Festplattenmotor

Gast #1695052
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Hallo!
Vorweg: Ich bin mir nicht sicher ob ich im richtigen Forum bin. Falls 
nicht bitte den Thread verschieben. Ebenfalls hoffe ich, dass die 
Dateiformate und Bildgrößen richtig gewählt wurden.

Ich habe einen Festplattenmotor + Platine aus einer Maxtor. Die Platine 
enthällt mehrere ICs im SOIC8 mit der Bezeichnung: W241 1L - Was für ICs 
sind das? Ich würde auf PMOS+NMOS in einem IC tippen, kann aber kein 
Datenblatt finden. Diese scheinen den Motor anzusteuern. Es gibt auch 
noch einen einzelnen FDS6961A (top.png oben rechts). Sicherlich um den 
Teil der Platine abschalten zu können?!

Nun möchte ich den Motor verwenden und nicht zerstören, weswegen ich 
unbedingt Nachfragen muss. :)

Ich habe mir 2 Kontakte genommen (Bild: bottom.png unterer Pin den 
Motors ist Pin 1), ans Oszi gehängt und den Motor angedreht. Das ganze 
wurde zu Masse (Gehäuse) gemessen. Das Ergebnis ist, dass ich auf Pin 
1,2,3 einen Sinus habe, welcher aufschwingt und anschließend gedämpft 
wird. 2 Signale (Pin 1 und Pin2 z.B.) sind genau Phasenverschoben. Mein 
Oszi hat nur 2 Kanäle, weswegen ich nicht schauen kann, ob alle drei 
Kanäle wirklich zu einander Phasenverschoben sind.
Nun frage ich mich jedoch, welchen Zweck der Pin 4 erfüllen soll?!

Wie kann ich diesen Motor ansteuern? Als Schrittmotor darf ich ihn nicht 
betrachten? Ist es eher ein Synchronmotor? BLDC sagt mir nichts. :)
Bin ich auf der sicheren Seite wenn ich die Kurven auf Seite 4 der 
Appnote AVR275 fahre?? Wenn ja, wie darf ich diese verstehen(?):
U V W beschreiben die einzelnen Kontakte. Wenn U=-1, dann UL=1 und UH=0 
? Wenn U=0, dann UL=0 und UH=0 ? Wenn U=1, dann UL=0 und UH=1 ? (Seite 
5) Was ist H1,H2,H3 ?

Mir welchem Strom kann/muss ich rechnen? Welche Spannungen hat so ein 
Motor für gewöhnlich? Die Festplatte hat 5V und 12V vom Netzteil und 
einen 78L08A drauf (aber am anderem Ende des Boards).

Die genaue Phasenlage will ich nicht errechnen, jedodoch würde ich gerne 
Wissen, wie ich den Motor hochfahren kann durch einen Regler. Durch 
welche Übertragungsfunktion kann ich die Strecke (Motor) modellieren? 
Ist meine Annahme richtig, dass ich die Pulsebreite der einzelnen 
Kontakte bzw der Low, High Pins schrittweise verkleinern muss die 
Drehzahl schrittweise zu vergrößern?

Wird die Lebensdauer des Motors erhöht, wenn ich jeweils einen 
Kondensator parallel zu einer Wicklung setze um die Rechteckkurven durch 
Parabeläste näher an einen Sinus zu bringen?

www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc7672.pdf


Vielen Dank im vorraus!
Angehängte Dateien:
Gast #1695126
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Ja, das ist im prinzip ein Synchronmotor (oder BLDC), der sensorlos 
betrieben wird.

Schau die mal die app note zu sensorles control an, dann wird dir klarer 
wies funktioniert.

Bitte keine Kondensatoren an die Klemmen, was denkst du was für ströme 
durch diese kondensatoren fließen würden, wenn du die FETs daran hart 
umschaltest ?!

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