinbruch kleiner.

...HanneS...

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo HanneS,

vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung. ich werde das
wahrscheinlich nachher gleich einmla ausprobieren...

werde dann wieder berichten...

bis dahin,

Ciao Thomas

Autor: Jens123 (Gast)
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Hannes setz doch ein netzteil nur zum test ein
bis du es am laufen hast im mom heisst dein ziehl fehler finden also
alles ausschliessen, was du kannst und dann hast irgendwann den fehler

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hallo Jens...

Es wird Thomas bei der Fehlersuche nicht helfen, wenn ich ein Netzteil
einsetze...

8-D

Gruß...
...HanneS...

Autor: Thomas (Gast)
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Hi an Alle,

@HanneS: ich habe soeben mal den 10µ C hinter dem Spg.-regler entfernt
und nur den 100n gelassen. Jetzt scheint es zu gehen, zumindest bei den
jetzigen Tests.
Ich hoffe das wars, dann lasse ich den einfach weg und dann gehts.
Vielen Dank für den Tip, hatte ich echt noch nicht gewußt mit den C's
vor und nach dem Regler. Wie beschaltest Du denn Deine Regler für
gewöhnlich?

Ahoi Thomas

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi Thomas...

Wie ich "meine Spannungsregler" beschalte, kommt auf die Anwendung
an. 100nF Keramik-C am Eingang und Ausgang ist selbstverständlich. Am
Eingang auch ein Elko. Wenn am Ausgang auch ein Elko notwndig wird,
dann gibt es noch eine Diode vom Ausgang zum Eingang, die Beschädigung
des Reglers verhindert, falls die Spannung am Ausgang höher ist als am
Eingang.

Wenn ich richtig gelesen habe, nutzt du einen LM317, um aus 5V 3,3V zu
machen. Auf diese Idee wäre ich nicht gekommen, denn nur 1,7V Differenz
wäre mir zu heikel. Abgesehen davon, dass aus vielen USB-Anschlüssen nur
4,8V "herauskommen". Kann sein dass ich mich irre, aber die B3171
(DDR-317er) brauchten mehr Differenz zwischen Eingang und Ausgang. Ich
denke, dass der LM317 nicht viel besser ist.

Für diesen Einsatz sollte man schon moderne Lowdrop-Regler nutzen, da
kenne ich mich aber (noch) nicht aus. Es war noch nicht erforderlich,
mich damit näher zu beschäftigen.

...HanneS...

Autor: Thomas (Gast)
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Hi HanneS,

ich mache aus dem 5V verschiedene Spannungen:2,5V 1,8V 1,5V und 1,3V.
Die mind. Differenz laut Datenblatt ist meiner Ansicht nach 1,25V.
Vorher habe ich einen LT1086 verwendet. Der ging auch gut. Habe mich
für den LM317 nur deshalb entschieden, weil man ihn sehr weit nach
unten regeln kann. Kennst Du einen Low-Drop Regler der sich von 2,5V
bis zu 1,0 V regeln läßt.

Die Spannungen die ich auf jeden Fall damit erzeuge stimmen sehr genau.
Damit bin ich sehr zufrieden.

Vielen Dank nochmal,

Ciao Thomas

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi...

Ich nahm an, dass du 2,5V an den Steueranschluss legst, was dann 3,25V
am Ausgang bewirkt.
Im Datenblatt habe ich nicht nachgesehen, mit dem LM317 habe ich noch
nix gemacht, nur mit den DDR-Typen, und das ist schon über 20 Jahre
her. Wenn ich mich recht erinnere, brauchten die etwa 3V Differenz.

Sonst nehme ich meist 78xx.

Deine Frage, ob ich einen Lowdrop-Regler mit bestimmten Eigenschaften
kenne, habe ich doch oben schon beantwortet:

"damit kenne ich mich (noch) nicht aus"

Also, wenn es läuft, dann ist doch gut. Ich habe diese Anwendung nicht,
also werde ich mich nicht bis ins Detail damit beschäftigen.

Gruß...
...HanneS...

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